Ein Kochevent mit Cookasa | EAT SMARTER
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Reportage

Ein Kochevent mit Cookasa

Vermutlich werden Sie sich nach dieser Überschrift erst einmal fragen, „wer oder was ist Cookasa?”. Verständlich, denn dieses Konzept ist noch relativ jung – aber vielversprechend! Denn was spricht schon gegen gemeinsames Kochen und leckeres Essen? Wir haben Cookasa für Sie getestet und erzählen Ihnen, was sich genauer hinter diesem neuartigen Kocherlebnis verbirgt.

Reportage - Teil 1

„Ohne Fleisch ist das ja gar kein richtiges Gericht!” – typisch Mann!
Wir sitzen zu fünft vor dampfendem Essen an einem mit Kerzen geschmückten Tisch. Draußen ist es bereits dunkel und unsere Mägen scheinen sich inzwischen auch in ein großes schwarzes Loch verwandelt zu haben. Unsere Teller sind gefüllt mit duftendem Auberginen-Auflauf und gerösteten Süßkartoffelspalten, die ein leckeres Knoblaucharoma verbreiten.

„Ich finde das sieht super lecker aus!“, entgegnet Sabrina und scheint Florian damit einen kleinen Seitenhieb für seine Bemerkung verpassen zu wollen.

„Ja, finde ich auch!“, schließt sich Lena Sabrinas Meinung an. „Guten Appetit!“

Zum Glück scheinen die beiden Mädels mit unserer Rezept-Auswahl sehr zufrieden zu sein. Es war ja gar nicht so einfach, ein passendes Gericht auszuwählen. Aber fangen wir von vorne an…


2011 kamen die Cookasa-Gründer André Wollin und Kersten Scholz auf die Idee, gemeinsame Kochevents zu veranstalten und damit verschiedene Leute und Gerichte in einer Küche zusammenzubringen. Zunächst starteten Sie mit einer Facebook-Gruppe, seit Ende 2013 läuft die Organisation (übrigens völlig kostenfrei) über die eigene Webplattform www.cookasa.com. In Deutschland werden die Events bereits in 21 verschiedenen Städten organisiert und mittlerweile sogar auch schon in der Schweiz, Österreich und den Niederlanden angeboten.
Das Prinzip von Cookasa ist einfach: Bis zu acht Leute treffen sich bei einem der Teilnehmer zu Hause, kochen und essen zusammen und lernen dabei neue Menschen und Gerichte kennen. Und damit auch jeder weiß, was er oder sie zu tun hat, gibt es vorher zugeteilte Rollen: einen Gastgeber, der seine Küche beziehungsweise Wohnung zur Verfügung stellt, einen Chefkoch, der sich um die Koordination und Abrechnung kümmert und… die Küchenhelfer.

„Was?! Wir sollen uns auch ein Rezept überlegen?! Ich dachte das bekommen wir von Cookasa!“

„Ja, ich hab die E-Mail auch gerade gelesen! Ich dachte, als Küchenhelfer steht man nur in der Küche und schnippelt Gemüse oder so. Was machen wir denn? Wir wissen ja gar nicht wie die Anderen so sind und was die gerne mögen.“

Cookasa Essen2

So sitzen wir in unserem Büro und grübeln zusammen, was wir für das 1-Gänge-Menü am Abend beim Cookasa Afterwork Event bloß auftischen sollen. Bei so vielen leckeren EAT SMARTER-Rezepten und unbekannten Personen, die man bekocht, fällt die Entscheidung gar nicht so leicht. Doch nach gemeinsamem Ausschlussverfahren fällt die Auswahl schließlich auf den bereits erwähnten Auberginen-Auflauf. Am Nachmittag ziehen wir also mit unserem Rezept zum Supermarkt, kaufen alle Zutaten ein und werden immer gespannter, was und vor allem wer uns am Abend wohl erwarten wird...

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