Thanksgiving - So wird es perfekt! | EAT SMARTER
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Amerikanischer Feiertag

So wird Thanksgiving perfekt!

Heute ist Thanksgiving – nach Weihnachten der wohl wichtigste Feiertag in den USA. Doch was hat es mit diesem Fest eigentlich auf sich? Und viel wichtiger: Was landet an diesem Tag auf dem Teller? EAT SMARTER beantwortet die wichtigsten Fragen und stellt Ihnen die besten Thanksgiving-Rezepte vor.

Thanksgiving-Menü

In den USA ist Thanksgiving nach Weihnachten das wichtigste Familienfest im Jahr. Am vierten Donnerstag im November feiern die Amerikaner ihr Erntedankfest. Der staatliche Feiertag hat eine lange Tradition: Das erste Thanksgiving fand schon im 16. Jahrhundert statt.

Als erstes „offizielles“ Fest gilt allerdings jenes, das die sogenannten Pilgerväter 1621 in Massachusetts zusammen mit den dort ansässigen Ureinwohnern feierten. Die englischen Siedler wollten dem Stamm der Wampanoag auf diese Weise danken, weil sie ihnen nach ihrer Ankunft halfen, einheimische Pflanzen (wie zum Beispiel Mais) anzubauen und zuzubereiten.

Thanksgiving wird oft im großen Kreis gefeiert. Familienmitglieder, die in anderen Städten oder Bundesstaaten leben, reisen an – auch Freunde werden häufig eingeladen.

Auf Thanksgiving folgt der sogenannte Black Friday traditionell in den USA. Mittlerweile ist dieser Tag auch in Deutschland etabliert. Denn der Black Friday leitet das alljährliche Weihnachtsshopping mit tollen Angeboten und Schnäppchen ein.

Pumpkin Pie

Das Essen an Thanksgiving

An Thanksgiving steht eindeutig das Essen in Mittelpunkt. Es wird regelrecht zelebriert: Der Gastgeber steht meist mehrere Stunden in der Küche, um seinen Gästen ein mehrgängiges Festmahl zu servieren. Und bei dem darf auf keinen Fall ein gefüllter Truthahnbraten fehlen – so wie ihn auch die Pilgerväter gegessen haben sollen.

Auch die traditionellen Beilagen und Desserts soll es schon damals gegeben haben: Cranberry-Sauce, Süßkartoffeln, Mais, Kürbis- und Apfelkuchen.

Thanksgiving Turkey

Kein Thanksgiving ohne „Turkey“

Der Truthahnbraten ist ein essentieller Bestandteil des Thanksgiving-Menüs. Doch es ist gar nicht so einfach, einen so großen Vogel zuzubereiten. Und auch die Lagerung hat es in sich: In vielen Gefrierschränken ist schlichtweg nicht genug Platz. Das gleiche Problem gibt es beim Auftauen: Das sollte, um zu vermeiden, dass sich Bakterien vermehren, im Kühlschrank geschehen.

Auch die Garzeit hat es in sich: Die kann mehrere Stunden betragen – je nach Größe des Truthahns. Ebenso wichtig ist die Füllung: Die besteht klassischerweise aus Maisbrot, Zwiebeln, Ei, Sellerie und Petersilie. Man kann seiner Fantasie und seinem Geschmack jedoch freien Lauf lassen und den Truthahn ganz individuell füllen.

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