Steinzeitliche Weihnachtsrezepte, die schmecken | EAT SMARTER
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Steinzeitliche Weihnachtsrezepte, die schmeckenDurchschnittliche Bewertung: 3.8158

Paleo-Ernährung

Steinzeitliche Weihnachtsrezepte, die schmecken

Weihnachten ist die Zeit von Plätzchen, Stollen, Keksen und Kuchen. Doch Menschen, die sich nach dem Paleoprinzip ernähren oder Gluten nicht vertragen, können häufig nicht zugreifen. Wir stellen Ihnen deshalb 3 gesunde Plätzchenrezepte vor, die sich ganz nach dem Paleoprinzip richten.

Das Ernährungskonzept Paleo funktioniert wie folgt: Zucker, Getreide und Milchprodukte sind tabu. Es kommt nur auf den Teller, was die Menschen früher bereits gegessen haben. Also Gemüse, Obst, Nüsse und Samen, Fleisch und Fisch, Eier und gesunde Fette sind erlaubt.  Mittlerweile wurde das Prinzip von einigen Autoren so weiterentwickelt, dass es Plätzchen, Kuchen und Desserts gibt, die den Paleokriterien gerecht werden. Denn statt Weizenmehl kommen gemahlene Nüsse oder Kokosmehl zum Einsatz. Süße liefern Honig oder Kokoszucker. 

Kelly V. Brozyna litt bereits mit jungen Jahren an Zöliakie, musste Gebäck und Süßigkeiten von ihrem Speiseplan streichen. Sie begann sich nach Paleo zu ernähren und wollte trotzdem nicht auf Süßes verzichten. Aus diesem Grund entwickelte sie ihr Buch „Paleo für Schokoladen-Fans“ (hier direkt zu kaufen), aus dem die folgenden drei leckeren Rezepte stammen. Auch für Nicht-Paleoanhänger lohnt sich das Nachbacken.

Kelly V Brozyna

Kokosmakronen mit Schokoverzierung

Zutaten für die Makronen

  • 4 Eiweiße
  • 1/2 TL Weinstein
  • 1/4 Tasse Honig
  • 1/4 TL flüssige Vanille-Stevia
  • 2 TL Vanille-Extrakt
  • 1/8 TL Meersalz
  • 3 Tassen (224 g) ungesüßte Kokosraspeln

Zutaten für die Schokoverzierung

  • 85 g fertig gekaufte Bitterschokolade, über einem Wasserbad geschmolzen (enthält keine Milch)
  • 1/3 Tasse vollfette Kokosmilch aus der Dose, erhitzt
  • 1 EL ungesüßte Kokosraspeln zum Garnieren, oder mehr nach Geschmack

Zubereitung der Makronen

  1. Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  2. In einer Rührschüssel das Eiweiß mit einem elektrischen Handrührgerät schaumig schlagen. Dabei darauf achten, dass Rührschüssel und Rührbesen sauber und frei von Fett sind.
  3. Weinstein hinzufügen und weiter schlagen, bis steifer Eischnee entsteht.
  4. Honig, flüssige Vanille-Stevia, Vanille-Extrakt und Salz hinzufügen. Nur wenige Sekunden rühren, bis eine homogene Masse entsteht.
  5. Die Hälfte der Kokosraspeln unterheben.
  6. Die andere Hälfte der Kokosraspeln unterheben.
  7. Ein Backblech mit ungebleichtem Backpapier auslegen.
  8. Mit Hilfe eines Esslöffels Teig abstechen und auf das Backblech setzen, sodass abgeflachte Kugeln entstehen.
  9. Die Makronen ungefähr 17 Minuten backen und abkühlen lassen, bevor die Schokolade darüber geträufelt wird.

Zubereitung der Schokoverzierung

  1. In einer Schüssel Schokolade und Kokosmilch verquirlen, bis eine geschmeidige, glatte Flüssigkeit entsteht. Die Mischung auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
  2. Die Schokoladen-Mischung in die unterste Ecke eines Frischhaltebeutels füllen und das Ende des Beutels abschneiden, sodass ein sehr kleines Loch entsteht.
  3. Die Luft aus dem Beutel drücken. Dann die Schokolade in Schlangenlinien über die Makronen träufeln.
  4. Die Kekse mit ungesüßten Kokosraspeln bestreuen.
  5. Bei Zimmertemperatur aufbewahren. Allerdings schmecken sie ganz frisch am besten.

Ergibt ungefähr 20 Makronen.

Weitere Rezepte finden Sie auf den folgenden Seiten!

Alle Fotos: © Kelly V. Brozyna

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