Das hat im Dezember Saison | EAT SMARTER
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Mandarinen, Rotkohl und Co.

Das hat im Dezember Saison

Gesund und lecker Gesund und lecker

Im Winter haben nur bestimmte Gemüsesorten ihre Hochphase. Obst wird in diesen Monaten meist importiert. Trotzdem möchten wir unseren monatlichen Saisonkalender nicht versäumen und verraten, auf welche Gemüse- und Obstsorten Sie sich dennoch freuen dürfen. EAT SMARTER stellt 5 Sorten vor, die im Dezember Saison haben.

Das hat im Dezember Saison: Walnüsse

Die gute Nachricht vorweg. Neben den unten folgenden Obst- und Gemüsesorten haben auch Nüsse im Dezember Saison. Besonders Walnüsse lassen sich daher im Advent auf jedem bunten Teller finden. Und anders als Schokolade sind Walnüsse richtig gut für uns. Schon 30 Gramm decken den Tagesbedarf an Linolsäure, einer für den Körper unentbehrlichen mehrfach ungesättigten Fettsäure. Außerdem enthalten Walnüsse viel Vitamin E. Doch so gesund sie auch sind, Walnüsse bestehen zu 60 Prozent aus Fett und sind daher sehr kalorienreich. Achten Sie darauf, dass Sie die Nüsse bewusst verzehren und genießen.
Für einige Menschen unerfreulich: Walnüsse gehören zu den Früchten mit dem höchsten Gehalt an Serotonin, einer nervenwirksamen Eiweißsubstanz, die bei empfindlichen Menschen Migräne auslösen kann.
Beim Selberknacken der Walnüsse gilt: alle Kerne wegwerfen, die Schimmelspuren zeigen oder schrumpelig und dunkel aussehen. Entweder genießen Sie Walnüsse pur oder verwenden Sie als Zutat zum Backen und Kochen. Tolle Rezepte mit Walnüssen finden Sie hier.  

Das hat im Dezember Saison: Rotkohl

Was wäre die Weihnachtsgans ohne Klöße und Rotkohl? Eben! Das rote Kraut gehört zum Fest und in den Winter. Blaukraut, Rotkraut, Rotkohl – auch wenn der beliebte Kohl je nach Region ein bisschen anders heißt: Immer steckt im Namen der deutliche Hinweis auf seine typische Farbe, die je nach Bodenbeschaffenheit und Zubereitung von rot bis violett reicht. Vereinfacht kann man sagen: Süße Zutaten färben den Rotkohl ins Blauviolette, säurereiche Zutaten dagegen machen ihn rötlicher. Grund sind die natürlichen Farbstoffe namens Anthocyane im Kohl, die auf das Säure-Base-Verhältnis mit Veränderungen reagieren.
Schon 200 g Rotkohl decken mit 100 mg den Tagesbedarf an Vitamin C. Doch damit nicht genug, es stecken auch bis zu 400 % der von Ernährungs-Experten empfohlenen Tagesdosis an Vitamin K darin, außerdem reichlich Selen, Magnesium und Kalium. Auch sein hoher Gehalt an Ballaststoffen spricht für Rotkohl, denn dadurch hält er nicht nur lange satt, sondern bringt auch eine müde Verdauung auf Trab. Allerdings wird Rotkohl mit seiner besonders festen Zellstruktur von Menschen mit sensiblem Magen nicht immer gut vertragen. Wer empfindlich reagiert, isst Rotkohl darum besser nicht roh und würzt ihn beim Garen mit Gewürzen wie Kümmel oder Ingwer, die ihn bekömmlicher machen.
Rotkohl macht allerdings nicht nur als Beilage, sondern auch als Hauptgericht eine gute Figur. Alle Rezepte mit Rotkohl finden Sie hier.

Das hat im Dezember Saison: Mandarinen

Genau wie Walnüsse gehören Mandarinen auf jeden bunten Teller. Da das Obst nicht bei uns wächst, muss es importiert werden. Die ursprüngliche Heimat der Mandarine liegt zwar in China, Indien und auf den Philippinen – aber längst werden Mandarinen auch in allen anderen Teilen der Welt mit gemäßigt warmem Klima angebaut. Besonders viele Mandarinen kommen aus Spanien, Italien, der Türkei und Israel zu uns nach Deutschland.
Das Fruchtfleisch von Mandarinen erinnert geschmacklich entfernt an das von Orangen, ist aber nicht nur weicher, sondern auch sehr viel süßer und sehr saftig. Ganz Kritische bemängeln manchmal, dass Mandarinen von allen Zitrusfrüchten am wenigsten Vitamin C enthalten. Das ist zwar richtig, schmälert aber den Gesundheitswert von Mandarinen nicht wirklich. Denn auch wenn sie es pro 100 g  auf „nur“ 32 mg Vitamin C bringen, ist das immer noch gut ein Drittel des täglichen Solls. Außerdem enthalten Mandarinen reichlich Provitamin A, welches beim Zellschutz sowie für Haut und Sehvermögen eine wichtige Rolle spielt. Wahr ist zwar auch, dass Mandarinen einen relativ hohen Fruchtzuckergehalt haben. Da sie aber gleichzeitig fast kein Fett enthalten, dürfen sich Figurbewusste die süßen Südfrüchte ruhig schmecken lassen.
Der Kauf von Mandarinen ist ein bisschen Glückssache, denn selbst die schönsten Exemplare können geschmacklich enttäuschen – und umgekehrt bereiten rein äußerlich gar nicht so viel ersprechende Mandarinen oft angenehmste Überraschungen. Mandarinen verlieren bei Zimmertemperatur rasch an Saftigkeit und Aroma. Lagern Sie die Früchte darum nicht zu lange und grundsätzlich frostfrei, aber möglichst kühl.
In unserer Galerie warten schmackhafte Rezepte mit Mandarinen auf Sie.

Das hat im Dezember Saison: Kiwis

Noch nicht mal 40 Jahre ist es her, dass hierzulande kein Mensch Kiwis kannte. Aber dann schossen die Früchte im Turbotempo auf die oberen Plätze der Obst-Charts: Längst sind sie buchstäblich in aller Munde und zum kulinarischen Klassiker geworden.
Sie wundern sich, dass es Kiwis oft zum absoluten Dumpingpreis zu kaufen gibt? Wir haben des Rätsels Lösung: Die Pflanzen, an denen die zu den Beerenfrüchten zählenden Leckerbissen wachsen, gedeihen beinahe so üppig und problemlos wie Unkraut und sorgen für überreiche Ernten.
Die Kiwi genießt ihren geradezu sagenhaften Ruf als Lieferantin für Vitamin C zwar nicht ganz zu Recht, denn die ihr häufig angedichteten 300 mg Vitamin C pro 100 g erreicht sie in Wahrheit bei weitem nicht. Mit immerhin 70 mg pro 100 g liegt sie aber trotzdem nicht schlecht im Rennen. Schon eine große Kiwi von 150 g deckt ungefähr unseren gesamten Tagesbedarf von 100 mg Vitamin C. Ein moderater Kaloriengehalt bei sehr wenig Fett und relativ vielen Ballaststoffen macht Kiwi außerdem äußerst beliebt bei allen, die abnehmen oder auf ihre Figur achten wollen.
Beim Kauf von Kiwis ist die Fingerprobe ratsam. Gibt die Schale bei sanftem Druck leicht nach, hat das Fruchtfleisch die beste Konsistenz und am meisten Aroma. Eine Kiwi im optimalen Reifezustand bleibt bei Zimmertemperatur noch 1-2 Tage frisch. Danach wird sie schnell zu weich.
Wer schon mal Quark oder Joghurt mit Kiwi probiert hat, weiß: Das schmeckt bitter. Zumindest, wenn die Kiwi roh bleibt, denn dann spaltet ein im Fruchtfleisch enthaltenes Enzym das Eiweiß aus Milchprodukten auf. Austricksen lässt sich dieser Effekt auf zwei Arten: Sie können die Kiwi ganz zum Schluss zu Quark und Co. geben und das Ganze sofort vernaschen, dann kann das Enzym gar nicht erst in Aktion treten. Oder Sie überbrühen die ganze Kiwi kurz mit kochendem Wasser – dabei wird das Enzym zerstört. Frische Kiwi sieht immer super aus und passt außerdem zu fast allem, was die süße Küche hergibt. Ob als Belag für einen tropischen Obstkuchen, zu einem süßen Quinoa-Auflauf oder in einem exotischen Kokosdessert. Auch tolle Drinks lassen sich mit Kiwi zaubern. Probieren Sie zum Beispiel mal unseren raffinierten Kiwi-Limetten-Cocktail oder den sanften Birnen-Kiwi-Smoothie.

Das hat im Dezember Saison: Möhren

Ob Möhren nun gelbe Rüben, Karotten, Wurzeln oder Mohrrüben heißen – sie gehören überall zu den beliebtesten Gemüsesorten. Möhren sind das ganze Jahr über aus heimischem Anbau erhältlich, vor allem zwischen Oktober und Dezember ist das Angebot sehr groß. Möhren sind kalorienarm und enthalten wie die meisten Gemüsesorten kaum Fett und kein Cholesterin. Berühmt sind die Möhren als reiche Quelle für die Vitamin-A-Vorstufe Beta-Carotin. Die in den Möhren enthaltenen Ballaststoffe sind besonders günstig zusammengesetzt und regulieren die Darmfunktionen.
Der für unsere Abwehrkräfte wichtige gelbe Farbstoff Beta-Carotin (Provitamin A) ist in Möhren zwar überreichlich enthalten, aber der Körper kann ihn nur schwer verwerten. Bei rohen Möhren ist die Aufnahme gleich null; gekocht und mit etwas Fett angerichtet kommt der Körper schon leichter an das Vitamin. Bei Säften ist das Beta-Carotin am besten zugänglich. Doch auch dann nimmt der Organismus nicht viel mehr als 30 Prozent des vorhandenen Beta-Carotins auf. Trinkt man zu viel Saft, lagert sich der gelbe Farbstoff in Haut und Fettgewebe ab. Wir kennen den Effekt von Babys. Die gelbliche Hautverfärbung ist jedoch vollkommen unschädlich.
Klicken Sie sich durch die besten Rezepte mit Möhren.

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