Futter fürs Hirn: So bleiben Sie bei der Arbeit fit | EAT SMARTER
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Ernährungstipps

Futter fürs Hirn: So bleiben Sie bei der Arbeit fit

Leistungstief trotz Mittagespause: Am frühen Nachmittag überfällt viele von uns eine große Müdigkeit. Während wir vormittags noch mit zahlreichen Ideen glänzten, überfällt uns nun das große Gähnen. In diesen Augenblicken sollte man die richtigen Futterreserven parat haben. EAT SMARTER verrät, auf welches Brainfood Sie setzen können.

Wie ärgerlich: Obwohl man gerade aus der Mittagspause kommt, kämpfen viele Menschen gerade jetzt gegen eine große Müdigkeit an. In der Zeit zwischen 13 und 14 Uhr fallen viele Menschen in ein biologisches Leistungstief. Ein Grund hierfür ist, dass um diese Zeit der Blutzuckerspiegel abfällt und wir uns deswegen nicht mehr so gut konzentrieren können. Wenn wir uns in der Mittagspause dann auch noch sehr fettreich ernährt haben, schwächt dies unsere Aufmerksamkeit zusätzlich. Der Grund: Unser Körper ist mit der Verdauung beschäftigt, was gerade jetzt wichtige Energie verbraucht.

Das Gehirn braucht Zucker

Unser Gehirn benötigt etwa fünf bis sechs Gramm Zucker pro Stunde, damit wir kreativ arbeiten können. Viele greifen daher gerne zu einem Schokoriegel, wenn sie müde werden. Allerdings bewirkt dieser Snack keinen langfristigen Wacheffekt: Die kurzkettigen Zucker gelangen zwar schnell ins Blut, wenig später rutscht der Blutzuckerspiegel aber wieder in den Keller. Und wir kämpfen erneut mit der Müdigkeit.

Das richtige Essen gegen das Tief

Um den Blutzuckerspiegel konstant zu halten sind Kohlenhydrate, also Zucker, zwar genau die richtige Quelle, man sollte sie aber eher durch andere Lebensmittel beziehen. Vollkornbrote, Kartoffeln oder Nudeln bestehen im Gegensatz zu Süßigkeiten aus langkettigen Kohlenhydraten, die vom Körper langsamer verdaut werden und den Blutzuckerspiegel so länger konstant halten können. Diese Lebensmittel können daher – kombiniert mit einem frischen Salat oder leckerem Gemüse – in der Mittagspause die richtige Energiequelle sein. Und auch in den Zeiten zwischen den Mahlzeiten können Sie Ihren Körper vor einem Leistungsabfall bewahren. Bekommt er in regelmäßigen Abschnitten Energie, bleibt die Leistungskurve stabiler. Als kleine Happen für Zwischendurch eignen sich deshalb auch Obst, Gemüsesticks oder Nüsse. Diese Snacks lassen sich zu Hause sehr schnell und einfach zubereiten. Wenn Sie dann das nächste Mal Hunger spüren, sind Sie gut gerüstet.

Was gegen die Müdigkeit sonst noch hilft

Richtig Trinken

Ein Glas Wasser kann einem Magenknurren oder Leistungsabfall entgegen wirken: Es kann kühlend und damit beleben sein. Außerdem kann es das Hungergefühl bis zur nächsten Mahlzeit stoppen. Versuchen Sie, auf zwei Liter am Tag zu kommen.

Frische Luft

Nutzen Sie Ihre Zeit für einen Spaziergang. Atmen Sie die frische Luft ein und tanken Sie Sonnenlicht. Der Gang hat noch einen weiteren Vorteil: Durch die Bewegung können Sie etwas für Ihre Figur tun.

Ein Schläfchen

Wenn es Ihnen möglich ist: Versuchen Sie, mittags ein kleines Schläfchen zu machen. Zwanzig bis dreißig Minuten reichen dafür aus. Sie sollten allerdings nicht länger schlafen. Ansonsten kann es passieren, dass Sie danach nicht wieder richtig wach werden.

(wil)

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Stimmt, das geht mir genauso. Dann wird man allerdings schief angesehen, frei nach dem Motto "hast Du nichts zu tun?". Doch, und genau deswegen leiste ich mir diese Pause.
 
Das Schläfchen ist für mich die beste Möglichkeit, wieder Fit zu werden. Leider wird hierzulande noch immer der Mittagsschlaf als etwas für Alte oder nur fürs Wochenende angesehen. In der Arbeit haben wohl die wenigsten die Chance, so zu Kraft zu kommen. Da muss man sich durchschleppen. Mir genügen meist Fünf Minuten intensivem Nichtstun, um danach umso besser wieder arbeiten zu können.