Lebensmittelzusatzstoffe
Brot undZusatzstoffe
Es duftet und sieht herrlich appetitlich aus – Brot aus dem Supermarkt macht einiges her. Leider wird dem Antlitz oft auf die Sprünge geholfen. EAT SMARTER zeigt Ihnen, was wirklich in Ihren Broten steckt und warum Zusatzstoffe im Brot keine Seltenheit sind.
Lebensmittelzusatzstoffe
Derzeit sind in der EU 312 Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen. Sie färben, machen länger haltbar und sorgen für den gewünschten Geschmack.
Lebensmittelfarbstoffe
Es gibt 42 zugelassene Lebensmittelfarbstoffe, wovon sechs eventuell gesundheitliche Nachteile haben können. Doch bewiesen ist das noch nicht.
Lebensmittelchemie
Die Lebensmittelchemie ist ein wichtiges Fachgebiet, das unter anderem Methoden bereitstellt, die Verbraucher vor unreiner Nahrung zu schützen.
Konservierungsstoffe
Die Liste der Konservierungsmethoden ist lang – von Einwecken bis Räuchern. Auch 41 chemische Substanzen sind als Konservierungsstoffe für Lebensmittel zugelassen.
Komplexbildner
Ebenso wie Antioxidantien und Konservierungsstoffe dienen Komplexbildner – man nennt sie auch Chelatbildner – dazu, Lebensmittel länger haltbar zu machen. Ihr spezieller Trick: Sie binden Metallionen, die vor allem Lebensmittel mit vielen ungesättigten Fettsäuren schnell verderben lassen.
Geschmacksverstärker
Kaum ein industriell gefertigtes Lebensmittel, das keine Geschmacksverstärker enthält. Selbst aus eher faden Speisen zaubern sie noch Annehmbares.
Geliermittel
Geliermittel wie Pektin und Guarkernmehl stammen zumeist aus Pflanzen und dienen dazu, Flüssigkeiten eine gelartige Konsistenz zu verleihen.
modifizierte Stärke
Wo die natürliche Stärke aus Kartoffel & Co. zu wenig industrietauglich ist, wird die auf chemischem Wege hergestellte modifizierte Stärke eingesetzt.
Mehlbehandlungsmittel
In der Backwarenindustrie muss ein Brot wie das andere aussehen. Damit das so sein kann, werden Mehlbehandlungsmittel eingesetzt.
Packgase
Packgase wie Helium, Argon, Kohlendioxid und Stickstoff verdrängen in luftdichten Verpackungen Sauerstoff, den Bakterien zum Atmen benötigen.
Säuerungsmittel und Säureregulatoren
Viele Säuerungsmittel und Säureregulatoren spielen auch in unserem Körper eine wichtige Rolle. In Essen und Trinken sind sie Geschmacksgeber und Säurepuffer.
Füllmittel
Füllstoffe tun, was ihr Name sagt – sie füllen auf. Das Besondere: Sie füllen meist kalorienfrei. Das kommt oft Desserts und Speiseeis zu Gute.
Schaummittel und Schaumverhüter
Manche Schäume sollen lange stabil bleiben. Bei der Produktion anderer Lebensmittel hingegen ist Schaum tabu. Für beide Zwecke gibt’s Zusatzstoffe: Schaummittel und Schaumverhüter.
Feuchthaltemittel
Ob Pralinen oder Backwaren – Feuchthaltemittel sind allgegenwärtig. Gäbe es sie nicht, müssten wir Vieles anders lagern oder schneller verzehren.
Schmelzsalze
Nur durch den Einsatz von Schmelzsalzen kann die Industrie aus verschiedenen Hartkäsesorten den bei vielen Kindern beliebten Schmelzkäse herstellen.
Festigungsmittel
Festigungsmittel stecken in Fertigsalaten sowie Obst- und Gemüsekonserven und kandierten, glasierten und kristallisierten Früchten.
Stabilisatoren
Wohin Sie auch schauen im Supermarkt-Regal: Stabilisatoren sind in fast allen Lebensmitteln enthalten. Viele sind hilfreich und harmlos, andere können Probleme bereiten.
Süßungsmittel
Durch Zuckeraustauschstoffe können Diabetiker Süßes genießen. Beim Kaloriensparen helfen sie nicht. Dafür gibt es Süßstoffe. Beide sind Teil der Süßungsmittel.
Trägerstoffe
Fertiglebensmittel ohne Trägerstoffe sind nahezu undenkbar, dienen sie doch als Taxi für Aroma- sowie Farbstoffe und Vitamine. Auf Produkten draufstehen muss das aber nicht.
Treibgas
Dank Treibgas reicht ein Knopfdruck, um fertige Schlagsahne aus der Dose zu zaubern. Die Lebensmittelindustrie nutzt sie z.B. auch für Frischkäse und Eischnee.
Trennmittel
Auch in der heimischen Küche verwenden wir Trennmittel. Aus der industriellen Produktion von Lebensmitteln sind Trennmittel gar nicht wegzudenken.
Überzugsmittel
Überzugsmittel schützen viele Lebensmittel vor dem Austrocknen und Qualitätsverlusten. Manche sind auffällig, andere erkennen wir kaum als solche.
Verdickungsmittel
Es sind meist Verdickungsmittel, die Fertigsaucen und Co. ihre Sämigkeit verleihen. In vielen Lightprodukten ersetzen sie die kalorienreiche Sahne. Es ist jedoch Vorsicht geboten.
Emulgatoren
Emulgatoren spielen in der heimischen Küche eine wichtige Rolle. Auch aus der industriellen Herstellung von Fertigprodukten sind sie nicht wegzudenken.
Backtriebmittel
Ohne Backtriebmittel würden Brot und Kuchen im Backofen zu einer festen Masse. Backpulver & Co. machen sie hingegen schön leicht und locker.
Antioxidantien
Antioxidantien wie Ascorbinsäure und Tocopherole schützen zum Beispiel Margarine davor ranzig zu werden und Wurst vor unschönen Farbveränderungen.
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Alles über Lebensmittelzusatzstoffe

Lebensmittelzusatzstoffe – was verbirgt sich eigentlich hinter diesem komplexen Begriff? EAT SMARTER geht dieser Frage in der Rubrik „Lebensmittelzusatzstoffe“ auf den Grund und erklärt Ihnen, was genau modifizierte Stärke, Schmelzsalze, Emulgatoren & Co. bei Nahrungsmitteln bewirken.

Welche Lebensmittelzusatzstoffe gesundheitliche Probleme bereiten können und welche als weitgehend unbedenklich gelten – hier erfahren Sie es.