Die neue Ess-Klasse: der Weg zum gesunden Gewicht | EAT SMARTER
0
1
Drucken
1
Die neue Ess-Klasse: der Weg zum gesunden GewichtDurchschnittliche Bewertung: 41519

Tag der gesunden Ernährung

Die neue Ess-Klasse: der Weg zum gesunden Gewicht

Was haben wir uns nicht alles vorgenommen für 2011: weniger Alkohol, gesund essen, genug bewegen und endlich ein paar Pfunde loswerden. Kaum sind die ersten zwei Monate des Jahres um, erwischen wir uns schon wieder beim Chips knabbern und bei einem Gläschen Wein. Da kommt der "Tag der gesunden Ernährung" am 7. März wie gerufen. Er zeigt: Genuss und Gesundheit sind kein Widerspruch.

Am 7. März ist der „Tag der gesunden Ernährung“. Besser essen, mehr bewegen – wenige Tage vor dem Start in die vorösterliche Fastenzeit erinnert er uns freundlich aber bestimmt daran, dass wir doch etwas ändern wollten. Unter dem Motto "Die neue Ess-Klasse - der Weg zum gesunden Gewicht" veranstaltet der Verband für Ernährung und Diätetik e. V. (VFED) schon zum 14. Mal diesen Aktionstag, an dem Sportstudios, Krankenhäuser, Kurkliniken, Apotheken, Krankenkassen und Vereinsheime teilnehmen. Schon das Motto deutet an, was EAT SMARTER-User längst wissen: Genuss und Gesundheit sind kein Widerspruch, sondern passen perfekt zusammen. Wenn man weiß, wie es geht.

1. Vielseitig statt einseitig essen:

Immer nur Rohkost oder ausschließlich Müsli ist genauso wenig gesund, wie jeden Tag Fleisch oder ständig Fettes und Süßes. Der Mix macht´s: Essen Sie von „kritischen“ Lebensmitteln in Maßen, aber verbieten Sie sich nichts völlig.

2. Viel Getreide auf den Tisch bringen:

Brot, Nudeln, Reis und Getreideflocken - am besten aus Vollkorn – versorgen den Körper mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, sekundären Pflanzenstoffen und sättigenden Ballaststoffen. Fett hingegen ist hier Fehlanzeige. Übrigens: Das gilt auch für Kartoffeln, die ebenfalls öfter auf den Tisch kommen dürfen.

3. Reichlich Gemüse und Obst genießen:

Ganz egal ob roh, gedünstet, gekocht oder als Saft: Gönnen Sie sich mindestens fünf Portionen Gemüse und Obst täglich. Das knackige Grünzeug ist nicht nur fett- und kalorienarm, sondern liefert auch beachtliche Mengen an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen wie Carotinoide oder Flavonoide, die dem Zellschutz dienen und freie Radikale austricksen können.

4. Tierische Produkte clever dosieren:

Fettarme Milch und Milchprodukte darf es gerne täglich geben; Fisch kommt am besten ein bis zwei Mal pro Woche auf den Teller. Bei Fleisch und Wurstwaren ist schon wegen des hohen Fett- und Cholesteringehalts eine gewisse Vorsicht angesagt: Die DGE empfiehlt, davon nicht mehr als 300-600 Gramm wöchentlich zu essen, und rät auch bei Eiern zu Zurückhaltung.

5. Mit Fett in Lebensmitteln geizen:

Sicher – Fett ist ein Geschmacksträger und macht vieles besonders lecker. Aber genauso sicher ist auch: Zuviel des Guten macht dick und fördert langfristig die Entstehung von Krankheiten. Mehr als 70-90 Gramm Fett sollten wir darum pro Tag nicht zu uns nehmen. Wer abnehmen möchte, muss noch sparsamer sein: Ungefähr 30 Gramm Fett sind dann pro Tag erlaubt. Aber Vorsicht: Fett ist nicht gleich Fett. Bevorzugen Sie, wo immer möglich, pflanzliches Fett wie Raps- oder Olivenöl. Es liefert neben den unvermeidlichen Kalorien lebensnotwendige (essentielle) Fettsäuren und fettlösliche Vitamine.

6. Zucker und Salz sparsam einsetzen:

Ab und zu etwas Süßes? Warum nicht, wenn Sie nicht gerade auf Diät sind. Aber mit Zucker hergestellte Lebensmittel und fertige Gerichte bleiben besser die Ausnahme von der Regel. Ersetzen Sie Zucker öfter mal durch Honig, Ahornsirup oder andere Süßungsmittel, die auch bei EAT SMARTER bevorzugt zum Einsatz kommen. Auch Salz – am besten jodiertes Speisesalz bzw. Meersalz - sparsam verwenden: es speichert Wasser im Körper und kann einen zu hohen Blutdruck fördern. Geben Sie Gerichten lieber mit reichlich frischen Kräutern und aromatischen Gewürzen mehr Geschmack.

7. Trinken, aber richtig:

Täglich etwa eineinhalb Liter Flüssigkeit tun gut – zum Durstlöschen und „Durchspülen“ ist Wasser perfekt. Es ist kalorienfrei und enthält viele Mineralstoffe. Auch Kräutertee geht immer, auch schwarzer oder grüner Tee und Kaffee sind erlaubt. Bei alkoholischen Getränken ist dagegen weniger eindeutig mehr: Greifen Sie möglichst selten dazu und halten Sie sich an die offiziell als unbedenklich gelten Mengen. Das sind bei Männern z.B. 0,5 l Bier oder 0,25 l Wein oder 0,06 l Branntwein pro Tag, bei Frauen die Hälfte davon.

8. Schonend zubereiten:

Beim Kochen gilt: je kürzer, je besser! Garen Sie außerdem bei möglichst niedrigen Temperaturen und mit wenig Wasser und wenig Fett. So schmeckt es nicht nur viel besser; auch Vitamine und andere Nährstoffe bleiben in größeren Mengen erhalten.

9. Bewusst und mit Muße genießen:

Wer schlingt, verpasst Geschmackserlebnisse und wird leichter dick. Lassen Sie sich also Zeit beim Essen und kauen Sie langsam: Erst nach frühestens 15 Minuten kann das Gehirn signalisieren, dass der Körper satt ist.

10. In Bewegung bleiben:

„Sich regen bringt Segen“ – das wussten schon unsere Urgroßeltern. Bewegung verbrennt Kalorien und trägt damit wesentlich zur Wunschfigur bei. Kleiner Zusatzanreiz gefällig? Wer regelmäßig etwas für seine Fitness tut, der kann sich darum auch mal ohne Folgen eine kleine Kaloriensünde gönnen.
 
Ähnliche Artikel
Englisches Essen
England hat einen neuen Thronfolger, der am 23. Oktober getauft wird. Grund genug, englisches Essen einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Raindrop Cake
02.05.2016
Das steckt hinter dem kalorienfreien Kuchen-Trend
Der neue Teetrend – das gesunde Heißgetränk macht Kaffee und Cappuccino Konkurrenz. EAT SMARTER erklärt die Faszination hinter Oolong und Matcha Tee.
Schreiben Sie einen Kommentar
 
Eine Ess-Klasse die sich jeder leisten kann.