Frauen trinken weniger als Männer | EAT SMARTER
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Frauen trinken weniger als Männer

Wasser eignet sich perfekt für die Flüssigkeitsaufnahme © Yuri Arcurs Wasser eignet sich perfekt für die Flüssigkeitsaufnahme © Yuri Arcurs

Erstaunliches Ergebnis einer Online-Studie der Universität Göttingen: Obwohl wir es besser wissen, trinken wir zu wenig. EAT SMARTER stellt die Studie aus dem September 2002 von Prof. Pudel vor.

Besonders Frauen fällt die Flüssigkeitsaufnahme schwer

Eine Online-Studie der Universität Göttingen zeigt Erstaunliches: Obwohl fast jeder der Befragten weiß, dass Erwachsene pro Tag 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit trinken sollen, machen es nur wenige. Prof. Pudel gibt Tipps, wie man es schafft, täglich genug zu trinken. Während Männer (67 Prozent) eher gern trinken, fällt Frauen (46 Prozent) die Flüssigkeitsaufnahme oft schwer. Dennoch schätzen weibliche Befragte die Bedeutung der täglichen Wasserzufuhr wesentlich wichtiger ein als Männer. Auch beim Thema Kalorien gehen die Geschlechter eher getrennte Wege: 83 Prozent der Frauen achten auf den Kaloriengehalt von Getränken; bei den männlichen Befragten sind es nur 64 Prozent.

Das Gewicht von Getränken und den damit verbundenen mühsamen Transport nach Hause empfinden Männer und Frauen fast gleichermaßen als lästig: Für 67 Prozent aller Befragten ist die Besorgung des Getränkevorrats eine Belastung. 13 Prozent der weiblichen Umfrageteilnehmer bewerten dieses Problem sogar als besonders große Belastung.

Die Botschaft der Ernährungswissenschaftler, mindestens 1,5 bis 2 Liter pro Tag zu trinken, ist bei 98 Prozent aller Verbraucher angekommen. Dennoch meint ein Großteil der Befragten, dass sie dieses Wissen nicht in die Praxis umsetzen – obwohl sie es eigentlich gern möchten. Nach den Gründen befragt, antworten 67 Prozent, dass sie das Trinken einfach vergessen. Andere empfinden keinen Durst oder haben schlichtweg keine Lust, etwas zu trinken.

Tipps von Professor Dr. Volker Pudel zeigen, wie es leichter geht, täglich genug zu trinken:


- Wer nur wenig oder selten Durst verspürt, dem hilft folgendes Trinktraining: Tagsüber in jeder Stunde ein Glas Wasser (200 ml) trinken. So lässt sich eine Trinkmenge von 2 Litern leicht erreichen. In der Anfangszeit kann ein Wecker helfen, der mit einem stündlichen Signal ans Trinken erinnert. „Schon nach wenigen Wochen kann man sich so konditionieren und bald auf diese Erinnerung verzichten – der Körper sendet dann selbst ein "Durstsignal", weiß Professor Volker Pudel.

- Immer nur das Gleiche trinken kann leicht langweilig werden. Wer für mehr Abwechslung bei der Getränkeauswahl sorgt, dem fällt es leichter, sich fürs Trinken zu motivieren: Ob stilles oder gesprudeltes Wasser, pur, mit Säften oder Sirups gemischt oder verschiedene Kräuter- und Früchtetees, die Auswahl an Getränken ist groß.

- Leitungswasser ist qualitativ hochwertig und wird streng kontrolliert. Doch wer kein Glas oder keine Trinkflasche zur Hand hat, trinkt trotzdem nichts. Daher: Trinkflaschen zu Hause auffüllen und mitnehmen. So hat man auch unterwegs immer ein Getränk parat. Auf dem Schreibtisch eine Flasche mit purem oder aufgesprudeltem Trinkwasser neben sein Lieblingsglas stellen – so fällt das Trinken leichter und macht mehr Spaß.

- Wer keine Getränkekisten schleppen mag, für den ist ein Trinkwassersprudler eine gute Alternative. Die Geräte brauchen nicht viel Platz, sind sparsam und ergiebig. Mehr: Soda Club

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