Plätzchen backen in der Weihnachtszeit | EAT SMARTER
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Plätzchen backen in der WeihnachtszeitDurchschnittliche Bewertung: 5151

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Plätzchen backen in der Weihnachtszeit

Knusprig und lecker: Plätzchen backen Knusprig und lecker: Plätzchen backen

Winterzeit ist Plätzchenzeit! Eine Woche vor dem 1. Advent stellen wir Ihnen unsere besten Plätzchen-Rezepte vor, verraten Tipps und Tricks rund ums Backen, Dekorieren und Aufbewahren und erklären, worauf Allergiker bei Keksen achten müssen.

Seit September fallen uns bereits Lebkuchen-Verpackungen, Weihnachtskugeln und die altbekannten Weihnachtsmelodien im Supermarkt und Kaufhaus auf. Ein Grund für viele, die bevorstehende Weihnachtszeit erst recht auszublenden. Doch die Adventszeit naht und mit ihr die Lust auf Nelken-, Zimt- und Bratapfelduft: Plätzchen backen stimmt Sie jetzt besinnlich auf die Vorweihnachtszeit ein.

Plätzchen backen: Zimtsterne, Pfeffernüsse, Butterplätzchen & Co.

Die Geschichte der Weihnachtsplätzchen geht zurück bis ins 18. Jahrhundert. Was zunächst den Frauen der gehobenen Gesellschaft bei Kaffeekränzchen vorbehalten war, entwickelte sich erst Mitte des 19. Jahrhunderts zum Massenprodukt. Denn erst seitdem war Zucker nicht länger Mangelware, sondern wurde aus den heimischen Zuckerrüben gewonnen. Die ersten Plätzchen, welche die Frauen zusammen mit Kaffee oder Tee verzehrten, waren Biskuitgebäck und Formgebäcke wie Springerle. Auf Zutaten wie Mandeln und Kakao wurde damals vollkommen verzichtet: Die Rohstoffe waren viel zu teuer, als dass man damit Gebäck verfeinert hätte.

Heute sind Zucker, Kakao und Nüsse längst in jedem Supermarkt erhältlich, sodass wir zur Weihnachtszeit oft gleich mehrere Sorten Plätzchen backen und damit Freunde, Verwandte, Kollegen und uns selbst beglücken.

Zu den beliebtesten Weihnachtsplätzchen zählen nach wie vor die Klassiker: Ohne Vanillekipferl, Zimtsterne, Kokosmakronen, Spritzgebäck, Butterplätzchen zum Ausstechen, Engelsaugen oder Florentiner ist der Plätzchenteller nicht komplett.

Plätzchen backen: Auf die Technik kommt es an

Auch beim Plätzchen backen: Übung macht den Meister. So beginnt für viele die erste Herausforderung bereits mit dem Teig: Während Mürbeteig meist ausgerollt und danach mit Formen ausgestochen wird, werden Springerle und Spekulatius ausgemodelt. Zu den von Hand geformten Plätzchen zählen Vanillekipferl und die meist aus Mandeln, Puderzucker und Rosenwasser hergestellten Bethmännchen. Spritzgebäck wird, wie der Name es sagt, aus Teig gespritzt.

Nach dem Plätzchen backen wartet oft eine weitere Aufgabe auf die fleißigen Weihnachtsbäcker: die Verzierung. Für die klassische Variante bereiten Sie einen Zuckerguss aus 250 g Puderzucker und 3 – 4 Esslöffeln Wasser zu und tragen Sie die klebrige Masse mit einem Pinsel auf die Plätzchen auf. Achten Sie darauf, dass der Guss noch feucht ist, wenn Sie Zuckerperlen, Schokosplitter oder Mandelstifte aufkleben möchten. Am besten also portionsweise verfahren: Bestreichen Sie eine Handvoll Kekse mit dem Guss, kleben Sie die Verzierung auf und fahren Sie dann mit der nächsten Portion fort. Unser süßer Baumschmuck lädt zum Verzieren ein.

Keksfüllung aus Gelee oder Marmelade verkocht beim Backen von Zeit zu Zeit. Kein Problem: Füllen Sie einfach etwas Marmelade nach. Damit die Füllung nicht verläuft, können Sie mit Zuckerguss Konturen malen. Mithilfe eines Einwegspritzbeutels lassen sich Umrisslinien optimal zeichnen. So können Sie Kekse übrigens auch zweifarbig füllen: Zeichnen Sie die Außenkontur mit dickem Zuckerguss in kräftiger Farbe. Verlängern Sie den restlichen Guss mit ein wenig Wasser und mehr Puderzucker und füllen Sie das Muster mit dem helleren Guss. Ihre Kinder werden sich über die bunten Gebäckstücke freuen.

Die Kekse lagern am besten in großen, gut verschließbaren Dosen. Lassen Sie die Plätzchen zunächst vollständig auskühlen und die Verzierungen trocknen, bevor Sie sie, nach Sorten getrennt, in Dosen füllen. Pergamentpapier zwischen den einzelnen Keksschichten sorgt dafür, dass die Plätzchen nicht zusammen kleben. Einmal verpackt können Sie Ihre Kekse bis zu acht Wochen aufbewahren. Eine Ausnahme sind jedoch mit Crème gefüllte Plätzchen: Diese sollten innerhalb einer Woche verzehrt werden.

Plätzchen backen: Allergene Inhaltsstoffe

Gluten, Eiweiß, Laktose, Nüsse: Allergiker und Menschen, die an Unverträglichkeiten leiden, haben es mit Plätzchen oft schwer. Doch dank allergenfreier Rezepte und einigen hilfreichen Hinweisen können auch Betroffene das süße Gebäck unbeschwert genießen. 
Wer gegen Nüsse allergisch ist, lässt seine Finger besser von Nougat: Mit ca. 30 % bestimmen Haselnüsse maßgeblich die cremige Plätzchenzutat. Unsere weihnachtlichen Cantucci beispielsweise sind haselnussfrei.

Falls Sie an einer Hühnereiweiß-Allergie leiden, probieren Sie doch einmal unsere Dinkel-Schäfchen mit Kokos-Wolle – die werden auch Ihre Kinder lieben! Unser Pfefferkuchen ist ebenfalls hühnereifrei.

Selbst mit einer Glutenunverträglichkeit müssen Sie nicht auf Plätzchen backen und genießen verzichten. Makronen bestehen meist nur aus Zucker, Mandeln oder Nüssen und Gewürzen oder Aromen, die der Verfeinerung dienen. Unsere Pistazien-Kokos-Makronen sind eine leckere Variante der klassischen Kokosmakronen.

Plätzchen backen: So werden Ihre Kekse smarter

Plätzchen, Lebkuchen, Glühwein & Co. sind bei weitem keine Schlankmacher! Im Gegenteil: In einem Vanillekipferl stecken im Durchschnitt 60 kcal, in einem Elisenlebkuchen sogar 90 kcal. Während Zimtsterne und Florentiner mit 80 bzw. 90 kcal pro Stück dazwischen liegen, ist der absolute Spitzenreiter der kalorienreichsten Weihnachtsplätzchen das Basler Leckerli: 100 kcal stecken in einem Leckerli aus Honig, Nüssen und kandierten Früchten.

Wer fit und schlank durch die Weihnachtszeit kommen will, greift besser zu Anisplätzchen (40 kcal pro Stück) oder Schwarzweißgebäck (50 kcal pro Stück). Am kalorienärmsten in das Spritzgebäck: Mit 30 kcal pro Stück darf man sich hier ruhig auch mal zwei Stückchen gönnen. Generell gilt: Mit Hefeteig lässt sich hervorragend Kalorien sparen. Unsere Stutenkerle mit Safran sind besonders zucker- und fettarm. Fettarm und gleichzeitig verdauungsanregend ist unser Pfefferkuchen. Letztlich gilt: Wer beim Plätzchen backen herkömmliches Mehl durch Vollkornmehl ersetzt, wird nicht nur schneller satt, sondern versorgt seinen Körper auch mit gesunden Ballaststoffen.

Sie haben Lust bekommen auf Plätzchen backen? Hier finden Sie alle Plätzchen-Rezepte im Überblick.

(lue)

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