Fettreiche Ernährung kann zu Darmkrebs führen | EAT SMARTER
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Fettreiche Ernährung kann zu Darmkrebs führen

Besonders fettig: Bacon Besonders fettig: Bacon

Eine Studie der Rockefeller University, New York aus dem Jahr 2010 zeigt das fettreiche Ernährung zu Darmkrebs führen kann. EAT SMARTER stellt Ihnen die Ergebnisse der Studie vor

Darmreizung nicht auf die leichte Schulter nehmen

Wenngleich Nahrungsergänzungen wie zum Beispiel Vitamin C Entzündungen des Darmtraktes dämpfen können, sollten erste Zeichen einer solchen Reizung nicht ignoriert werden. Die Entzündung kann das Anzeichen eines abnormen Zellwachstums sein, welches zu Darmkrebs führen kann.

Fettreiche Nahrung fördert Darmentzündung bei Mäusen

In einer Meta-Studie verschiedener US-Universitäten, die nun im "Journal of Nutrition" veröffentlicht wurde, konnte nachgewiesen werden, dass Mäuse, die mit einer sehr fettreichen Ernährung gefüttert wurden, eine größere Disposition zu Darmentzündungen hatten, die zu Darmkrebs führen können. Während eine Gruppe von Mäusen mit einer Nahrung von 5 Prozent Fett und einer großen Menge an Calcium und Vitamin D ernährt wurde, bekam eine andere Gruppe 20 Prozent Fett und weniger Calcium und Vitamin D verabreicht. Die zweite Gruppe nahm dabei deutlich an Gewicht zu und erkrankte häufiger an Darmentzündungen. Der Entzündungsverlauf wurde ebenso herangezogen, um die Entstehung der Karzinogene zu dokumentieren.

Ballaststoffe halten den Darm gesund

Das Ergebnis: Eine Ernährung, die reichhaltig an Fett ist und ballaststoffarm, steht im Zusammenhang mit der Entstehung von Darmkrebs. Vitamin D und Calcium dagegen wirken sich positiv aus. Eine Ballaststoffreiche Ernährung hilft, den Darm gesund zu halten. Die Ballaststoffe sorgen für den nötigen Abrieb von Schadstoffen und Stoffwechselschlacken und erhöhen somit die Fähigkeit des Darmes, die lebensnotwendigen Vitalstoffen über die Schleimhaut aufzunehmen. Doch Ballaststoffe können noch viel mehr: Sie reduzieren den Säuregehalt des Körpers und sorgen für eine geregelte Verdauung, optimieren den gesunden Cholesterol-Gehalt und erhöhen die Lebensenergie. Mehr: Rockefeller University

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