Warum selber kochen so einfach ist | EAT SMARTER
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Küchenmuffel aufgepasst!

Warum selber kochen so einfach ist

Selber kochen ist ganz einfach Selber kochen ist ganz einfach

Spricht man ihn aufs Kochen an, runzelt der Kochmuffel die Stirn: Eigentlich hat er doch keine Zeit, eigentlich fehlt ihm die richtige Ausrüstung und eigentlich endet eh jeder Versuch im Chaos. Doch ihm kann geholfen werden. EAT SMARTER nennt die häufigsten Ausreden nicht Kochen zu müssen und zeigt, warum selber kochen so einfach sein kann.

Selber-Kochen-Ausrede Nummer 1: „Ich habe keine Zeit zum Kochen“

Es ist vielleicht das Hauptargument eines jeden Kochmuffels. Wenn er abends nach Hause kommt und der Magen knurrt, will er sich nicht noch an den Herd stellen. Denn beim Kochen wird sicherlich eine Stunde vergehen, ehe er etwas im Magen hat. Statt selbst zu kochen, schüttet der Kochmuffel schnell eine Dose Ravioli in den Topf, oder er bestellt sich eine Pizza beim Lieblingslieferanten. Tipp: Haben Sie sich wiedererkannt? Keine Angst, in unserer Datenbank finden Sie viele Rezepte, die innerhalb von 20 Minuten fertig sind. Statt 12 Minuten im Topf mit der Fertigsuppe zu rühren, können Sie sich in fast derselben Zeit eine frische Geflügelsuppe machen. Statt eine halbe Stunde auf den Pizzaboten zu warten, zaubern Sie sich gefüllte Wraps mit Geflügelaufschnitt. Selber kochen hat einen großen Vorteil, Sie kochen nämlich hauptsächlich mit frischen Lebensmitteln, die nicht mit Zucker, Fett, Salz oder Aromastoffen angereichert sind. Der erste Schritt zum schnellen Kochen: Behalten Sie die Übersicht, legen Sie alle Kochgeräte und Lebensmittel übersichtlich auf eine größere Arbeitsfläche, am besten nahe der Kochplatten. So haben Sie alles griffbereit, was das Kochen enorm erleichtern wird.

Selber-Kochen-Ausrede Nummer 2: „Mir fehlt die richtige Ausrüstung“

Gerade Singles sind davon überzeugt. Sie haben vielleicht gerade einmal zwei Töpfe, eine Pfanne, ein Sieb und eine Schüssel im Schrank. Da hat man kaum die Möglichkeit für eine selbstgekochte Mahlzeit. Die Folge: Die Töpfe verstauben, Backofen oder Mikrowelle haben dagegen Hochbetrieb. Tipp: Sie brauchen nicht unbedingt Küchenmaschine, Pürierstab oder Mixer: Auch mit einer kleinen Grundausstattung können Sie leckere Gerichte kochen. Für unsere Nudel-Frittata brauchen Sie zum Beispiel gerade einmal eine (ofenfeste) Pfanne, einen kleinen Topf, eine Schüssel, ein Sieb, ein Brett und ein Messer. Zur Single-Grundausstattung sollten unter anderem zwei Töpfe (6 Liter, 2 Liter), eine beschichtete und eine ofenfeste Pfanne gehören. Somit ist auf jeden Fall gesichert, dass man sich zum Hauptgericht die passende Sauce machen kann. TV-Koch Andreas Schweiger, bekannt aus der RTL-II-Serie „Einsatz am Herd“ verrät auf EAT SMARTER, welche Utensilien unbedingt in die Küche gehören.

Selber-Kochen-Ausrede Nummer 3: „Wenn ich koche, schmeiße ich immer die Hälfte weg“

Dosen-Ravioli haben einen großen Vorteil: Sie geben die Portion quasi vor. Gerade Kochmuffel, die es leid sind, ständig Essensreste in den Müll zu schütten, greifen auf solche portionierten Fertigmahlzeiten zurück. Doch es ist sehr leicht möglich, mit den restlichen Essen richtig umzugehen. Tipp: Wenn ständig etwas übrig bleibt, kochen Sie beim nächsten Mal einfach mehr. So haben Sie nämlich gleich eine komplette zweite Mahlzeit für den nächsten Tag. Und anstatt den Rest wegzuwerfen, schütten Sie ihn wieder in den Topf. Was man als Single noch tun kann: Laden Sie regelmäßig Freunde zum Essen ein. So bleibt garantiert nicht so viel übrig, außerdem macht Essen in Gesellschaft viel mehr Spaß.

Selber-Kochen-Ausrede Nummer 4: „Fertigessen ist immer billiger“

Eine fertige Nudelsauce mit Tomaten für zwei Euro – wie soll man das noch unterbieten können? Der Kochmuffel ist sich sicher: würde er die Zutaten für seine Mahlzeiten einzeln kaufen, müsste er stets das Doppelte ausgeben. Daher landen statt Tomaten, Paprika oder Schinken doch die Packungen mit dem fertigen Essen im Einkaufswagen. Tipp: Bleiben wir bei der Nudelsauce: 800 Milliliter kosten ungefähr 4 bis 5 Euro. Das reicht für ungefähr vier Personen. Die Zutaten für unsere Tomatensauce mit Muschelnudeln bestehen aus Tomaten (ein Kilo Tomaten, etwa 4 Euro), zwei Scharlotten (etwa 40 Cent), zwei Knoblauchzehen (etwa 60 Cent), dazu kommt noch Olivenöl. Wer möchte, kann noch Sardellenfilets in die Sauce geben, dann wird es aber etwas teurer als die Sauce aus dem Glas. Ein zweiter Vergleich: Die Zutaten für unser Kartoffelgratin kosten etwa 2 Euro pro Person, ebenso viel wie ein vergleichbares Fertigprodukt. Das wird sich lohnen, denn in unserem Gericht finden sich keine Emulgatoren, Stabilisatoren oder Aromen.

Selber-Kochen-Ausrede Nummer 5: „Kochen ist so schrecklich kompliziert“

Erst die Nudeln in den Topf, dann den Salat putzen? Oder war es umgekehrt. Denkt der Kochmuffel ans selber kochen, stellt er sich automatisch chaotische Zustände in der Küche vor. Vor seinem inneren Auge stapeln sich dreckige Töpfe, dazu der Gedanke von Gemüseresten in der Spüle, die nicht im Abfluss verschwinden wollen und angebrannte Reste, die aus der Pfanne gekratzt werden müssen. Will er sich das wirklich antun? Tipp: Wie schon beim ersten Tipp gilt auch hier: Wichtig ist, dass Sie beim Kochen die Übersicht behalten. Legen Sie sich alle Küchengeräte und Lebensmittel so zurecht, dass Sie sofort darauf zugreifen können. In vielen Rezepten stehen genaue Anleitungen, in denen die Schritte einzeln beschrieben werden. Drucken Sie sich diese aus und hängen Sie das Blatt so an den Schrank, dass Sie direkt draufschauen können. Versuchen Sie zwischen den Zubereitungsschritten schon etwas wegzuräumen. Wenn der Reis zum Beispiel auf dem Herd kocht, können Sie schon die ersten Schüsseln abspülen. Die Rezepte in unserer Datenbank sind nach Schwierigkeitsgraden eingeteilt und damit auch für Anfänger geeignet.

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