Buchweizen & Co.: gesund und voller Proteine | EAT SMARTER
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Buchweizen & Co.: gesund und voller ProteineDurchschnittliche Bewertung: 41512

Pseudogetreide liegt im Trend

Buchweizen & Co.: gesund und voller Proteine

Geheimtipp Pseudogetreide: gesund und voller Proteine Geheimtipp Pseudogetreide: gesund und voller Proteine

Streng genommen gehören sie nicht zu den Getreidesorten. Daher auch nur der Name Pseudogetreide. Doch in Geschmack und Proteingehalt stehen Amaranth, Buchweizen oder Quinoa den echten Getreidesorten in Nichts nach. Ein weiterer Vorteil: Die Pseudocerealien sind frei von Gluten. EAT SMARTER stellt Ihnen die Sorten vor und zeigt, wie sie schmackhaft zubereitet werden können.

Falsches Getreide mit dem richtigem Inhalt

Den Namen „Pseudogetreide“ tragen die Körnerfrüchte, weil sie im Gegensatz zu Roggen, Dinkel oder Hafer nicht zur Familie der Süßgräser gehören. Getreide heißen nämlich nur die Körnerfrüchte dieser Gräser. Trotzdem sind auch die Pseudogetreide vollgepackt mit Mineralstoffen, Proteinen und ungesättigten Fettsäuren. Die Pseudocerealien lassen sich ähnlich wie Getreide verwenden. Die Körner können gekocht als Beilage, geschrotet im Müsli oder gemahlen als Mehl für diverse Gerichte verwendet werden. Zum Backen ist Pseudogetreide allerdings ungeeignet. Es enthält kein Gluten und somit keine Eigenbackfähigkeit. Der Grund: die zermahlenden Körner können ohne Gluten nicht verkleben und zu einem Teig verarbeitet werden. Es gibt aber auch Menschen, für die dies einen großen Vorteil hat.

Frei von Gluten – ein Vorteil für Allergiker

Besonders für Menschen, die an der Krankheit Zöliakie leiden. Dabei handelt es sich um eine Überempfindlichkeit gegenüber Gluten. Wer trotz dieser Krankheit glutenhaltige Nahrung isst, muss mit schlimmen Folgen rechnen: Die Dünndarmschleimhaut entzündet sich, wodurch Zellen absterben. So kann der Körper andere Nährstoffe nicht mehr aufnehmen, es kommt zu Symptomen wie Gewichtsverlust, Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder Durchfall. Bisher gibt es keine Therapie gegen Zöliakie, daher sind Brot, Nudeln oder Müsli tabu. Für Menschen mit dieser Krankheit sind die Pseudocerealien daher eine geeignete Alternative. Zu den Pseudogetreiden, die am häufigsten verwendet werden, gehören Amaranth, Buchweizen und Quinoa. EAT SMARTER stellt die Sorten vor und verrät, warum man sie einmal ausprobieren sollte.

Amaranth

Einer griechischen Sage zufolge wird derjenige, der die ewig blühende Blume Amaranthos findet, unsterblich sein. Der hirseähnliche Amaranth kann dies zwar nicht bieten, jedoch sind seine Inhaltsstoffe von großem gesundheitlichem Wert: Die Gehalte an Calcium, Magnesium, Eisen und Zink sind beachtlich und die Proteine können aufgrund ihrer Zusammensetzung besonders gut vom Körper aufgenommen werden. Der nussige Geruch, der beim Kochen der Körner entsteht, ist typisch für Amaranth. Im Handel finden sich oft Amaranth- Müsliriegel. EAT SMARTER zeigt Ihnen, wie Sie diese noch gesünder zubereiten können. Lecker sind zum Beispiel der Amaranth-Müsliriegel mit Sultaninen und Datteln oder der Ananas-Amaranth-Riegel mit Haferflocken und Mandeln. >> Weitere Amaranth Rezepte

Buchweizen

Die dreieckigen, dunkelbraunen Körner des Buchweizens sind eine Delikatesse: Buchweizenbrei steht in Russland fast täglich auf dem Speiseplan, den französischen Galettes gibt Buchweizenmehl den typischen Geschmack und die japanischen Soba-Nudeln bestehen ebenfalls aus Buchweizen. Da die Schale unerwünschte Stoffe enthält, findet sich das Pseudogetreide im Handel fast ausschließlich in geschälter Form. Buchweizen wird aber auch in Form von Grütze, Flocken oder Mehl angeboten, woraus sich zum Beispiel Waffeln, Pfannkuchen oder Teigwaren herstellen lassen. Probieren Sie unsere würzige Tomatensuppe mit geröstetem Buchweizen oder die Buchweizen-Kräuter-Grütze mit Putensticks und Joghurt. >> Weitere Buchweizen Rezepte

Quinoa

Das sogenannte „Gold der Inkas“ ist eines der nährstoffreichsten Körner unter den Getreide- und Pseudogetreidearten. Besonders bemerkenswert ist der hohe Anteil an Proteinen, welche durch die besondere Aminosäurenzusammensetzung vom Körper sehr gut verwertet werden kann. Hohe Gehalte an Calcium, Eisen, Magnesium und Zink sowie viele ungesättigte Fettsäuren sind Grund genug, um Quinoa einmal selbst auszuprobieren. Die Südamerikanische Spezialität sollte vor dem Kochen gründlich gewaschen werden, um die in der Schale enthaltenen Bitterstoffe zu entfernen. Leicht gesalzen und mit etwas Olivenöl beträufelt, schmeckt gekochter Quinoa als Beilage zu vielen Fleisch-, Fisch- oder Gemüsegerichten. Das Grundrezept für gekochten Quinoa finden Sie bei EAT SMARTER. Weitere Möglichkeiten: Quinoa als Salat (Mexikanischer Quinoa mit Tomate und schwarzen Bohnen), als Hauptmahlzeit (Quinoa-Pfannkuchen mit Gemüse-Pilz-Ragout),oder als Süßspeise (Quinoa-Quark-Auflauf mit Obstsalat). >> Weitere Quinoa Rezepte

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Die Suppe gibt es noch, wir hatten nur ein kleines technisches Problem. Nun sollte aber alles wieder funktionieren!
 
leider gibt es die verlinkte würzige Tomatensuppe mit geröstetem Buchweizen nicht (mehr)