Allergien bei Kindern | EAT SMARTER
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Mc Donald's & Co.

Allergien bei Kindern: Welches Risiko bedeutet Fast Food?

Allergien bei Kindern

Asthma, Heuschnupfen, Neurodermitis, Nahrungsmittelunverträglichkeiten: In den letzten Jahren nehmen Allergien bei Kindern und Jugendlichen zu. Das hat nach Ansicht von Experten verschiedene Ursachen – eine davon ist der allzu häufige Biss in den Burger und anderes Fast Food, wie jetzt eine Studie aus Neuseeland ergab.

Für betroffene Eltern ist es erst mal ein Schreck, wenn ihr Kind plötzlich auf Brot mit Bauchweh, auf Erdnüsse mit Ausschlag oder beim Spaziergang mit Erstickungsanfällen reagiert. Die Ausnahme sind Allergien bei Kindern allerdings schon lange nicht mehr: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) erklärt allergische Reaktionen zu einer der häufigsten Erkrankungen im Kindesalter – und sogar zur häufigsten überhaupt, die chronisch – also dauernd - besteht.

Allergien bei Kindern: Meistens liegt´s an den Genen

Es gilt inzwischen als erwiesen, dass Allergien bei Kindern von Eltern, die ebenfalls betroffen sind, ganz besonders oft vorkommen. Laut BzgA leiden etwa 40 % aller Erwachsenen an einer allergischen Erkrankung – und vererben sie an ihre Kinder weiter:  Schon Säuglinge haben ein 20-40 % höheres Risiko, wenn auch nur ein Elternteil selbst eine Allergie hat. Sind Mutter und Vater beide betroffen und leiden an derselben Allergie, steigt das Risiko für Neugeborene sogar auf 60-80 %.

Allergien bei Kindern: Vorbeugen kann helfen

Auch wenn das Risiko für ein Kind hoch ist, müssen Allergien bei Kindern nicht immer und nicht unbedingt in voller Härte auftreten. Ein wirksamer Schutz, der belastende Symptome verhindern oder wenigstens lindern kann, ist in vielen Fällen die richtige Ernährung. Dass Kinder mit einer Gluten- oder Erdnussallergie keine Mehlprodukte bzw. Erdnüsse bekommen, dürfte klar sein. Wissenschaftler der Universität von Auckland in Neuseeland haben nun aber auch entdeckt, dass einer der Hauptverdächtigen im Fall von Allergien bei Kindern der allzu häufige Biss in Burger und Co. zu sein scheint.

Allergien bei Kindern: Wie Fast Food sie fördern kann

Das Forscherteam wertete in seiner Langzeitstudie zu Allergien bei Kindern die Daten von rund 180.000 Kids im Alter von 6-7 Jahren und außerdem von 320.000 Jugendlichen im Alter von 13-14 Jahren aus. Alle Probanden litten schon beim Start der Studie unter allergischen Symptomen wie schweres Atmen bis Keuchen, eine laufende oder verstopfte Nase sowie tränende und juckende Augen oder juckende Ausschläge.
Die Wissenschaftler wollten nun herausfinden, ob die Häufigkeit der Beschwerden im Zusammenhang mit der Ernährungsweise steht, und ließen Kinder und Jugendliche genau Buch führen über das Auftreten der Symptome und über das, was sie täglich aßen und tranken.
Das Ergebnis war eindeutig: Fast Food kann Allergien bei Kindern fördern, wenn es im Übermaß gegessen wird. An Asthma erkrankte Kids, die drei Mal oder öfter in einer Woche zu Burger, Pommes oder Pizza gegriffen hatten, litten zum Beispiel bis zu fast 40 % häufiger an Beschwerden als ihre Leidensgenossen, die seltener Fast Food gegessen hatten.

Allergien bei Kindern: Obst und Gemüse verringern Symptome

Besonders gut schnitten die Kids bei der neuseeländischen Studie ab, die häufig Obst und Gemüse naschten. Bei ihnen verringerte sich die Häufigkeit und Schwere der Symptome um bis zu 14 %. Die Wissenschaftler erklären den Effekt vor allem damit, dass in Fast Food reichlich gesättigte und Trans­Fettsäuren stecken. Sie beeinträchtigen das Immunsystem – fatal im Fall von Allergien bei Kindern, da ihre Abwehrkräfte ohnehin aus dem Gleichgewicht geraten sind. Die positive Wirkung von Obst und Gemüse führen die Forscher auf den hohen Gehalt an Antioxidantien zurück, die das Immunsystem stärken.  

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