Fastfood erhöht Depressionsrisiko | EAT SMARTER
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Fastfood erhöht Depressionsrisiko

Deprimiert durch Fast Food? © Artem Furman Deprimiert durch Fast Food? © Artem Furman

Eine Ernährung mit überwiegend Fast Food, erhöht das Risiko, an einer Depression zu erkranken, dass sagt eine Studie des University Colleges London (2010). EAT SMARTER stellt die Studie vor.

 

Einseitige Ernährung erhöht das Risiko für eine Depression

Eine einseitige Ernährung, die hauptsächlich aus industriell verarbeiteten und fettreichen Lebensmitteln besteht, erhöht das Risiko, an einer Depression zu erkranken. Wer sich dagegen ausgewogen ernährt, kann sein Depressionsrisiko mit dieser Kost sogar senken, zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle britische Studie. Für ihre Analyse werteten Forscher vom University College London die Daten von 3.486 Londoner Beamten mittleren Alters (im Durchschnitt waren die Probanten der Studie 55,6 Jahre alt) aus. Ein Teil der Gruppe ernährte sich überwiegend mit gesüßten Desserts, fettreichen Milchprodukten, Frittiertem und verarbeitetem Fleisch. Der andere gab einer ausgewogenen Kost mit viel frischem Gemüse, Obst und Fisch den Vorzug. Alle Teilnehmer mussten für die Studie ihre Ernährungsgewohnheiten schriftlich dokumentieren und Fragebögen zu ihrem seelischen Zustand ausfüllen. Die Ergebnisse fiel deutlich aus: Bei den Fatfood-Fans lag Risiko, an Depression zu erkranken, um 58 Prozent höher. Bei den Teilnehmern, die auf eine gesunde Ernährung achteten, sank das Risiko hingegen um 26 Prozent.

Viele unterschiedliche Nährstoffe beeinflussen die Laune

Die Londoner Studie stützt eine frühere Studie, in der ebenfalls der Zusammenhang von gesunder Ernährung und Depressionsrisiko analysiert wurde. Im Oktober 2009 veröffentlichten spanische Forscher eine Untersuchung, die belegte, dass mediterrane Kost vor Schwermut schützen könne. Befragt wurden damals 10 000 gesunde Spanier. Das Ergebnis: Die Liebhaber einer gesunden Kost mit viel Gemüse, Obst, Nüssen und Fisch hatten die größte Chance, heiter zu bleiben. Die Forscher der Universität Las Palmas auf Gran Canaria erklärten sich das Resultat so: Die Ernährung könne Entzündungen verhindern, die Funktion der Blutgefäße bessern sowie gegen Herzkrankheiten vorbeugen und möglicherweise dadurch auch das Risiko für Schwermut senken. Sie vermuten, der Schutzeffekt beruhe dabei weniger auf einzelnen Nährstoffen, als auf dem Zusammenwirken von Vitaminen, Antioxidantien und ungesättigten Fettsäuren. Mehr: University College London

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