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Die besten kommen frisch vom Feld

Warum Sie gerade jetzt Tomaten essen sollten

Im August wird jedem wahren Feinschmecker das Herz lachen. Der Grund: Es ist Tomatenzeit. Derzeit kommt die Gemüsefrucht frisch vom Feld, ist sonnengereift und hinreißend aromatisch. Und deswegen schmecken Tomaten gerade jetzt am besten.

Klar, Tomaten gibt es eigentlich zu jeder Jahreszeit. Doch so gut wie jetzt, schmecken sie eigentlich nie. Denn keine Zuchttechnologie und kein Treibhaus kann das Reifen der „Paradiesäpfel“ im Freien ersetzen. Wir meinen: Nichts geht über Tomaten vom Feld oder aus dem Garten. Gerade jetzt im Hochsommer lohnt es sich, auf dem Wochenmarkt oder im Gemüseladen genau hinzuschauen: Da liegen Tomaten von winzig klein bis Männerfaustgröße, von fast grün bis beinah schwarz, von glatt und rund bis hin zu gerippt in den Stiegen. Pflaumentomaten (Red Fresh und Roma Vine), gelbe (Saffron) und orangefarbene Tomaten (Vitamora) locken den Genießer; Fleischtomaten in allen Größen und sogenannte Flaschentomaten sind jetzt in rauen Mengen zu haben.

Über tausend verschiedene Tomatensorten

Wer da staunt, ahnt wahrscheinlich nicht, dass selbst diese Vielfalt quasi nur die Spitze des Eisbergs ist. Weltweit gibt es mehrere tausend verschiedene Tomatensorten; manche werden nie allgemein bekannt, andere setzen sich auf dem Markt durch. Seltene und besonders schmackhafte Sorten wie zum Beispiel die “Marianna’s Peace”, die lange Zeit als die “beste und teuerste Tomate der Welt” galt, können richtig kostspielig werden. Allein sechs Samenkörnchen haben mal über 20 US-Dollar gekostet; heute bekommt man zehn Samen bereits für 1 Euro.

Raf-Tomaten: Geschmacksrevolution aus Spanien

Da geht die Raf-Tomate direkt als preiswert durch, trotz eines Kilopreises von fünf bis acht Euro. Grün ist giftig bei Tomaten – so haben wir es gelernt und so stimmt das auch im Allgemeinen. Nicht aber bei dieser Sorte, die im Süden Spaniens wächst und jetzt auch bei uns zu haben ist. Wer die exotisch anmutende, auffällig gerippte Tomate mit etwas Glück auf dem Wochenmarkt oder im Gemüseladen sieht, sollte zugreifen. Denn rein äußerlich mögen die Tomaten dieser heiß begehrten Sorte zwar nicht viel hermachen. Aber unter der teilweise oder fast gänzlich grünen Haut mit vielen deutlich ausgeprägten Rippen und dunklen Stellen steckt ein Fruchtfleisch, das es in sich hat! Kenner schwören, dass keine Tomate der Welt so aromatisch, süß und fruchtig schmeckt. In ihrer Heimat kennt man die kulinarische Kostbarkeit übrigens auch unter den Namen muchamiel – was zu Deutsch schlicht "viel Honig" heißt und einiges über die intensive, raffiniert mit der Säure harmonierende Süße dieser alten andalusischen Tomaten-Sorte aussagt.

Leckere Kombination: Tomate, Meersalz, Olivenöl, Landbrot

Am liebsten mögen Einheimische und Eingeweihte sie ganz pur. In Südspanien genießt man diese Geschmackswunder daher normalerweise einfach in Scheiben geschnitten, mit Meersalz bestreut und mit etwas Olivenöl höchster Qualität beträufelt. Dazu etwas Landbrot und ein Glas Wein – delikater geht es kaum. Außer dem kulinarischen Aha-Erlebnis haben die spanischen Exoten übrigens noch weitere Pluspunkte zu bieten: So enthalten sie prozentual mehr Vitamin C als beispielsweise Orangensaft und sind besonders reich an Antioxidanzien, die unsere Körperzellen als Waffe gegen schädigende Freie Radikale gut gebrauchen können. Hunger bekommen? Bei uns finden Sie über 400 leckere Tomatenrezepte. (kk)

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Ich auch - und Ehec ist lange vorbei :)))
 
Ich auch!
 
Ich liebe Tomaten! Aber seit ich wieder in Deutschland bin, habe ich den Eindruck, daß auch hier viele genmanipulierte Tomatensorten in den Geschäften erhältlich sind. Die Tomaten halten nämlich irre lang. Auch oder gerade die Tomaten, die ich in der Tomatensaison kaufe. Und die Tomaten, die im Garten wachsen (Pflanzen kommen vom Gärtner) haben auch eine wahnsinnig feste Haut - nicht nur bei einer bestimmten Sorte. Vielleicht täusche ich mich auch, aber ich meine, daß noch vor ein paar Jahren die Tomaten ganz anders waren. Egal ob gekauft oder im Garten geerntet - und da egal, ob die Pflanzen vom Gärtner kommen oder aus Samentütchen selbst gezogen.... Wie kann ich sicher sein, daß ich nicht genmanipulierte Ware bekomme?