Gewusst wie: Nudeln selber machen | EAT SMARTER
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Gewusst wie: Nudeln selber machen

So geht's: Nudeln selber machen So geht's: Nudeln selber machen

Sie lieben Pasta? Dann machen Sie Nudeln doch einfach mal selbst. So können Sie sie ganz nach Ihren Vorstellungen kreieren und Farbe und Form selbst bestimmen. EAT SMARTER erklärt, wie Ihnen die italienischen Klassiker perfekt gelingen.

Tagliatelle, Ravioli, Fusilli – fast jeder liebt Pasta! Doch die Wenigsten haben Nudeln schon einmal selbst gemacht. Damit Sie sich in der Nudel-Produktion erproben können, finden Sie hier ein passendes Rezept und tolle Tipps, um Nudeln selber zu machen.

Nudeln selber machen: die Basiszutaten

Für den Nudelteig benötigen Sie nur wenige Zutaten: Mehl, Eier, Olivenöl und Salz. Mit etwas Geschick und Geduld können Sie dann aus diesen Lebensmitteln einen glatten Basisteig herstellen, den Sie nach Belieben einfärben können.

Nudeln selber machen: die Nudelfarbe

Verleihen Sie Ihrer Pasta Farbe: Für schwarze Nudeln geben Sie 1 Teelöffel Sepiatinte in den Nudelteig. Grüne Nudeln bekommen ihre Farbe durch 100 g gegarten und pürierten Blattspinat. Orange werden die Nudeln, wenn Sie zwei Esslöffel Tomatenmark in den Nudelteig einarbeiten. Bunte Nudeln sehen besonders im Nudelsalat gut aus!

Nudeln selber machen: die Herstellung

Geben Sie 200 g Weizen-Vollkornmehl und 200 g Mehl Type 405 in eine Schüssel und fügen Sie 4 Eier, 2 EL Olivenöl, etwas Salz und 3-4 EL Wasser hinzu. Geben Sie nun je nach Farbwunsch die spezifischen Zutaten hinein. Mit den Knethaken des Handmixers die Zutaten nun verkneten, bis sie sich verbinden (je nach Größe der Eier kann der Wasserbedarf etwas höher sein). Den Pastateig auf eine mit Mehl bestreute Arbeitsfläche geben und mit den Händen erneut fünf Minuten kneten. Wenn nötig, etwas Mehl zusätzlich auf die Arbeitsfläche geben. Wenn Ihnen das Kneten schwer fällt, können Sie sich in unserem Kochschulvideo anschauen, wie ein Nudelteig optimal bearbeitet wird: Video-Tipp: Nudelteig mit den Händen kneten. Anschließend den Pastateig halbieren, die Teigportionen in Klarsichtfolie einwickeln und bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank ruhen lassen (mindestens 1 Stunde).

Nudeln selber machen: die Nudelform

Was Ihren Nudeln noch fehlt ist eine schöne Form. Wenn Sie Tagliatelle zubereiten möchten, dann empfehlen wir Ihnen, den Teig zuerst mit einer Nudelmaschine zu einer langen, dünnen Bahn auszurollen. Teilen Sie die Bahn anschließend in circa 30 Zentimeter lange Stücke. Nun können Sie entweder die kurzen Teigbahnen mithilfe der Nudelmaschine zu Tagliatelle verarbeiten oder die Bahnen mit einem großen Messer in dünne Streifen schneiden. Wenn Sie Ihren Nudeln einen gewissen Dreh verleihen möchten, können Sie die dünnen Tagliatelle um einen Schaschlik-Spieß wickeln und über Nacht trocknen lassen. Frisch zubereitet und getrocknet können Sie die Nudeln in einer Dose aufbewahren und innerhalb von einer Woche aufbrauchen. Sie mögen lieber Orecchiette? Dann haben wir gute Nachrichten für Sie! Für diese Nudelform können Sie sich das Ausrollen sparen. Formen Sie den Nudelteig zu dünnen „Würsten“ und schneiden Sie etwa 3 mm dicke Scheiben ab. Drehen Sie diese Scheiben mit dem Daumen auf der bemehlten Arbeitsfläche, sodass die beliebte Öhrchenform entsteht. Tipp: Lassen Sie Ihre Nudeln vor dem Kochen mindestens 20 Minuten ruhen und leicht antrocknen, damit Sie im heißen Kochwasser nicht zerfallen. Sie möchten Ihre frisch hergestellten Nudeln köstlich variieren? Dann stöbern Sie in den Nudel-Rezepten von EAT SMARTER. Außerdem finden Sie hier ein Grundrezept für Vollkorn-Pastateig.

(gan)

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