5 Tipps gegen ungewollte Hungerattacken | EAT SMARTER
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Bremsen Sie den Appetit aus

5 Tipps gegen ungewollte Hungerattacken

Schlafmangel, falsche Ernährung, Stress: Gründe für ungewollte Heißhungerattacken gibt es viele. EAT SMARTER verrät fünf Tipps, mit denen Sie die Attacken leichter überwinden können.

Achten Sie auf ausreichend Schlaf
Schlafmangel kann ein echter Dickmacher sein. Denn Menschen, die sich nach einer zu kurzen Nacht ins Büro schleppen, greifen häufiger zu Snacks und Zwischenmahlzeiten. Der Grund: Bei einem Schlafdefizit sinkt im Körper der Leptin-Gehalt. Das Hormon reguliert das Sättigungsgefühl. Statt Leptin produziert der Körper nun verstärkt Ghrelin. Und dieses Hormon regt unseren Appetit an. Damit der Haushalt von Leptin und Grehlin nun im Gleichgewicht bleibt, sollten Sie sechs bis acht Stunden pro Nacht schlafen.
Setzen Sie bei den Hauptmahlzeiten auf Sattmacher
Ob man seine Hauptmahlzeiten nun auf drei oder fünf Portionen verteilen soll, ist derzeit noch in der Diskussion. Was aber auf jeden Fall gegen ungewollten Hunger hilft: Wählen Sie Lebensmittel, die satt halten. Beginnen Sie den Tag zum Beispiel mit Haferflocken, für Ihre Mahlzeit am Mittag wählen Sie dann Kartoffeln. Beide Lebensmittel halten den Blutzuckerspiegel konstant und geben dem Körper somit ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl.
Vertrauen Sie auf Eiweiße und Ballaststoffe
Laut europäischen Ernährungsempfehlungen sollte unser täglicher Ernährungsplan zu zehn Prozent aus Proteinen bestehen. Eine aktuelle Studie zeigt nun aber, dass wir durchaus mehr davon essen sollten: In ihrer Untersuchung hatte eine Gruppe von Wissenschaftlern fünf Gruppen von Menschen verschiedene Ernährungspläne gegeben, nachdem diese zuvor eine Diät gemacht hatten. Das Ergebnis: Die Probanden, deren Speiseplan zu 25 Prozent aus Eiweißen bestand, hielten ihr neues Gewicht am besten. Die Proteine stammten aus Fisch, magerem Fleisch, Milchprodukten, aber auch aus Hülsenfrüchten und Soja.
Daneben können auch Ballaststoffe für ein Sättigungsgefühl sorgen. Die unverdaulichen Pflanzenfasern quellen auf dem Weg durch den Verdauungstrakt auf und signalisieren dem Körper so, dass der Magen voll ist. Den besten Mix aus Proteinen und Ballaststoffen liefern Hülsenfrüchte, wie Erbsen oder Bohnen. Zum Ausprobieren: Drücken Sie den Hunger weg
Dieser Tipp hilft nicht jedem, aber man sollte ihn dennoch einmal ausprobieren. Wenn die nächste Heißhungerattacke kommt, versuchen Sie, den Hunger wegzudrücken. Pressen Sie Ihren Zeigefinger 30 mal auf den Akupressurpunkt zwischen Nase und Oberlippe. Vielleicht können Sie auf diese Weise die eine oder andere Hungerattacke überwinden.
Erinnern Sie sich an Ihre Ziele
Diesen Tipp können Sie vielleicht anwenden, wenn Sie vor einem Büffet stehen oder wenn jemand auf einer Party mal wieder unzählige Knabbereien aufgetischt hat: Erinnern Sie sich daran, dass sie eigentlich auf Ihre Figur achten wollen. Das geht vielleicht mit einem Foto aus schlankeren Zeiten. Ein Blick kann oft schon reichen und ihre Portionen werden kleiner ausfallen.
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Schlaf ist ein gutes Thema ;( *gähn*