Genuss im Sommer: lernen von den Südländern | EAT SMARTER
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Genuss im Sommer: lernen von den SüdländernDurchschnittliche Bewertung: 51515

Mediterrane Vorspeisen

Genuss im Sommer: lernen von den Südländern

In den Ländern rund ums Mittelmeer bleibt die Küche im Sommer gern einmal kalt und kleine Vorspeisen rücken in den Menü-Mittelpunkt. Die Häppchen liegen nicht schwer im Magen und belasten auch den Kreislauf nicht, der bei üppigen Mahlzeiten im Sommer sonst leicht überfordert wird. EAT SMARTER verrät, bei welchen Speisen Sie hemmungslos zuschlagen können und wie sie Kalorienbomben entschärfen.

Die kulinarische Vielfalt rund um das Mittelmeer ist beeindruckend – jedes Land hat seine typischen Spezialitäten. Suchen Sie sich die schönsten einfach aus – zum Selbermachen oder auch zum Genießen in Taverne, Trattoria und Co.
 

Italienische Antipasti

Die klassischen Appetithappen der Cucina Italiana sind nicht etwa „gegen die Nudel“, wie ihr Name bei flüchtigen Kenntnissen der Landessprache vermuten ließe. Vielmehr bedeutet der Name so viel wie „vor der Pasta“ – man genießt also Oliven, hauchdünn geschnittenen Schinken oder Salami, in Öl eingelegtes Gemüse und Crostini als Magenöffner und noch vor dem ersten Gang. In aller Regel kommen Antipasti kalt auf den Tisch, was sie so unvergleichlich sommerlich macht.
Der EAT SMARTER-Schlanktipp: Wer sich an dünn geschnittenen Schinken, im Ofen geschmortes Gemüse, marinierte Muscheln oder in Balsamessig geschmorte Zwiebeln und Pilze hält, bleibt mit den Kalorien garantiert im unteren Bereich. Besser nur in Maßen naschen: Gemüse in Öl, Coppa (fetter Schinken) und Salami.
 

Spanische Tapas

Wer schon in einer Tapas-Bar gewesen ist, weiß: Selten findet man eine so große Auswahl an appetitlichen kleinen Happen und Speisen wie dort. Da jede Bar ihre eigenen Spezialitäten hat, wechseln die Spanier gerne und häufig die Lokale und machen einen regelrechten Zug durch die Gemeinde. Beim so genannten „Tapeo“ schlemmt man sich durch die Vielzahl von warmen und kalten Leckerbissen. Ob marinierte Paprikaschoten, Pflaumen oder Datteln im Speckmantel, schlichte Oliven, Serrano-Schinken, pikante Würste, gegrillte Gambas, Tortilla, Salate oder was noch an Feinem in den Kühltheken wartet: Immer serviert der Camarero kleine Portionen, oft in den typischen braunen Tonschälchen.
Der EAT SMARTER-Schlanktipp: Spanische Köstlichkeiten wie Serrano-Schinken (ohne Fettrand!), Gambas oder mariniertes Gemüse können sich auch Figurbewusste ohne schlechtes Gewissen leisten. Auch wer die typischen Datteln in Schinken statt in Speck wickelt, darf zugreifen. Weniger empfehlenswert: Mit Mayonnaise angemachter Thunfischsalat, in viel Öl gebratene Tortilla oder Würste wie Chorizo.
 

Griechische Mezedes

Was den Spaniern die Tapas-Bar, ist den Hellenen die Ouzeria. Den Namen verdanken sie dem dort mit Vorliebe ausgeschenkten Anisschnaps, der mit viel eiskaltem Wasser verdünnt wird. Dazu präsentieren die Wirte lauter Leckerbissen wie zum Beispiel Hummus (ein Püree aus Kichererbsen), Schafskäse (gern auch gebacken, eingelegt, püriert oder frittiert), in Olivenöl eingelegtes Gemüse, Oliven, gefüllte Weinblätter, Tsatsiki, gebratenen Tintenfisch oder scharfe Peperoni. Unverzichtbar dazu: frisches Fladenbrot.
Der EAT SMARTER-Schlanktipp: Bei Tsatsiki aus Joghurt und Quark ruhig zugreifen, die neuerdings häufigen Versionen mit Mayo aber lieber stehenlassen. Besonders lecker: selbstgemachter Schafskäse. Schafskäse aus dem Ofen ist auch okay, ist er in Öl eingelegt oder frittiert: Lieber nicht! Tintenfisch ohne Panade – z.B. gegrillt oder mit Gemüse gebraten – hat wenig Fett und Kalorien; gefüllte Weinblätter fallen auch nicht allzu sehr ins Gewicht.
 
(Koe)
 
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Antipasti = Muss diese Woche auf den Teller! :)
 
Auf Tapas hätte ich auch mal wieder Lust...