Wie Isabel mit ihrer Fruktoseunverträglichkeit lebt | EAT SMARTER
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Unverträglichkeiten

Wie Isabel mit ihrer Fruktoseunverträglichkeit lebt

Wenn Obst den Bauch belastet, kann dies an einer Fruktoseunverträglichkeit liegen Wenn Obst den Bauch belastet, kann dies an einer Fruktoseunverträglichkeit liegen

Seit Februar weiß Isabell (22), dass sei an einer Fruktoseunverträglichkeit leidet. EAT SMARTER verrät Sie, wie Sie damit umgeht und was sie derzeit essen kann.

Mein Arzt sagte mir im Februar, dass ich eine Fruktoseunverträglichkeit habe. Im ersten Moment war ich erleichtert. Endlich wusste ich, woher die ständigen Bauchkrämpfe, Magenschmerzen und Durchfälle kamen. Ich hatte diese Beschwerden ja schon einige Monate mit mir herumgeschleppt. Ich fragte ihn, was ich jetzt tun müsse, um gesund zu werden. Und dann sagte er, dass es keine Heilungschancen gibt. Ich war geschockt: Ich sollte kein Obst und Gemüse mehr vertragen? Nie wieder?! Das wollte ich nicht glauben.

"Ich musste lernen, wo überall Fruktose drin ist"

Auch wenn ich jetzt wusste, woher meine Beschwerden kamen, war die erste Zeit ziemlich hart für mich: Ich saß nächtelang vor dem Computer, las viele Ratgeber und musste erst einmal lernen, wo überall Fruktose drin ist. Zum Beispiel in meinem Muffin, den ich mir morgens immer auf dem Weg zur Uni kaufte oder in den Pralinen, die ich so geliebt habe. Denn mittlerweile wird Fruktose ja auch in vielen Fertiglebensmitteln eingesetzt. Natürlich ist das auch in meinem Umfeld aufgefallen: Irgendwann kamen doofe Sprüche, ob ich jetzt etwa abnehmen wolle. Die Wenigsten wussten, dass es so etwas wie Fruktoseunverträglichkeit gibt. Meistens habe ich mein Problem für mich behalten.

Ein neues Ernährungstagebuch

Ich versuche jetzt erst einmal, auf eigene Faust herauszufinden, was ich essen darf. Auf Obst wie Äpfel, Birnen, Feigen oder Weintrauben muss ich nun verzichten. Das gilt auch für Säfte oder Honig. Auch bestimmte Gemüse wie Paprika vertrage ich nicht. Derzeit probiere ich einfach viel aus und führe ein Tagebuch. Hier notiere ich, was ich gegessen habe und wie viel. Vertrage ich es, bekommen die Lebensmittel ein Glücks-Smiley. Der steht auf meiner Liste hinter Fleisch, Fisch, Eiern, Kartoffeln, Reis, Milchprodukten, Brot, Hülsenfrüchten und Spargel. Mittlerweile kann ich mir das Smiley auch hinter Tomaten, Kürbis, Zucker, dunkler Schokolade, Erdbeeren, Grapefruits oder Bananen malen. Allerdings dürfen es nur kleine Mengen sein. Wenn ich eine Banane esse, teile ich sie mir auf drei Tage auf. Protokoll: wil
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