Stilles Mineralwasser und Leitungswasser im Vergleich | EAT SMARTER
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Stiftung Warentest

Stilles Mineralwasser und Leitungswasser im Vergleich

Stilles Mineralwasser im Test Stilles Mineralwasser im Test

Wasser ist der beste Durstlöscher überhaupt. Vor allem stilles Mineralwasser ist bei Figurbewussten beliebt. Die Stiftung Warentest nahm jetzt 29 Sorten stilles Mineralwasser unter die Lupe und verglich die Qualität mit der von Leitungswasser. Das Ergebnis überrascht.

Stilles Mineralwasser gehört zu den besten Durstlöschern bei Hitze. Stilles Mineralwasser ist kalorien- und zuckerfrei und stellt für viele Figur- und Gesundheitsbewusste jedes andere Erfrischungsgetränk in den Schatten. Zudem bewiesen Studien: Wer viel Wasser trinkt, kann sein Hautbild verbessern und schnellere Erfolge beim Abnehmen erzielen.

Leitungswasser oder stilles Mineralwasser: welches Wasser ist gut für mich?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt allen Gesundheitsbewussten, täglich 1,5 Liter Wasser zu trinken. Aber: Muss man dafür stilles Mineralwasser kaufen oder tut es auch Leitungswasser aus dem Hahn? Dieser Frage ging die Stiftung Warentest in einer aktuellen Untersuchung nach (Ausgabe 7/2012). Die Tester untersuchten 29 Produkte stilles Mineralswasser und zogen den Vergleich zum Leitungswasser. Das Ergebnis: Vieles spricht für Leitungswasser.

Stilles Mineralwasser: einige Sorten mit leichten Schwachpunkten

Ob Mängel in der Kennzeichnung, leichte Fehler im Geschmack oder etwas zu wenig Mineralstoffe: Irgendeine Schwachstelle hatte fast jedes der getesteten stillen Mineralwässer. In jeder dritten Flasche fanden die Tester Keime. Die sind für gesunde Erwachsene zwar vollkommen harmlos, für Babys aber nicht zu empfehlen. Sie und Immunschwache sollten Mineral- aber auch Trinkwasser stets nur abgekocht zu sich nehmen.

Leitungswasser: streng kontrolliert und preiswert

Die Stiftung Warentest kommt zu dem Schluss: Leitungswasser ist eine echte Alternative zu stillem Mineralwasser. Es ist nicht nur günstiger, sondern wird teils gar stärker kontrolliert. So gelten bei Leitungswasser zum Beispiel strengere Grenzwerte für Pestizide und Uran.

Zudem enthält Trinkwasser ebenfalls Mineralstoffe. Mit einigen Sorten stillem Wasser kann es zwar nicht mithalten, andere, mineralstoffarme stille Mineralwasser sticht Leitungswasser allerdings aus: In Hamburg stecken im Leitungswasser beispielsweise bis zu 12 mg Magnesium pro Liter, Berliner Trinkwasser punktet durch bis zu 147 mg Kalzium pro Liter, in München stecken bis zu 8,6 mg Natrium im Liter Leitungswasser. Zum Vergleich: Beim getesteten stillen Mineralwasser lieferte die mineralstoffärmsten Varianten nur 1 mg Magnesium, 3 mg Kalzium und 1 mg Natrium pro Liter.

Leitungswasser: Kontrolle endet an der Haustür

Auch ein Bericht des Bundesgesundheitsministeriums und des Umweltbundesamtes (UBA) bestätigt: Leitungswasser kann man bedenkenlos trinken. Allerdings: Die Wasserleitungen werden von den Stadtwerken nur bis zur Haustür überprüft – für den Zustand der Wasserleitungen im Haus sind die Hauseigentümer verantwortlich. Bei Unsicherheiten, in welchem Zustand die Leitungen im eigenen Haus sind, gibt das zuständige Wasserversorgungswerk Auskunft, das Bundesumweltamt informiert über Labore, die Trinkwasseruntersuchungen durchführen. (ben)

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Diese Frage ist nicht eindeutig zu beantworten. In einigen Gegenden sind sowohl Mineral- als auch Leitungswasser gefährdet. Abhängig ist dies von seiner Herkunft.
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Am Besten ist es sich nen Wasserfilter zu kaufen. Dann ist man auf Nummer sicher. Unser Wasser hier ist voll von Kalk und Kupfer. Hab dadurch in kurzer Zeit extrem starke Ekzeme bekommen. Wobei Ekzem noch untertrieben ist. Und dann inne Glasflasche abfüllen um Plastiklösungen zu vermeiden.