Hilfe von PAUL – dem virtuellen Weinberater | EAT SMARTER
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Advertorial

Hilfe von PAUL – dem virtuellen Weinberater

PAUL Weinberater

Rotwein zu Fisch – durchaus lecker oder ein No-Go“? Und welchen Tropfen serviere ich zum üppigen Schoko-Dessert? Wer kein ausgemachter Weinkenner ist, steht der Getränkeauswahl zum Essen manchmal etwas ratlos gegenüber. Hilfe bieten versierte Weinhändler und – ganz unkompliziert, praktisch und immer verfügbar – PAUL, der virtuelle Weinberater im Internet und als App für Smartphones.

Rot, weiß oder rosé, trocken, halbtrocken oder süß, fruchtig, blumig oder lieber spritzig – viele verschiedene Komponenten bestimmen den Weingenuss und damit die Antwort auf die Frage, mit welchen Speisen die jeweiligen Tropfen am besten harmonieren.

Nicht immer ist ein guter Weinhändler in der Nähe, der mit Rat und Tat zur Seite steht. Genau diesen Job übernimmt dann PAUL – der virtuelle Weinberater zum Thema Essen und Wein. Ob im Internet oder als kostenlose Smartphone-App (aus dem Google Playstore bzw. iPhone App Store); PAUL hilft zuhause und unterwegs bei der perfekten Getränkeauswahl und empfiehlt zu jedem Gericht nach nur wenigen Klicks gleich zwei verschiedene Weine inklusive Rebsorte, Qualitätsstufe und Geschmacksrichtung.

PAUL gibt es außerdem in gedruckter Form als praktisches Wein- und Speisen-Kombinationsrad aus dem Onlineshop des Deutschen Weininstituts.

Harmonie der Aromen

Damit PAUL – der Name steht übrigens als Abkürzung für PAssend Und Lecker – genau diejenigen Weine heraussuchen kann, die den Geschmack der Speisen besonders gut hervorheben und unterstützen, fragt er nach der Hauptkategorie (z.B. Geflügel, Pasta oder Dessert) und der Zubereitungsart sowie Saucen und Beilagen. Die Empfehlungen des flotten Weinberaters kommen prompt, beziehen sich auf die wichtigsten deutschen Rebsorten und Geschmacksrichtungen und enthalten so manchen Tipp, der auf den ersten Blick vielleicht ungewöhnlich erscheinen mag. Bei gegrilltem Fisch rät der Weincoach nämlich neben Weißburgunder auch zu Trollinger, einem frischen leichten Rotwein aus Württemberg. Und zum Döner favorisiert er trockenen Weißburgunder oder einen gehaltvollen halbtrockenen Dornfelder Rotwein.

Bei aufwändigeren Gerichten mit mehreren Komponenten aus verschiedenen Kategorien entscheidet Weinberater PAUL anhand der dominierenden Geschmacksnote.

Faustregeln für Feinschmecker

Hinter PAULS Expertise verbergen sich unter anderem ein paar einfache Grundregeln, die allerdings keinesfalls in Stein gemeißelt sind:

  • Rotwein zu kräftigem Essen, Weißwein zu leichtem Essen
  • Säurehaltiger Wein zu fettigen Speisen
  • Süßer, kräftiger Wein zu Essen mit Bitteraromen
  • Leichter, alkoholarmer Wein zu salzigen Genüssen
  • Perlender Wein (Sekt) zu fruchtigen Speisen

Ausnahmen bestätigen – wie immer und überall – die Regel und letztendlich zählen sowieso die persönlichen Vorlieben!

Kochen mit Wein: Qualität zählt!

Die Frage „Welcher Wein passt wozu“ stellt sich jedoch nicht nur bei der Getränkeauswahl, denn zahlreiche Gerichte wie Zwiebelsuppe oder Coq au vin erhalten erst mit einem kräftigen Schuss Rebensaft den richtigen Pfiff. „Am besten nimmt man zum Kochen genau den Tropfen, der später auch zum Essen auf den Tisch kommt“, rät Jörg Centelles, Weinberater bei Rindchen’s Weinkontor in Hamburg. Wer allerdings plant, ein besonders edles Fläschchen zum Essen zu servieren, darf zum Kochen durchaus auch eine Qualitätsstufe tiefer einsteigen, sollte dabei aber idealerweise der Traube treu bleiben.

Wein in der Küche – darauf kommt es an!

Erlaubt ist natürlich immer, was einem persönlich gut schmeckt, ein paar wichtige Tipps mag Weinexperte Jörg Centelles den Lesern von EAT SMARTER allerdings nicht vorenthalten:

  • Gute Lebensmittel verlangen auch nach einem guten Wein zum Kochen; „Billigweine“ schmälern mitunter den Genuss.
  • Verkorkte, muffig riechende oder länger geöffnete/abgestandene Weine (mehr als 3 Tage) gehören in den Ausguss, nicht ins Essen – der Geschmack verschwindet auch nicht durchs Kochen.
  • In die Küche passen am besten halbtrockene oder trockene Weine – bei asiatischen Gerichten darf der Wein allerdings durchaus etwas mehr Restsüße enthalten (beispielsweise ein halbtrockener Riesling von der Mosel).
  • Extrem aromatische Weine wie Muskateller oder Gewürztraminer eignen sich meistens nicht so gut zum Kochen, sie können den Eigengeschmack der Speisen zu sehr verfälschen.
  • In der warmen Küche sollte der Wein immer eine Zeitlang mitkochen und nicht erst zum Schluss zugegeben werden. Dann verkocht der Alkohol nahezu komplett, und nur der Geschmack bleibt.

(JH)

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