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Brainfood fürs Büro: So überwinden Sie das MittagstiefDurchschnittliche Bewertung: 3.71525

Futtern Sie sich fit

Brainfood fürs Büro: So überwinden Sie das Mittagstief

Aus der Mittagspause ins Leistungstief: Obwohl man eigentlich erholt aus der Pause kommen sollte, kämpft man nun gegen die Müdigkeit an. EAT SMARTER verrät Tipps, wie Sie sich die nötige Power zurückholen und verrät, warum Kaffee nicht unbedingt dazu gehört.

Leistungstief nach der Mittagspause

Wenn der Körper schlapper wird: Viele Menschen erleben gegen 14 Uhr ein wahres Leistungstief. Während sie morgens vor Ideen nur so strotzen, müssen sie nun gegen eine ungewollte Müdigkeit ankämpfen. Der Grund: die menschliche Leistungsfähigkeit fällt rapide ab. Hat man in der Pause dazu noch fetthaltig gegessen, verstärkt sich dieser Effekt. Der Körper ist mit der Verdauung beschäftigt, was zusätzliche Energie benötigt. Erschöpfung statt Erholung – für den weiteren Verlauf des Arbeitstages sind dies natürlich keine guten Voraussetzungen.

Kaffee oder Schokoriegel?

Und nun? Vielleicht könnte ja ein Kaffee oder eine Schokoriegel den nötigen Wacheffekt liefern. Kaffee spendet immerhin Koffein und macht bekanntlich wach. Der Schokoriegel versorgt den Körper mit Zucker – und so mit der nötigen Energie. Schließlich braucht das menschliche Gehirn ja fünf bis sechs Gramm Zucker, um kreativ und effektiv zu arbeiten. Kaffee oder zuckerhaltige Snacks sind zwar durchaus beliebte Zwischenmahlzeiten – in der Regel sorgen sie aber nicht für den gewünschten Wacheffekt.

Der Zucker kann zwar für einen kurzfristigen Energieschub sorgen, wenig später nimmt die Energie dann aber wieder ab. Und das hat Folgen: der Körper wird nämlich wieder müde. Eine Tasse Kaffee am Morgen kann einen wichtigen Energieschub liefern. Trinkt man aber häufig mehrere Tassen am Tag, kann dieser Effekt abnehmen. Der Grund: Der Körper gewöhnt sich an das Koffein und braucht nun immer mehr, damit er den Kaffee als Wachsignal interpretiert.

Stattdessen: Obst und Gemüse als Zwischensnacks

Wählen Sie zur Mittagszeit daher leichte, nährstoffreiche Mahlzeiten. So sorgen Sie dafür, dass Ihr Körper nach der Pause nicht mit schwerer Verdauungsarbeit beschäftigt ist. Für den kleinen Zwischenhunger halten Sie am besten Gemüsesticks oder Obst bereit. Besonders aufweckend: Vitamin C. Oder Sie halten eine Handvoll Nüsse bereit: Walnüsse, Haselnüsse oder Mandeln liefern Eiweiß und Vitamin E. Die büroeigene Snackbox können Sie so auf jeden Fall links liegen lassen. Hier stellen wir weitere Lebensmittel vor, mit denen Sie sich zu Top-Leistungen futtern können.

Was noch gegen die Mittagsmüdigkeit hilft

Trinken

Ein Glas Wasser ist ein gutes Mittel, um Leistungstiefs oder Magenknurren entgegen zu wirken. Ist es kühl, weckt es den Geist, daneben besänftigt es den Hunger bis zur nächsten Zwischenmahlzeit.

Frische Luft

Nutzen Sie die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang. Atmen Sie tief durch und tanken Sie Sonnenlicht. Danach kehren Sie frisch gestärkt an den Arbeitsplatz zurück. Ein weiterer Vorteil: Durch den Gang haben Sie auch etwas für Ihre Figur getan.

Mittagsschlaf

Für manche Menschen ist ein Mittagsschlaf der ideale Wachmacher. Zwanzig bis dreißig Minuten reichen dafür aus. Wenn Sie am Arbeitsplatz die Möglichkeit dazu haben, sollten Sie es auf jeden Fall einmal ausprobieren. Allerdings sollten Sie nicht länger als eine halbe Stunde schlafen. Ansonsten ist ein umgekehrter Effekt zu erwarten, man wird nicht mehr richtig wach.

(wil)

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Aber wirklich, nach der Mittagspause wird's gefährlich ;)
 
Prima, gute Tipps, gleich heute mal ausprobieren! :)