Vegetarier liebt Steak-Fan: fünf kulinarische Konfliktpaare | EAT SMARTER
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Vegetarier liebt Steak-Fan: fünf kulinarische KonfliktpaareDurchschnittliche Bewertung: 5157

Bis dass der Herd euch scheidet

Vegetarier liebt Steak-Fan: fünf kulinarische Konfliktpaare

Gemeinsames Kochen mit Freunden - das ist nicht immer ein kulinarisches Highlight. In einer Welt voller Geschmacksrichtungen, magerer Idealbilder und Lebensmittelallergien treffen am Herd schnell Welten aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Wenn der Kalorienzähler beim Gourmet zu Besuch ist und der Vegetarier auf den Steak-Liebhaber trifft, ist Stress programmiert. EAT SMARTER präsentiert fünf Ernährungspaare mit Konflikt-Potential und gibt Tipps, wie der Abend für alle doch noch richtig lecker wird.

Vegetarier liebt Steak-Fan

Wenn eine Vegetarierin mit einem Fleischliebhaber zusammen ist, sind Konflikte programmiert. Denn während er genüsslich sein Rumpsteak verspeist, hält sie ihn für barbarisch und gefühlskalt. "Das ist doch ein Lebewesen, was du da isst" belehrt sie ihn kopfschüttelnd. "Und denk doch auch mal an den Treibhauseffekt". Der Fleischliebhaber hingegen kann nicht verstehen, wie sie von Gemüse und Soja überhaupt satt werden kann. Er braucht sein Fleisch und das Eiweiß für seine Muskeln. Außerdem ist er der Meinung, dass Tiere dafür da sind um gegessen zu werden.

Kochtipp: Aus vielen vegetarischen Gerichten kann man schnell ein Fleischgericht zaubern - und umgekehrt auch aus vielen Fleischgerichten eine vegetarische Köstlichkeit. Zum Beispiel ein Gemüsecurry mit Reis. Dazu kann man Tofu für sie, und Hähnchen für ihn anbraten. Oder man bereitet einen Gemüseauflauf zu und füllt ihn in zwei unterschiedliche Formen. In die eine Form kann man noch schnell Schinkenstreifen hinzufügen. Selbstgemachte Pizza ist auch eine Möglichkeit: Jeder kann seine Hälfte mit dem belegen, was er mag. Das Dessert schmeckt wieder beiden gut.

Fast-Food vs. Bio

Der Fast-Food-Fan steht auf Pommes, Burger und Pizza. Der Bio-Anhänger legt Wert auf frische, selbstgemachte Kost. Der Konflikt beginnt bei den beiden schon beim Frühstück: Während der Fast-Food-Fan nur einen schwarzen Kaffee trinkt, genießt der Bio-Freund sein Frischkornbrei. Mit Aussagen wie "Du brauchst doch Energie für den Tag" will er den Frühstücksmuffel belehren. Der Fast-Food-Liebhaber will davon aber nichts hören. Für ihn ist die erste Mahlzeit am Tag ein Maxi-Menü am Mittag. Die Gurke fischt er allerdings akribisch aus dem Burger: zu gesund. Ein Besuch bei Mc Donalds: Für den Bio-Liebhaber undenkbar. "Weißt du eigentlich, dass so ein Burger nur aus Weißmehl, Fett und Zusatzstoffen besteht?"

Kochtipp: Obwohl die beiden kulinarisch komplett unterschiedlich sind, finden auch sie einen Kompromiss beim Kochen. Denn die typischen Fast-Food Gerichte lassen sich auch problemlos selbst zubereiten. Die beiden könnten zum Beispiel den EAT SMARTER Beefhack-Burger oder die Tomaten-Thunfisch-Pizza zubereiten.

 

Der Gourmet und der Kalorienzähler

Der Gourmet liebt kulinarische Köstlichkeiten und genießt sie mit allen Sinnen. Bei Champagner, Trüffeln und Kaviar läuft ihm das Wasser im Mund zusammen - an Kalorien denkt er dabei selten. Sein Wissen über Wein und die besten Restaurants der Stadt teilt der Genießer gerne mit seinen Mitmenschen. Die sollen das gute Essen dann aber auch genau so würdigen wie er. So weit so gut - wäre da nicht der Kalorienzähler. Dieser ist meistens weiblich und überschlägt die Kalorien für jegliche Gerichte zunächst im Kopf, bevor er sich für einen Salat entscheidet. Dankend lehnt er alles ab, was der Gourmet ihm zum probieren anbietet. Dieser ist genervt, dass seine Begleitperson lieber an einer Möhre knabbert, anstatt der Hummer-Pastete eine Chance zu geben.

Kochtipp: Bei EAT SMARTER gibt es viele Gerichte unter 250 Kalorien, die nicht nur aus Salatblättern bestehen. Bei einem gemeinsamen Kochabend könnten die beiden zum Beispiel unser indisches Hähnchen Curry oder die Auberginen-Cannelloni zubereiten.

 

Von Allergikern und Experimentierfreudigen

Laktoseintoleranz, Glutenunverträglichkeit, Nuss-, Apfel und Zimtallergie. Der Allergiker ist in seiner Nahrungsmittelauswahl ganz schön eingeschränkt. Eigentlich kann er ja nichts dafür. Aber sein ständiges "Ich darf das nicht essen" und "Sind da etwa Mandeln drin?" kann manchmal ganz schön nerven. Vor allem den experimentierfreudigen Esser, der alles ausprobieren will, was die Natur zu bieten hat. Er liebt verrückte Kombinationen und möchte immer wieder Neues ausprobieren. Die glutenfreien Cracker mit laktosefreiem Frischkäse, die ihm der Allergiker anbietet, sind für ihn ein Graus.

Kochtipp: Die beiden werden es schwer haben, beim Kochen auf einen Nenner zu kommen. Damit es klappt, muss der Experimentierfreudige viel Toleranz und Fingerspitzengefühl gegenüber dem Allergiker aufbringen. Und was das zu kochende Gericht betrifft: Machen Sie eine Art Spiel daraus. Der Allergiker könnte eine Liste von den Lebensmitteln erstellen, die für ihn gut verträglich sind. Der Experimentierfreudige könnte dann die Aufgabe haben, aus den Lebensmitteln dieser Liste ein besonders ausgefallenes Gericht zu zaubern. Die EAT SMARTER Rezeptsuche nach Zutaten könnte ihm dabei behilflich sein.

 

Hobbykoch trifft Ess-Pragmatiker

Auf dem Weg nach Hause besorgt der Hobbykoch noch schnell ein Stück Rinderfilet beim Metzger seines Vertrauens und überlegt schon, welches seiner 20 Olivenöle wohl am Besten dazu passen könnte. Zuhause trifft er auf seine pragmatische Freundin, die schon mit knurrendem Magen auf ihn wartet und keine Lust hat auf eine große Kochaktion. "Lass uns doch einfach Brote essen: geht schnell, kaum Abwasch und macht auch satt." Aber für den Hobbykoch ist Kochen nicht nur Essenszubereitung, sondern auch Entspannung und Stressabbau.

Kochtipp: Bei EAT SMARTER finden Sie viele leckere Gerichte, die schnell gehen aber kulinarisch trotzdem überzeugen. Stöbern Sie doch einfach mal in unserer Suche nach Zubereitungszeit. Die gefüllten Putenschnitzel auf Blattspinat sind zum Beispiel in nur 20 Minuten fertig und die mediterrane Garnelenpfanne braucht gerade mal 15 Minuten.

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