Alkohol erhöht Risiko für Herzkrankheiten | EAT SMARTER
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Alkohol erhöht Risiko für HerzkrankheitenDurchschnittliche Bewertung: 5151

Gefahr beim Trinken

Alkohol erhöht Risiko für Herzkrankheiten

Alkohol ist schlecht fürs Herz © zagandesign - Fotolia.com Alkohol ist schlecht fürs Herz © zagandesign - Fotolia.com

Eine Studie des US-amerikanischen Zentrums für Vorbeugung chronischer Krankheiten und Gesundheitsförderung in Atlanta kommt zu dem Ergebnis, dass Alkohol das Risiko für Herzkrankheiten erhöht. EAT SMARTER stellt Ihnen die Ergebnisse der Studie vor.

Alkoholkonsum erhöht das Risiko am metabolischen Syndrom zu erkranken, einer Krankheit, die Herz und Stoffwechsel schadet. Das metabolische Syndrom ist in den Industrieländern auf dem Vormarsch. Dieser Begriff bezeichnet das Auftreten mehrerer gesundheitlicher Risikofaktoren zur gleichen Zeit. Dazu gehören Diabetes mellitus oder ein hoher Nüchternblutzucker, eine Fettstoffwechselstörung, ein zu hoher Taillenumfang und Bluthochdruck.

Gefahr fürs Herz

Das Syndrom wird als entscheidender Risikofaktor für Erkrankungen der Herzkranzgefäße angesehen. Im Zusammenhang mit dem metabolischen Syndrom und Alkoholkonsum gab es immer wieder widersprüchliche Berichte. Mal hieß es, Alkohol verschärfe das Problem, mal wurde Alkohol als vorbeugend eingestuft. Wissenschaftler des US-amerikanischen Zentrums für die Vorbeugung chronischer Krankheiten und Gesundheitsförderung in Atlanta nahmen an, dass der Grund für die widersprüchlichen Empfehlungen Unterschiede in den Trinkgewohnheiten der Befragten sein könnten (August 2008 - Atlanta, USA). Sie verglichen darum die Daten von 1529 regelmäßigen Trinkern aus einer von 1999 bis 2002 gelaufenen Studie zur nationalen Gesundheits- und Ernährungsuntersuchung. Die Probanden waren zwischen 20 und 84 Jahren alt, hatten keine Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wiesen mindestens drei Faktoren des metabolischen Syndroms auf und hatten detaillierte Angaben zu ihren Trinkgewohnheiten gemacht. Es wurden die übliche Menge sowie die Häufigkeit des Alkoholkonsums und auch des Betrinkens erfragt.

Ergebnisse des Vergleichs

Der Vergleich ergab, dass ein Überschreiten der staatlichen Empfehlung für Alkoholgenuss mit einem erhöhten Risiko für das metabolische Syndrom einhergeht. Diese lautet in den USA nicht mehr als ein alkoholisches Getränk pro Tag für Frauen und nicht mehr als zwei Getränke pro Tag für Männer. Auch wöchentliches oder häufigeres Betrinken bei Abstinenz an den anderen Tagen erhöhte das Risiko. Die Forscher empfahlen der Gesundheitsbehörde darum, in ihren Ernährungsprogrammen zukünftig mehr auf das Risiko für Herz-Stoffwechsel-Erkrankungen, das von erhöhtem Alkoholkonsum ausgeht, aufmerksam zu machen. Mehr: Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism

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