Tee: der leicht und lecker-Drink | EAT SMARTER
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Tee: der leicht und lecker-DrinkDurchschnittliche Bewertung: 5151

Sorten, Wirkung, Zubereitung

Tee: der leicht und lecker-Drink

Tee hat sich zum echten Genussmittel entwickelt. Immer neue Geschmacksrichtungen kommen auf den Markt, sogar spezielle "Teashops" eröffnen, in denen man sich ganz in Ruhe eine gute Tasse gönnen kann. Höchste Zeit für ein kleines Loblied auf den Blätter-Aufguss!

Wie oft und wann man eine gute Tasse Tee genießt, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Dennoch, gerade jetzt im Herbst und im bevorstehenden Winter tut ein frisch aufgebrühter Tee besonders gut. Noch dazu ist Tee besonders schmeichelhaft für die Figur – denn ungesüßt enthält er weder Fett noch Kalorien, dafür aber ganz viel Geschmack.

Der Wachmacher: Schwarztee

Die Wachmacher-Variante. Schwarzer Tee wird fermentiert (ein Oxidationsprozess), wobei sich Gerbstoffe bilden und das ehemals grüne Teeblatt braun wird. Das enthaltene Tein wirkt sanft anregend und macht weniger nervös als das Koffein aus Kaffee. Die beliebtesten Schwarztee-Sorten sind Assam (aus Indien), Ceylon (aus Sri Lanka) und Darjeeling (vom Himalaya). Zum Teil wird schwarzer Tee aromatisiert. So gibt zum Beispiel Bergamotte dem „Earl Grey“ seinen typischen Geschmack

Die Milch macht's. Oder nicht?

Die Engländer schwören auf den Schuss Milch im schwarzen Tee. Die Wissenschaft hingegen streitet sich über die gesundheitlichen Auswirkungen: Einige Forscher behaupten, dass durch die Milch die Gefäß schützende Wirkung vom schwarzen Tee aufgehoben wird. Andere wiederum meinen, die Gesundheits-Power ist abhängig von der Ziehzeit (maximal sieben Minuten), nicht von der Milchzugabe.

Das Gesundheitswasser: Grüner Tee

Erst weiß, dann grün, dann schwarz: Alle drei Tee-Sorten entstammen der gleichen Pflanze (Camellia sinensis), werden lediglich in unterschiedlichen Reife-Stadien gepflückt. Grüner Tee wird nach dem Pflücken nur kurz erhitzt (z.B. gedämpft) und dann getrocknet, Schwarztee durchläuft noch den Prozess der Fermentation. Dem grünen Tee werden viele gesundheitliche Wunderkräfte nachgesagt. Laut Studien wirkt er vorbeugend gegen Alltagskrankheiten, hält durch Antioxidantien die Haut jung und soll sogar vor Krebs schützen können. Die beliebtesten Sorten: Sencha, Gunpowder und Chun mee.

Besonders schonend: Früchtetee & Co

Streng genommen darf Früchte- oder Kräutertee gar nicht Tee heißen. Denn offiziell tragen diese Bezeichnung nur Schwarztee, Oolong, weißer und grüner Tee. Kräuter- und Früchtetees werden nicht aus einer Teepflanze, sondern aus getrockneten Samen, Blüten, Fruchtstückchen oder Kräutern hergestellt. Einige Sorten sind Heilpflanzentees (z.B. Salbei, Mate, Johanniskraut) und fallen offiziell unter das Arzneimittelgesetz. Wichtig: Kräuter- und Früchtetees immer mit kochendem Wasser aufgießen, um rückständige Keime oder Sporen abzutöten.

Die Einheizer: Gewürztees

Im Herbst und Winter wärmen fein gewürzte Tees von innen. Ob Zimtstangen, Anis, oder Chili – die Vielfalt an Würzmöglichkeiten ist groß. Unsere Favoriten für kalte Tage: Gewürztee mit Milch, fruchtiger Mate-Malven-Tee mit Rosenblättern, Hagebutten-Chilli-Tee mit Rooibos und Kardamom-Minztee mit Limettenschale.

Köstliches ganz ohne Teeblätter

Frische Minze mit einem Spritzer Zitronensaft oder in kleine Scheiben geschnittener frischer Ingwer mit einem Teelöffel Honig – mit kochendem Wasser übergossen erhält man so ruck zuck ein gesundes Heißgetränk. Unser besonderer Rezept-Tipp für einen kühlen Herbsttag: Rosmarintee mit Orange.

EAT SMARTER Tee-Tipps

Für Aufgüsse am besten weiches Wasser verwenden. Bei zu hartem Wasser helfen Wasserfilter. Die Teekanne kurz mit heißem Wasser ausspülen, dann erst den Tee einfüllen – so bleibt er länger warm. Bei schwarzem und grünen Tee wirkt eine Lange Ziehzeit beruhigend, eine kurze anregend. Als Faustregel gilt: grünen Tee maximal 90 Sekunden, schwarzen maximal drei Minuten ziehen lassen. Losen Tee in speziellen Filtern aufgießen. Wer Tee-Eier verwendet, sollte diese nicht zu voll füllen, damit sich das Aroma bestmöglich entfalten kann. Übrigens: Tee kann auch beim Abnehmen helfen. Wir haben die fünf besten Schlankmacher-Tees für Sie zusammengestellt.

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Liebe Freunde. So doll ist die Information nicht die man aus dem Tee zieht. Als langjähriger Teetrinker muss ich einige Anmerkungen machen. Alles was ich sage bezieht sich auf schwarzen Tee. Die Sache mit dem Early Grey. Da wurde zum ersten der Tee mit Bergamotöl versetzt. Er schmeckt dann so ähnlich wie Kölnisch Wasser riecht. Wer so etwas mag, ich finde es ist abscheulich. Man schiebe die Worte mal ins Deutsche : Frühes Grauen. Die Parfümierung von Tee wurde wahrscheinlich von einem Teehändler entdeckt der eine schlechte Charge Tee liegen hatte. Es soll einmal ein Hamburger Teehändler von einer Nation gesagt haben " Denen kann man alles als Tee verkaufen, es darf nur nicht zuviel Kamelmist darin sein". In Deutschland wird recht viel Darjeeling getrunken. Wer mich um einen Tip bittet. Kaufe Dir 500 gr`Darjeeling second flash. feiner aromatiscsher Tee. Den trinkt auch Tante Elfriede. Das Wasser muss sprudelnd kochen. Davon nehme ich eine Menge um Kanne und Aufgusskanne vorzuwärmen. Pro Tasse verwende ich einen Teelöffel Tee. Die Menge kommt in die Aufgusskanne, da zieht der Tee mit einer kleinen Menge Wasser, danach kommt er über ein Sieb in die Teekanne. Dann fülle ich mit dem Wasser nach bis die erwünschte Menge erreicht ist. Tee macht mehr und länger munter als Kaffee. Man nehme die doppelte oder dreifache Menge und lasse den Tee nur 1 Minute ziehen. Wenn ich einen Tee für den Tag möchte so lasse ich ihn 3 Minuten ziehen. Dann ist bei fast allen Tees das Aroma und die anregende Wirkung optimal. Wenn ich den Tee am Abend trinke so lasse ich ihn 5 Minuten ziehen. Dann ist die anregende Wirkung nicht mehr zu stark. PT Prost Tee