Die kleinen Sünden von vier Frühstückstypen | EAT SMARTER
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Die kleinen Sünden von vier FrühstückstypenDurchschnittliche Bewertung: 51516

Vom Müsli-Fanatiker zum Speck-Fan

Die kleinen Sünden von vier Frühstückstypen

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag. Es gibt die nötige Power für den Start am Morgen. Doch so wichtig das Frühstück auch ist, so unterschiedlich gehen die Menschen mit dieser Mahlzeit um. EAT SMARTER stellt vier Frühstückstypen und ihre kleinen Sünden am Morgen vor.

Der Eilige

Der Eilige ist ein Frühstücksmuffel, in der Regel aber unfreiwillig. Er hätte ja Lust zum Frühstücken. Doch morgens muss er schnell noch eine Mail schreiben. Oder telefonieren. Oder er hat verschlafen. Mehr als ein Kaffee, am besten schwarz, ist dann meistens nicht mehr drin. Damit macht der Eilige so ziemlich alles falsch, was möglich ist. Ihm fehlt die gesunde Grundlage. Spätestens zwei Stunden später werden ihn Heißhungerattacken ereilen. Tipp: Stellen Sie sich den Wecker eine halbe Stunde früher und nehmen Sie sich die Zeit für das Frühstück. Wenn Sie morgens keinen Appetit haben, packen Sie sich ein Brot ein. Macht sich der Hunger dann bemerkbar, haben Sie das richtige Mittel parat.

Der Herzhafte

Der Herzhafte hat dagegen sehr viel Zeit am Morgen. Er brät sich erst einmal Speck und ein paar Spiegeleier. Dazu gibt es Brot mit ordentlich Butter. Dem Herzhaften schmeckt es, dem Körper wahrscheinlich nicht. Der Grund: Er muss nun das ganze Fett verdauen. Nur Diejenigen, die danach Schwerstarbeit leisten müssen, können sich so ein Frühstück unter Umständen erlauben. Tipp: Natürlich können Sie sich dieses Frühstück gönnen, aber nicht unbedingt jeden Tag. 100 Gramm Eier mit Speck liefern etwa 140 Kalorien und 60 Gramm Fett. Ersetzen Sie den Speck durch Räucherlachs oder geräucherten Schinken. Und statt Butter könnten Sie es mit fettarmem Frischkäse versuchen.

Der Süße

Der Süße frühstückt nicht, er schlemmt. Es ist ihm egal, ob das Brötchen mit Marmelade, Schokocreme oder Honig bestrichen ist. Hauptsache es schmeckt süß. Die Gefahr: Weißes Mehl und Zucker bringen zwar kurzfristig Energie. Allerdings fällt der Blutzuckerspiegel danach genauso rasant wieder ab. Die Folge: Heißhunger. Tipp: Fruchaufstriche aus dem Bio-Laden haben häufig weniger Zucker. Außerdem können Sie zu Vollkornprodukten wechseln, die halten länger satt. Wer sein Croissaint durch ein Vollkornbrötchen austauscht, spart außerdem noch 20 Gramm Fett. Greifen Sie außerdem zu Früchten. Das Obst liefert wichtige Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe.

Der Ernährungsbewusste

Der Ernährungsbewusste weiß: Müsli ist gesund. Daran hält er sich. Allerdings stecken in vielen Frühstücks-Müslis getarnte Zucker, zum Beispiel Maltodexrin, Glucose-Sirup oder Invertzuckersirup. Diese Zucker machen aus dem Müsli schnell eine Kalorienbombe. Tipp: Nehmen Sie ein Müsli aus Haferflocken mit frischem Obst und fettarmen Joghurt. Alternative zu Haferflocken können Sie auch Dinkelflocken oder Amaranth nehmen. Wenn Sie nach Anregungen suchen finden Sie auf unseren Rezeptseiten über 100 Rezepte für ein gesundes Frühstück oder Sie schauen in unser Frühstücks-Special.

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Es gibt noch einen fünften Frühstückstyp - nämlich den, der gar nicht frühstückt und das auch nicht braucht.
 
Guter Artikel! Ich bin zwar eigentlich der 'Herzhaft'-Typ (das geht auch ohne Speck), aber ein gutes Müesli ohne Zucker, gesüßt mit Trockenfrüchten, ist auch sehr lecker. Müsli (= schweizerisch: Mäuschen) esse ich allerdings nicht; ich mag einfach keine Mäuse zum Frühstück... ;-)
 
Spiegeleier und Speck wären mal wieder was Tolles! Ist aber leider nicht jeden Tag drin...
 
Hihi, voll ertappt - ohne Schokocroissant geht gar nix ;-)