Das hat im Juli Saison | EAT SMARTER
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Zucchini, Rettich & Beeren

Das hat im Juli Saison

Das hat im Juli Saison ©fotolia Das hat im Juli Saison ©fotolia

Wie schon im vergangenen Monat zeigt EAT SMARTER, welche Früchte und welches Gemüse im Juli Saison haben. Genau wie im Juni sind grün, rot und weiß die dominierenden Farben.

Das hat im Juli Saison: Zucchini

Kaum zu glauben: Noch Mitte der 70er-Jahre kannte bei uns kaum jemand Zucchini. Das hat sich zum Glück gründlich geändert – heute gehören Zucchini zu den am meisten verkauften Gemüsesorten. Zucchini sind eine Unterart vom Gartenkürbis und gehören botanisch in die Familie der Kürbisgewächse. Lässt man sie wachsen, erreichen sie wie ihre Verwandten beeindruckendes Format: Bis zu 5 kg kann eine ausgewachsene Frucht auf die Waage bringen! In der Regel erntet man Zucchini allerdings, wenn sie etwa 15-30 cm lang und ungefähr 100-300 g wiegen. Mit nur wenigen Kalorien und einem Fettgehalt von unter 1 % gehören Zucchini zum Must-have für alle, die gerne gut essen und dabei schlank bleiben wollen. Auch sonst haben Zucchini der Gesundheit einiges zu bieten: Sie enthalten reichlich Kalium, das für verschiedene Stoffwechselprozesse Bedeutung hat; dazu kommen Magnesium für starke Muskeln und Nerven sowie relativ viel Eisen. Wegen des niedrigen Kohlenhydratgehalts sind Zucchini auch für Diabetiker ein ausgesprochen gesunder Genuss und eignen sich perfekt für die Low-Carb-Küche.

Das hat im Juli Saison: Heidelbeeren

Heidelbeeren haben von Ende Juni bis Anfang August Saison. Importware aus anderen Ländern wird ganzjährig angeboten. Hunderte von Studien beweisen den hohen gesundheitlichen Wert von Heidelbeeren. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen die Anthocyanidine aus den Heidelbeeren, die dem Körper helfen, freie Radikale abzufangen. Außerdem scheinen die intensiv blau gefärbten Biostoffe, die in Heidelbeeren stecken, das Adernsystem des Körpers zu stabilisieren. Dass wildwachsende Heidelbeeren, in manchen Gegenden auch Blaubeeren oder Bickbeeren genannt, gut sind gegen Durchfall, das ist in der Volksmedizin seit Langem bekannt. Heute weiß man: Es sind die in den Heidelbeeren reichlich enthaltenen Gerbstoffe, die dem Darm helfen „dicht“ zu bleiben. Außerdem hemmen Gerbstoffe aus Heidelbeeren die Ausbreitung von Bakterien und fördern die Heilung von Entzündungen in der Schleimhaut.

Das hat im Juli Saison: Johannisbeeren

Die schwarzen Johannisbeeren gelten als die gesundheitlich wertvollsten der 3 Sorten rot, weiß und schwarz. Alle Sorten enthalten gut dreimal so viel Vitamin C wie Orangen, ansehnliche Mengen vom schützenden Beta-Carotin und Vitamine der B-Gruppe, viel Eisen sowie etwas Calcium. Beim Mineralstoff Kalium sind Johannisbeeren Spitze. Sie liefern etwa doppelt so viel wie Äpfel und Erdbeeren. Kalium bewirkt das Gegenteil von Kochsalz – schwemmt Wasser aus; eine ausreichende Kaliumzufuhr wirkt daher blutdrucksenkend. Ebenfalls vorhanden: reichlich Ballaststoffe, die helfen, den Blutfettspiegel zu regulieren. Unreife Johannisbeeren können durch scharfe Säure die Mund- und Magenschleimhäute angreifen; die Säuren werden erst durch das Reifen abgebaut. Bei empfindlichen Menschen rumoren die Beeren bei der Verdauung kräftig im Darm; mancher bekommt Blähungen und sogar Durchfälle, wenn er größere Mengen Johannisbeeren auf einmal isst. Hier sind die besten EAT SMARTER Rezepte mit Johannisbeeren.

Das hat im Juli Saison: Rettich

Gelobt sei, was scharf macht – nach dieser Devise kommt Rettich vor allem in asiatischen Ländern gern und oft auf den Tisch. Entsprechend hoch ist der Verbrauch: In Japan liegt er bei rund 14 kg, in Korea sogar bei über 30 kg pro Kopf und Jahr. Bescheiden mutet im Vergleich dazu die Menge an, die hierzulande verspeist wird – um die 250 g sind es nur, statistisch gesehen, obwohl der Rettich vor allem in Bayern als „Radi“ eine wichtige Rolle spielt.

Das Wurzelgemüse verdankt seine Schärfe drei reichlich enthaltenen Senfölen, die nachweislich eine heilsame Wirkung auf Leber, Galle und Verdauung haben. Rettich galt außerdem schon vor Jahrhunderten als wirksam bei Gicht, Rheuma und sogar Husten und Heiserkeit. Weitere Pluspunkte der scharfen Wurzel sind ein erfreulich niedriger Fett- und Kaloriengehalt, die Rettich zu einer ausgesprochen schlanken Knabberei machen. Leckereien mit Rettich finden Sie auch auf EAT SMARTER.

Das hat im Juli Saison: Sellerie

Sowohl die schrumpeligen Knollen als auch die knackig-frischen Stauden des Selleries haben viele Vitamine: A, B, C und E kommen gehäuft vor. Ebenso reichlich enthält Sellerie ätherische Öle, die dem Gemüse nicht nur den intensiven Geschmack verleihen, sondern auch den Stoffwechsel anregen und leicht harntreibend wirken. Bei empfindlichen Menschen können durch den Inhaltsstoff Limonen Hautreizungen entstehen. Wichtig: In angefaulten Teilen des Gemüses stecken vermutlich krebserregende Stoffe. Sellerie aus konventionellem Anbau ist mit 500 bis 1000 Milligramm pro Kilo recht nitratreich, liegt aber im Vergleich mit anderen Gemüsesorten im mittleren Bereich. Der kalorienarme Sellerie hat reichlich Ballaststoffe in günstiger Zusammensetzung zu bieten und ist – wie alle Gemüse – nahezu fett- und absolut cholesterinfrei.

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