Matcha-Tee - Gesundheit aus der Tasse | EAT SMARTER
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Matcha-Tee - Gesundheit aus der TasseDurchschnittliche Bewertung: 4155

Im Trend

Matcha-Tee - Gesundheit aus der Tasse

Alles über Matcha-Tee

Er gilt als der Trend-Wachmacher überhaupt: Matcha (japanisch: "gemahlener Tee") ist wohl die gesündeste Variante vom grünen Tee. Die Blätter der Tencha-Teepflanze werden zu feinem Pulver gemahlen und mit Wasser schaumig aufgerührt genossen. Buddhistische Mönche genossen den Spezial-Tee bereits vor mehr als 800 Jahren. EAT SMARTER verrät, warum auch Sie Matcha unbedingt einmal probieren sollten.

Die Gesundheitswirkung von grünem Tee ist bekannt. Doch jetzt erobert eine Spezialvariante die Herzen gesundheitsbewusster Genießer im Sturm: Matcha. Für den Trend-Wachmacher aus Japan werden die Blätter der Tencha-Teepflanze zu feinstem Pulver gemahlen. Das Pulver wird mit Wasser verrührt und mit einem kleinen Spezialbesen aus Bambus schaumig geschlagen. Heraus kommt eine jadegrüne Köstlichkeit mit geballter Gesundheitspower.

Extrem hohe Konzentration an Inhaltsstoffen


Üblicherweise werden bei einem Aufguss mit Teeblättern zwischen zehn und zwanzig Prozent der Inhaltsstoffe in das Teewasser abgegeben. Anders beim Matcha: Da das gesamte Blatt verarbeitet und nicht nach einem Aufguss wieder entnommen wird, punktet der Tee durch eine extrem hohe Konzentration an wertvollen Inhaltsstoffen. Vor allem der Gehalt an zellschützenden Antioxidantien und Aminosäuren ist beachtlich. Matcha wirkt dabei leicht belebend und anregend – macht im Gegensatz zu Kaffee aber nicht nervös.

Aufwändige Herstellung


Nur wenige Teebauern in Japan beherrschen das Handwerk der Matcha-Herstellung. Vier Wochen bevor sie per Hand gepflückt werden, wachsen die Blätter der Tencha-Pflanze nur noch im Schatten. Nach der Ernte werden sie gedämpft, getrocknet und schließlich von allen Stängeln befreit. Die puren Blätter werden dann in Granitmühlen zu dem feinen Pulver gemahlen. Je nach Anbauregion, Höhe und Lage gibt es unterschiedliche Qualitätsstufen. Vorsicht: Das Geschäft mit günstigen Imitaten boomt. Gemahlener grüner Tee, teils noch mit Blattrippen oder Stängeln, wird immer wieder als Matcha verkauft. Zu erkennen sind solche Imitate an ihrer gelblichen Farbe und einem sehr herben, bitteren Geschmack.

Matcha richtig zubereiten


Für die Zubereitung von Matcha verwendet man 80-90 Grad heißes Wasser. Für eine Schale reicht ein halber Teelöffel Pulver (ca. 1 g; Matcha-Schalen haben in etwa die Größe einer Müslischale). Das Pulver wird in der Schale mit rund 80 ml Wasser übergossen und dann mit dem Matcha-Besen aus Bambus für circa 20 Sekunden schaumig geschlagen. Nach dem Öffnen Matcha am besten in Teedosen im Kühlschrank aufbewahren und möglichst innerhalb weniger Wochen verwenden. (ben)
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Er gilt als der beste und gesündeste Tee der Welt: Matcha (jap.: "gemahlener Tee") ist zu feinstem Pulver gemahlener grüner Tee, der mit Wasser verrührt getrunken wird. Buddhistische Mönche genossen den sanften Wachmacher bereits vor mehr als 800 Jahren. Heute erlebt Matcha ein furioses Revival. EAT SMARTER verrät, was ihn so gesund macht.
Kaffee vs. Matcha
Die Wachmacher im Vergleich.
Das DIY zum In-Getränk der Stars.
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Ich habe diesen Tee vor einigen Wochen für mich entdeckt und lese seither viel darüber und probiere einiges aus, ich habe sogar damit gebacken:-D Übrigens sind 70-80 Grad auch ausreichend. Ich würde auch empfehlen den Bambusbesen vorher kurz im heißen Wasser anzugefeuchten (Die Borsten brechen nämlich sonst irgendwann).
 
ich muss rollidani recht geben. lebensmittel aus japan sind für mich tabu. ich kann mich noch sehr gut an die katastrophe in tschernobyl erinnern, da waren und sind teilweise sogar immer noch lebensmittel aus deutschland verseucht!
 
Gula Java Matcha von Amanprana gibt es in der Apotheke mit homöopathischen Artikeln.Er ist ziemlich teuer : 400 g kosten ca. 60 ?.Gula matcha ist konzentrierter Kokosblüten-Nektar und Matcha besteht aus dem feingemahlenen Teeblatt der Camellia Sinensis. Schmeckt sehr gut und sogar süss.Bisher trank ich etwa die Hälfte, also 200 Gramm.Vorläufig kann ich nichts Negatives sagen, aber für Positives muss man sicher über eine längere Zeit trinken.
 
Und woher erfährt man was zur radioaktiven Belastung? Ich bin bei japanischen Produkten seit Fukushima doch eher skeptisch
 
Netter Artikel.

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