Diätdrinks erhöhen das Risiko für einen Herzinfarkt | EAT SMARTER
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Zuckerfrei, aber gefährlich

Diätdrinks erhöhen das Risiko für einen Herzinfarkt

Diätdrinks erhöhen das Risiko für einen Herzinfarkt Diätdrinks erhöhen das Risiko für einen Herzinfarkt

Diätdrinks stehen vor allem bei Figurbewussten hoch im Kurs. Diese süßen Softdrinks sind schließlich zuckerfrei und enthalten keine Kalorien. Doch nun warnen amerikanische Forscher: Wer zu häufig zu künstlich gesüßter Cola oder Limonade greift, erhöht sein Risiko für einen Schlaganfall und Herzinfarkt.

Diätdrinks schmecken zwar süß, machen aber nicht dick. Denn statt Zucker stecken in den Light-Produkten ( zum Beispiel Cola oder Limonade) Süßstoffe. Kein Wunder, dass die kalorienfreien Diätlimonaden daher ziemlich beliebt sind. So sehr, dass manche Menschen gleich mehrere Diätdrinks am Tag trinken. Doch genau davon raten nun amerikanische Wissenschaftler ab: Denn sie fanden einen Zusammenhang zwischen einem erhöhten Konsum von Diätdrinks und einem erhöhten Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt.

Je mehr Diätdrinks, desto höher das Risiko für einen Infarkt

In ihrer gemeinsamen Studie werteten Wissenschaftler der Miami Miller School of Medicine und des Medical Center der Columbia University New York die Daten von 2564 Menschen aus. Diese waren zuvor zehn Jahre zu ihren Trinkgewohnheiten und zu ihrem Gesundheitszustand befragt worden. Dabei wurde auch ermittelt, wie viele zuckerfreie Softdrinks die Versuchsteilnehmer pro Tag tranken. Nachdem Störfaktoren wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes herausgerechnet waren, stellten die Wissenschaftler fest: Wer täglich mehrere Diätdrinks trank, hatte ein um 43 Prozent erhöhtes Risiko, ein sogenanntes „vaskuläres Ereignis“ zu erleiden. Dazu gehören Schlaganfälle oder Herzinfarkte. Als Vergleichsgruppe wurden die Probanden herangezogen, die keine Diätdrinks tranken.

Diätdrinks: auf die Menge kommt es an
Allerdings: Diesen Zusammenhang fanden die Wissenschaftler nur bei Menschen, die mehr als sechs Diätdrinks pro Woche tranken. Waren es weniger Diätdrinks, erhöhte sich das Risiko nicht. „Wir können nicht sagen: Bis zu diesem Maß ist es sicher, Diätdrinks zu trinken und danach ist es unsicher. Aber wir fanden einen erhöhtes Herzinfarkt-Risiko bei Menschen, die täglich Softdrinks tranken“, sagte Co-Autorin Hannah Gardener dem amerikanischen Nachrichtensender MSNBC.

Gründe bislang nicht bekannt

Allerdings: Den genauen Grund konnten die Wissenschaftler nicht nennen. "Warum diese Softdrinks vaskuläre Ereignisse beeinflussen, ist noch unklar", sagt Hannah Gardener. Allerdings denken die Forscher über mehrere Möglichkeiten nach: Möglicherweise könnte der künstliche Süßstoff den Appetit auf andere zuckerreiche Lebensmittel erhöhen. Denkbar wäre auch, dass Personen der Meinung sind, durch die Diätdrinks so viele Kalorien gespart zu haben, dass sie bei Burgern oder Pommes stärker zugreifen könnten.

Grundsätzlich wollen die Wissenschaftler die kalorienfreien Diätdrinks aber nicht verteufeln. Hin und wieder seien sie durchaus erlaubt. Es sollte nur nicht regelmäßig sein, denn dann könnte es gefährlich werden. Alternativ kann man seinen Durst aber auch mit Wasser oder Tees stillen. EAT SMARTER hat für Sie die fünf besten Teesorten zusammengestellt. Die Studie ist im Journal of General Internal Medicine erschienen.
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Bitte weisen sie doch direkter daraufhin, dass Aspartam/Nutrasweet etc. hochgradig giftig ist. Wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Folge soll Aspartam Störungen am Hormonsystem, neurologische Schäden am Gehirn, Allergien, Krebs und Adipositas fördern. Ebenfalls ist in der Medizin bekannt, dass Aspartam im menschlichen Organismus zu Methanol und Formaldehyd verstoffwechselt wird, mit weiteren möglichen gravierenden Folgen für die Gesundheit der Verbraucher. Ursprünglich in den 70 anfang der 80 Jahren wurde es als Gift deklariert aber aus politischen und finanziellen Gründen wurde es dann vom US-Ernährungsamt zugelassen. Sozusagen ein dickes Geschäft für die Lebensmittel industrie. Ein Schelm der dabei böses denkt.