Leckere Nuss-Neulinge aus Übersee | EAT SMARTER
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Macadamia und Pekannuss

Leckere Nuss-Neulinge aus Übersee

Leckere Nuss-Neulinge aus Übersee

Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln - die bekanntesten Nusssorten sind bei uns gerade jetzt im Winter besonders beliebt. Aber es lohnt auch ein Blick über den Genuss-Tellerrand: Aus Australien und den USA kommen zwei Nussorten, die hierzulande noch relativ neu sind. Probieren lohnt sich!

Macadamianüsse: harte Schale, gesunder Kern

Die köstlich-knackigen Früchte der in den australischen Regenwäldern wachsenden Macadamia-Bäume erinnern mit ihrer dicken, dunkelbraunen Schale optisch ein bisschen an unsere Kastanien. Nicht nur ihr Geschmack ist außergewöhnlich, auch die gesundheitlichen Vorzüge der Macadamia sind beachtlich: Die Kerne bestehen fast ausschließlich aus herzfreundlichen, ungesättigten Fettsäuren und sind reich an Eiweiß, Ballast- und Mineralstoffen.
Zu knacken ist die Macadamia so schwer, dass man dazu Maschinen benötigt. Darum gibt es die australischen Leckerbissen mit dem mild-süßen Geschmack ausschließlich bereits geschält und vakuumverpackt zu kaufen. Macadamianüsse schmecken wie andere Nüsse super in Obstsalaten, Desserts, zu Käse oder in Gebäck. Unser Tipp: köstliches Macadamia-Gebäck mit Marzipan und gemahlenem Ingwer.

Pekannüsse: die Walnuss aus den USA

Was bei uns die Walnuss, ist in den USA die Pekannuss: Sie gehört auf jeden winterlichen Knabberteller. Schon die amerikanischen Ureinwohner schätzten die auch „Hickorynuss“ genannte Frucht als Notnahrung für den langen Winter; die US-Astronauten der Apolloflüge nahmen sie sogar als einzige Frischnahrung mit ins All. Kein Wunder, wenn man weiß, dass die Nüsse – kühl und trocken gelagert – bis zu ein Jahr frisch bleiben.
Übrigens ist die Pekannuss ist mit der Walnuss botanisch verwandt und sieht ihr auch durchaus ähnlich. Die Form ist aber schmaler und die eher dünne, glatte Schale lässt sich leichter knacken. Die Kerne sind fester und dabei sowohl milder als auch feiner im Aroma. In den Vereinigten Staaten isst man Pekannüsse daher nicht nur gern und häufig einfach pur, sondern bereitet damit alle möglichen Gaumenfreuden von der Füllung für den Thanksgiving-Puter über süße und herzhafte Cremes bis hin zu Salaten zu. Leicht angeröstet schmecken sie auch in Müslis, Desserts, Eis und Snacks.
Besonders gut eignen sich Pekannüsse auch zum Backen. In den USA bereitet man damit den berühmten „Pecan Pie“ zu. Wer nicht gerade Diät macht, kann sich den ziemlich gehaltvollen Kuchen ja mal gönnen. So einfach können Sie ihn nachbacken:

Pekannuss-Pie

1 Grundrezept Mürbeteig
200 g Pekannusskerne
2 Eier
125 ml Schlagsahne
3 EL. Ahornsirup
4 Tütchen Vanillezucker
Puderzucker zum Bestäuben Zubereitung
1. Mürbeteig nach Rezept zubereiten, ausrollen und in eine Tarteform (24 cm Durchmesser) drücken. Dabei ringsum einen Rand hochziehen.
2. Teigboden mit so vielen Nusskernen belegen, dass er gut bedeckt ist. Restliche Nüsse grob hacken und darüber streuen.
3. Eier mit Sahne, Ahornsirup und Vanillezucker verquirlen. Über die Nüsse gießen und den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 30-35 Minuten auf der untersten Schiene backen.
4. Nach 15–20 Minuten mit Alufolie abdecken und nach Ende der Backzeit im ausgeschalteten Backofen auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und servieren. (Koe)
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