Ein Hoch auf die Karotte! | EAT SMARTER
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Vielseitiges Wurzelgemüse

Einfach lecker: Ein Hoch auf die Karotte!

Kalorienarm, lecker und richtig gesund: Die Karotte gehört zu den Topstars der heimischen Gemüsesorten. Das Wurzelgemüse zeigt sich in der Küche vielseitig und soll sogar vor Krebs schützen. EAT SMARTER verrät, was die Karotte so gesund macht und was man beim Einkauf beachten sollte.

Karotte, Möhre, Rübe, Mohrrübe, Wurzel – ganz gleich, wie man sie nennt, die Karotte ist einer der Topstars auf dem Gemüsemarkt. 6,5 Kilogramm isst jeder Bundesbürger pro Jahr. Damit ist die Karotte hierzulande das zweit beliebteste Gemüse – gleich hinter Tomaten. Kein Wunder, sind die Wurzeln doch nicht nur günstig und lecker, sondern auch besonders kalorienarm (26 Kcal/100 g) und richtig gesund. Laut britischer Studie soll der in Karotten enthaltene Pflanzenstoff Falcarinol sogar vor Krebs schützen.

Die Karotte ist gesund

Neben kleinerer Mengen Eisen, Kalium und Calcium ist mit 5-30 Milligramm pro 100 Gramm Betacarotin der wichtigste Inhaltsstoff der Karotte. Das Wurzelgemüse ist damit der Top-Lieferant für diese Vorstufe vom Vitamin A, das unter anderem wichtig für unser Sehvermögen und das Wachstum der Haut ist. Bereits eine mittelgroße Karotte genügt, um den Tagesbedarf an Vitamin A zu decken.

Damit der Körper das Betacarotin optimal aus der Karotte lösen kann, isst man sie am besten gekocht. So werden die Zellmembranen aufgebrochen und die Nährstoffe freigesetzt. Die hohen Temperaturen können dem sehr hitzestabilen Pflanzenstoff der Karotte dabei nichts anhaben. Optimalerweise kombiniert man eine Karotte zudem immer mit etwas Fett (etwas Butter oder Käse, ein Tropfen Öl im frischen Möhrensaft, ein Dip zur Karottenrohkost), damit der Körper das fettlösliche Vitamin A optimal transportieren kann.

Übrigens: Wenn Babys viel Karottenbrei essen, verfärbt sich ihre Haut gelblich. Bei Erwachsenen geht das nicht so schnell: Sie müssten dafür täglich 5 Kilo Karotten genießen.

So erkennt man eine gute Karotte

Je dünner der helle Kern einer Karotte ist, desto hochwertiger ist das Gemüse. Denn der Kern enthält nur wenige der gesunden Inhaltsstoffe. Betacarotin zum Beispiel steckt hauptsächlich in der Rinde der Karotte und gibt dieser ihre dunklere Farbe. In der ursprünglichen Karotte gab es übrigens noch gar nicht so viel vom Gesundstoff: Sie war weiß. Über die Jahre wurde schließlich immer mehr des farbgebenden Pflanzenstoffs in die Karotte hineingezüchtet.

Die Karotte gibt es das ganze Jahr

Außer im Januar und Februar werden Karotten das ganze Jahr über hinweg geerntet und haben somit fast immer Saison. Im Frühjahr und Sommer sind die sogenannten Bundmöhren erhältlich. Sie werden mit Grün am Bund verkauft und lassen sich etwa zwei Wochen lagern. Wichtig: Entfernen Sie vorher das Grün, es entzieht der Karotte Wasser.

Ab dem Sommer bis in den Winter hinein gibt es dann die Waschmöhren, die nach der Ernte in Waschanlagen vorgewaschen werden und dann verpackt im Handel liegen. Waschmöhren enthalten mehr Ballaststoffe und weniger Zucker als die etwas süßeren Bundmöhren. Kühl und dunkel gelagert bleiben sie zwar mehrere Monate genießbar, verlieren aber einen Teil ihrer wertvollen Inhaltsstoffe.

EAT SMARTER-Karotten-Rezepte: Mehr als 10.000 köstliche Gerichte mit Karotten.

(bor)

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