Koch-Punk Marquard: wilde Küchentipps für Kids | EAT SMARTER
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Koch-Punk Marquard: wilde Küchentipps für KidsDurchschnittliche Bewertung: 4152

Ketchup-Gesichter & Spaghetti-Schlacht

Koch-Punk Marquard: wilde Küchentipps für Kids

Mit den Kleinen hat man es nicht immer leicht. "Das mag ich nicht!" und "Gemüse ist eklig!" sind nur ein paar der Dinge, die man mitunter zu hören bekommt. Sternekoch Stefan Marquard (46), bekannt aus der RTL II-Sendung "Einsatz am Herd", verrät fünf clevere Strategien für verzweifelte Eltern.

Verantwortung für die Kleinen

Binden Sie Ihre Kinder mit ein, geben Sie ihnen Verantwortung! Zusammen einkaufen, Ideen für das Essen entwickeln und auch das gemeinsame Kochen kann kleine Wunder bewirken. „Kinder können und Kinder sollten auch in der Küche mithelfen“, erklärt Stefan Marquard. „Denn wer selbst etwas zum Essen beigesteuert hat, hat gleich viel mehr Lust, es auch zu probieren!“ Gemüse waschen oder zerkleinern, umrühren und würzen – all das sind Dinge, die auch kleinere Kinder unter Aufsicht tun können.

Spielerischer Genuss

Machen Sie die Küche zur Spielwiese, das Essen zur kleinen Party: „Sogar ich baue mir heute noch Pipelines in den Kartoffelbrei und lasse die Soße hindurchfließen. Spielen in der Küche ist ausdrücklich erlaubt!“ verrät Stefan Marquard. Ob Ketchup-Gesichter auf der Frikadelle, ein Turm aus Fischstäbchen oder ein Kunstwerk aus Nudeln – werden Sie kreativ, das macht das Essen für Kinder gleich viel interessanter. „Es darf sogar noch wilder zugehen: Abwaschbare Tischdecke auf den Tisch, Spaghetti rauf, Soße rüber und mit den Fingern essen, später gemeinsam wieder aufräumen!“

Wer ist hier der Boss?

Bei aller Fröhlichkeit muss es auch Grenzen geben. Marquard: „Wichtig ist, im Streitfall einen Kompromisse zu finden, sich aber nicht von den Kindern unterbuttern zu lassen. Wer statt dem Frühstücks-Müsli einen Pfannkuchen will, sollte damit nicht durchkommen. Machen Sie einen guten Lösungsvorschlag: Jetzt Müsli, dafür später am Tag ein Eis – das funktioniert eigentlich immer.“ Und die beste Antwort auf den Klassiker „Das schmeckt mir aber nicht!“? Marquard: „Was nicht schmeckt, wird schmackhaft gemacht! Wir würzen gemeinsam, bis wir es alle richtig lecker finden!“

Gesund durch den Schulalltag

Kinder sind noch nicht so verantwortungsbewusst, dass sie sich selbst um eine gesunde Ernährung sorgen. Umso wichtiger ist, dass das Schulbrot von Zuhause mitgegeben wird und die Kleinen nicht mit Geld für die Schulkantine in den Tag geschickt werden. Denn dann wird meist in Süßigkeiten als Pausensnack investiert. „Die Zeit, Zuhause ein gesundes Schulbrot vorzubereiten muss da sein“, findet Stefan Marquard. „Alles andere ist unverantwortlich. Auch ein Stück Obst und ein nicht zu süßes Getränk sollten immer mit in den Schulranzen gepackt werden.“ So unterstützt man die Kleinen dabei, ein Verhältnis zu einer guten Ernährung zu entwickeln.

So bitte nicht

Der Teller wird leer gegessen! Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt! Es wird aufgegessen, sonst darfst Du nicht....
„Das sind absolute No-Go-Sätze, die sich Eltern auf jeden Fall verkneifen sollten“, so Marquard. „Dieser unnötige Druck führt wirklich zu nichts.“ Außerdem tabu bei einer gesunden Kinderernährung: Weizenmehl, Ersatzsüßungsmittel mit Aspartam, der Geschmacksverstärker Glutamat, Aromaverstärker und ein Übermaß an Konservierungsstoffen.

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