Die 100 größten Ernährungsmythen – Teil 14 | EAT SMARTER
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Die 100 größten Ernährungsmythen – Teil 14Durchschnittliche Bewertung: 3.91522

Serie

Die 100 größten Ernährungsmythen – Teil 14

Macht Lakritz wirklich impotent? Macht Lakritz wirklich impotent?

Viele Ernährungsmythen halten sich hartnäckig. Wir klären auf! Lesen Sie z. B. ob Bier auf Wein wirklich keine gute Idee ist und ob Apfelschorle tatsächlich als ideales Sportgetränk taugt. Und wir beantworten die Frage, ob Lakritz wirklich impotent macht.

Gesundheits- und Ernährungsmythen gibt es viele. Doch welche stimmen wirklich? In unserer Mythen-Serie stellen wir Ihnen 100 spannende Thesen vor und klären darüber auf, ob sie richtig oder falsch sind...

66. Lakritze macht Männer impotent

RICHTIG! Entgegen dem Sprichwort „Lakritz macht spitz“ führt der Verzehr der schwarzen Süßigkeit zu einer Senkung des männlichen Hormons Testosteron. Das konnten iranische Wissenschaftler anhand von Studien bestätigen. Doch es gibt Entwarnung: die hormonsenkende Wirkung ist nur vorübergehend.

67. Man kann so viel Obst essen, wie man will – es ist in jedem Fall gesund

FALSCH! Obst hat viele Vitamine und ist daher gesund. Es enthält aber auch Fruchtzucker und der kann in großen Mengen verzehrt, genau wie Haushaltszucker, dick machen. Essen Sie Obst also bewusst!

68. Im Körper lagern sich Schlacken an

FALSCH! Abbauprodukte werden im Körper über Nieren und Darm ausgeschieden.

69. Apfelschorle ist das ideale Sportgetränk

FALSCH! Ein Glas Apfelschorle (200 ml) enthält etwa 3 Stück Würfelzucker. Greifen Sie lieber zu Wasser und geben Sie diesem mit Zitrone oder Minze ein wenig Geschmack.

70. Bier auf Wein, das lass sein

FALSCH! Die Reihenfolge des Alkoholkonsums ist für das Wohlbefinden nicht entscheidend, sondern die insgesamt getrunkene Menge. Wer es übertreibt, der wird am nächsten Tag mit Kopfschmerzen und Unwohlsein „belohnt".

 

Weitere Mythen gibt es hier:

100 Ernährungsmythen – Teil 1

100 Ernährungsmythen – Teil 2

100 Ernährungsmythen – Teil 3

100 Ernährungsmythen – Teil 4

100 Ernährungsmythen – Teil 5

100 Ernährungsmythen – Teil 6

100 Ernährungsmythen – Teil 7

100 Ernährungsmythen – Teil 8

100 Ernährungsmythen – Teil 9

100 Ernährungsmythen – Teil 10

100 Ernährungsmythen – Teil 11

100 Ernährungsmythen – Teil 12

100 Ernährungsmythen – Teil 13

100 Ernährungsmythen – Teil 14

100 Ernährungsmythen – Teil 15

100 Ernährungsmythen – Teil 16

100 Ernährungsmythen – Teil 17

100 Ernährungsmythen – Teil 18

100 Ernährungsmythen – Teil 19

100 Ernährungsmythen – Teil 20

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Hallo Eat Smarter-Team, diese Serie ist wirklich eine gute Idee, mit vielen Falsch-Informationen wird hier prima aufgeräumt! Aber Punkt 68 muss ich heftig widersprechen!!! Ich bin zwar keine ausgebildete Ärztin oder Naturheilkundlerin, aber ich beschäftige mich seit ca. 30 Jahren, und in letzter Zeit wieder vermehrt mit Gesundheitsthemen, allerdings fernab von der Schulmedizin. Selbst Hildegard von Bingen, die schon vor rund 900 Jahren verstorben ist, empfahl die Ausleitung von Schlacken sogar per Aderlass! Natürlich kannte sie auch sanftere Methoden. Alleine die Tatsache, dass sich in den Darmzotten Ablagerungen ansammeln, die nur schwer wieder loszuwerden sind, sollte doch zu denken geben!Und was ist mit Quecksilber, Blei usw.? Und was sind dann bitte Nieren- oder Gallensteine? Gerade in Zeiten, in denen wir durch Umweltgifte, Pestizide und auch Stressbelastung stärker betroffen sind, ist entgiften, entschlacken und auch entsäuern besonders wichtig. Sorry, aber ich habe das Gefühl, Ihr habt da nicht in allen Heilbereichen ausreichend recherchiert, oder habt Euch missverständlich ausgedrückt. Bei einem Team, dass so grossartige Informationen zu gesunder Ernährung gibt, hätte ich etwas anderes erwartet.
 
Ein Glas (200 ml)Apfelsaftschorle enthält maximal 5 g Fruchtzucker und max. 48 Kcal. Was soll daran ungesund sein? Man sollte sich jedoch die Apfelsaftschorle selbst zubereiten: 100 ml Mineralwasser und 100 ml Apfelsaft (100% Fruchtgehalt). Dies ist besser als jedes isotonische Getränk!