Wie Sie sich auch unter Stress richtig ernähren können | EAT SMARTER
0
2
Drucken
2
Wie Sie sich auch unter Stress richtig ernähren könnenDurchschnittliche Bewertung: 41515

Wenn der Druck größer wird

Wie Sie sich auch unter Stress richtig ernähren können

Ob wir es wollen, oder nicht: Manchmal stehen wir am Arbeitsplatz gehörig unter Stress. Da gilt es, einen ruhigen Kopf zu bewahren. Dabei kann die richtige Ernährung hilfreich sein. EAT SMARTER verrät sechs Tipps, die Ihnen in Stressphasen helfen können.

Regelmäßige Mahlzeiten

Auch wenn es schwer fällt: Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für Ihre Mahlzeiten. Wenn Sie beispielsweise Ihr Mittagessen im Büro innerhalb von zehn Minuten verschlingen, liegt es Ihnen nachher schwer im Magen. Versuchen Sie sich 40 bis 60 Minuten für Ihre Mittagspause zu nehmen. So schaffen Sie sich die Möglichkeit zu entspannen. Verlassen Sie Ihren Arbeitsplatz und setzen Sie sich an einen ruhigeren Ort. Essen Sie langsam und kauen Sie gut. Danach kehren Sie gestärkt aus der Pause zurück.

Nur das essen, was Sie auch vertragen

Sie mögen scharfes Essen, wissen aber, dass Sie Schmerzen im Magen bekommen werden? Lassen Sie es weg. In Stressphasen belasten Sie Ihren Körper zusätzlich damit, er hat schon Aufregung genug. Am besten vertragen sich in dieser Zeit fettarme Mahlzeiten und Gerichte, die mit vielen Kräutern und Gewürzen zubereitet sind. Geschmorte und gedünstete Fleischstücke liegen besser im Magen, als Gebratenes.

Frühstück als Grundlage

Am Morgen, wenn die Stressskala noch nicht so stark ausschlägt, sollten Sie sich Zeit für ein ausreichendes Frühstück nehmen. Das Frühstück liefert Ihnen eine solide Basis für den Tag. Vermeiden Sie während des Tages Süßigkeiten als Zwischenmahlzeiten und versuchen Sie, im Vier-Stunden-Takt zu essen. Die letzte Mahlzeit essen Sie vier Stunden vor dem Zubettgehen. Denn solange braucht sie, um verdaut zu werden. Falls Sie doch mal zum Schokoriegel greifen wollen, probieren Sie Alternativen, wie Knäckebrot, Äpfel oder Nüsse. Wenn Sie in den Stressphasen etwas mehr Zeit für die Zubereitung haben, sollten Sie unsere Brotgerichte probieren.

Setzen Sie auf Kohlenhydrate

Setzen Sie verstärkt auf Kohlenhydrate und Ballaststoffe und weniger auf Eiweiße. Also mehr Kartoffeln, Gemüse oder Obst und weniger Fleisch, Milchprodukte oder Eier. Die langen Kohlehydrat-Ketten werden langsamer verstoffwechselt, die Glucose wird langsamer ins Blut abgegeben. Heißhungerattacken und Müdigkeit bleiben aus. Die Ballaststoffe aus Äpfeln oder Birnen unterstützen die Verdauung. Der Grund: Während der Stressphasen laufen die Verdauungsprozesse langsamer ab.

Auf das Gewicht achten

Manchmal gibt es Phasen, in denen man keinen Bissen hinunter bekommt. Wenn es Ihnen genau so geht, können Nahrungsergänzungsmittel vorübergehend hilfreich sein. Die Dosierung sollte aber die 100 Prozent der empfohlenen Tageszufuhr nicht überschreiten. Wer in Stressphasen dagegen sehr viel auf einmal futtert, sollte auf eine „flexible Kontrolle“ setzen. Wer morgens dann doch einmal zum Schokoriegel greift, sollte dies bei einer anderen Mahlzeit mit kleineren Portionen und vollwertiger Kost wieder ausgleichen.

Ausreichend trinken

Wer unter Stress steht, kann in kurzer Zeit viel Flüssigkeit verlieren. Das kann daran liegen, dass man mehr schwitzt oder schneller zur Toilette muss. Trinken Sie daher rund zwei Liter über den Tag verteilt. Ein weiterer Vorteil: Ein kräftiger Schluck stilles Wasser verhindert Heißhungerattacken. Kaffee oder Alkohol nach Feierabend sollten Sie dagegen vermeiden. Der Kaffee kann die innere Unruhe und Nervosität steigern, der Alkohol ist sehr kalorienreich.

Ähnliche Artikel
nachhaltige Ernährung
Nachhaltige Ernährung – was bedeutet das eigentlich? EAT SMARTER klärt auf und nennt die wichtigsten Tipps und Tricks.
Vegane Ernährung
Veganer: Sie essen kein Fleisch, keine Eier und auch keine Milchprodukte. EAT SMARTER verrät, wie sich Veganer ernähren.
Dinkel
Ballaststoffe sind ein wichtiger Bestandteil von Vollkornprodukten, Gemüse- oder Obstsorten. EAT SMARTER zeigt ihnen, mit welchen Lebensmitteln Sie ordentlich positiven "Ballast" tanken können.
Schreiben Sie einen Kommentar
 
...und das Frühstück nicht vergessen ;)
 
Viel trinken, damit kann man das Hungergefühl auch unterdrücken...