Mit Fisch gegen altersbedingten Gedächtnisverlust | EAT SMARTER
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Mit Fisch gegen altersbedingten Gedächtnisverlust

November 2006 - Rush University Medical Center, Chicago

Fisch ist nicht nur gesund für den Körper, sondern auch für den Geist. Isst man einmal in der Woche Fisch, verlangsamt sich der Prozess der geistigen Alterung. Die Ergebnisse einer Studie des Rush University Medical Centers in Chicago belegen, dass der altersbedingte Gedächtnisverlust durch regelmäßigen Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten verzögert werden kann. Die Wissenschaftler des “Chicago Health and Aging Project” untersuchten bei mehr als 4.000 Menschen im Alter über 65 Jahren den Einfluss des Fischkonsums auf den altersbedingten kognitiven Abbau. Während der Studie wurden die geistigen Funktionen und die Ernährungsgewohnheiten der Probanden untersucht. Nach sechs Jahren wurden erstmalig Ergebnisse der Studie veröffentlicht. Diese belegen, dass die Teilnehmer, die viel Fisch aßen, seltener unter Gedächtnisverlust leiden. Bei den Senioren, die mindestens einmal wöchentlich Fisch verzehrten, verlief der mentale Abbau um 10-15 Prozent langsamer im Vergleich zu den Probanden, auf deren Ernährungsplan nur wenig beziehungsweise gar kein Fisch zu finden war.

Die Rate der Minderung beziehungsweise Verlangsamung des geistigen und kognitiven Abbaus entspricht einer mentalen Verjüngung von drei bis vier Jahren, so die Wissenschaftler. Verantwortlich für diese positive Wirkung von Fisch auf das Gehirn und seine Funktionen seien die Omega-3 Fettsäuren. Fisch, allem voran ölige Sorten wie Thunfisch, enthalten besonders viele dieser gesunden Fette.

Versuche mit Tieren zeigen ebenfalls, dass zumindest eine Art der Omega-3 Fettsäuren, nämlich DHA, eine wichtige Rolle für die Gedächtnis- und Erinnerungsleistung im Alter spielt. Mehr: Rush University
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