Initiative "Zu gut für die Tonne!" | EAT SMARTER
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Für Schokohasen & Ostereier

Initiative "Zu gut für die Tonne!"

Initiative "Zu gut für die Tonne!" – Tolle Reste-Tipps Initiative "Zu gut für die Tonne!" – Tolle Reste-Tipps

Ostern ist vorbei, doch die Schokohasen sind längst nicht alle verputzt? Die Initiative "Zu gut für die Tonne!" des Bundeslandwirtschaftsministeriums gibt tolle Tipps für Schokoreste und übrig gebliebene Ostereier.

Der Schoko-Umsatz liegt laut Handelsverband Deutschland im Ostermonat rund 45 Prozent über dem anderer Monate. Klar, wer kennt sie nicht, die übervollen Osternester mit Schokohasen, Nougat- und Marzipan-Naschereien und bunt gefärbten Eiern? Die kleinen Aufmerksamkeiten gehören – nicht nur – für Kinder einfach zum Osterfest dazu. Doch oft liegen die Osternaschereien noch Wochen später ungegessen zu Hause rum, bis sie irgendwann im Müll verschwinden.

Dagegen will die Initiative "Zu gut für die Tonne!" des Bundeslandwirtschaftsministeriums etwas tun und gibt wertvolle Tipps zur sinnvollen, leichten und leckeren Weiterverwertung der Osterreste. EAT SMARTER stellt Ihnen die besten Tipps vor.

"Zu gut für die Tonne!" – Eier weiterverwerten

Selbstgefärbte Ostereier halten sich im Kühlschrank noch etwa zwei Wochen. Sie sollten aber unbedingt unbeschädigt sein, dass heißt, keine Risse in der Schale haben! Hartgekochte, im Supermarkt gekaufte Eier, halten sich gekühlt noch gut vier Wochen – vorausgesetzt auch sie sind unbeschädigt. Allerdings: Kein Ei wird durch die lange Lagerung besser!

Aus den hartgekochten Eiern lassen sich aber auch leckere Rezepte für Mittag- oder Abendessen zaubern: Probieren Sie doch mal unseren köstlichen Eier-Brokkoli-Salat mit Joghurt-Dressing oder kochen Sie die leckere Eier-Cuacamole der Initiative "Zu gut für die Tonne!" nach.

Eier-Cuacamole der Initiative "Zu gut für die Tonne!"

Das brauchen Sie für vier Personen: vier hartgekochte Ostereier, zwei große Avocados, zwei kleine Zwiebeln, eine Knoblauchzehe, eine Zitrone, einen Esslöffel Mayonnaise, einen Esslöffel Joghurt, zwei Spritzer Balsamico, Pfeffer und Salz.

Und so geht's: Schälen und entkernen Sie die Avocados und zerdrücken Sie sie mit einer Gabel. Die Knoblauchzehe pressen, Zwiebeln fein hacken und mit Pfeffer, Salz und etwas Zitronensaft unter die Avocado mischen. Die hartgekochten Ostereier puhlen, in feine Stücke schneiden und zusammen mit Mayonnaise und Joghurt zur Avocadomasse geben. Schmecken Sie das Ganze mit Balsamico ab.

Initiative "Zu gut für die Tonne!"– Schokolade lagern

Schokolade – ob als Osterei oder Schokohase – mag nicht in den Kühlschrank. Da sie feuchtigkeitsempfindlich ist, bildet sich hier oft Fett- und Zuckerreif auf der Schokolade, den wir als weißen Belag kennen. Dieser ist absolut ungefährlich, lässt aber den Geschmack leiden! Schokolade sollte deshalb laut der Initiative "Zu gut für die Tonne!" an einem trockenen und temperaturbeständigen Ort gelagert werden (zwischen 10 bis 18 °C). Nur im Sommer gehört sie in den Kühler, dann aber in das Türfach.

Dunkle Schokolade soll so mindestens zwei, Milchschokolade etwa anderthalb Jahre und weiße Schokolade zumindest zwölf Monate haltbar sein.

Initiative "Zu gut für die Tonne!" – Schoko-Reste nutzen

Die Initiative "Zu gut für die Tonne!" hat auch eine tolle Idee, was Sie mit übrig gebliebenen Schokohasen- und eiern tun können. Zaubern Sie daraus Eislollies für den Sommer. Das Rezept stammt von WDR4-Köchin Ulla Scholz:

Für vier Portionen: ca. 30 Gramm Schokolade, ca. 30 Gramm Butterkekse und 120 Gramm Vanilleeis.

Zubereitung: Zerkleinern Sie die Reste der Osterschokolade. Geben Sie die Keksbrösel in eine Schüssel und vermischen sie diese mit den gehackten Schokostückchen. Vanilleeis mit einem Kugelausstecher portionieren. Anschließend wenden Sie die Eiskugeln in der Keks-Schoko-Panade und stecken ein Holzstäbchen hinein. Damit die Lollies nicht schmelzen, sollten Sie diese bis zum Verzehr im Tiefkühlschrank aufbewahren.

Alternativ können Sie auch unsere leckeren Bananen mit Schokoüberzug probieren. Oder bröseln Sie doch einfach mal etwas Schokolade auf das morgendliche Toast (statt der im Rezept beschriebenen Schokotäfelchen) – schmeckt mindestens genauso gut wie die Nuss-Nougat-Creme.

Guten Appetit!

(leu)

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Übriggebliebene Schoko-Osterhasen oder -Weihnachtsmänner fülle ich in einen Gefrierbeutel und rolle diesen ein paarmal über mit dem Nudelholz. Anschließend kommen diese Schoko-Splitter in den Teig eines Gugelhupfs oder eines Sandkuchens. Superlecker!