Gelbes und grünes Gemüse schützen vor Erblinden | EAT SMARTER
0
0
Drucken
0
Gelbes und grünes Gemüse schützen vor ErblindenDurchschnittliche Bewertung: 51514

Gelbes und grünes Gemüse schützen vor Erblinden

Mais,Erbsen und Karotten - eine Wohltat für die Augen © ksena32  Mais,Erbsen und Karotten - eine Wohltat für die Augen © ksena32

Wissenschaftler der University of Wisconsin fanden heraus das gelbes und grünes Gemüse effektiv vorm Erblinden schützen kann. EAT SMARTER stellt Ihnen die Ergebnisse der Studie (2006) vor.

Eine Studie der University of Wisconsin, unter der Leitung von Suzen M. Moeller, kam zu dem Ergebnis, dass die Pflanzenfarbstoffe Lutein und Zeaxanthin in gelbem und grünem Gemüse vor der unheilbaren Makula-Degeneration, einer altersbedingten Erkrankung der Netzhaut, und damit vor dem Erblinden schützen können. Besonders viel dieser Farbstoffe ist in Mais, Erbsen, Kürbis, Eigelb und in grünem Blattgemüse enthalten. Die Wissenschaftler erhoben Daten von 1800 Frauen zwischen 50 und 79 Jahren, die sie aus der großen Women’s Health Initiative nach dem Kriterium auswählten, ob sie besonders viel oder ausgesprochen wenig Lutein und Zeaxanthin mit der Nahrung aufnahmen. Die Teilnehmerinnen machten zu Anfang der Studie Angaben zu ihrer generellen Ernährung der letzten 15 Jahre. Außerdem stellten die Wissenschaftler die Karotinoid-Konzentration, wozu auch Lutein und Zeaxanthin zählt, im Blut der Frauen fest und machten Aufnahmen von ihrer Netzhaut.


Bei den Probandinnen unter 75 ließ sich ein Zusammenhang zwischen den Pflanzenfarbstoffen und der Makula-Degeneration erkennen. Größere Mengen der untersuchten Pflanzenstoffe konnten das Risiko der Makula-Degeneration für diese Frauen reduzieren. Besonders dann, wenn sie bis dato keine Makula-Probleme hatten oder an einer chronischen Erkrankung wie etwa Diabetes litten. Für die ältesten Versuchsteilnehmerinnen konnte jedoch kein Zusammenhang zwischen Lutein und Makula-Degeneration festgestellt werden.

Die erwartete Schutzwirkung einer luteinreichen Ernährung erwies sich in dieser Studie auch insgesamt weniger ausgeprägt als vorher angenommen. Eine schützende Wirkung wurde bestätigt, aber es ist nach wie vor nicht eindeutig geklärt, ob die Karotinoide an sich protektiv wirken, oder ob sie nur in Zusammenarbeit mit anderen Stoffen in der Nahrung vor der Krankheit schützen. Mehr: University of Wisconsin

Ähnliche Artikel
Wissenschaftler des Londoner University Colleges fanden heraus, dass proteinreiche Ernährung beim Abnehmen helfen kann. EAT SMARTER erläutert die genauen Hintergründe der Studie (2006).
Wissenschaftler der Louisiana State University fanden heraus, dass man durch eine Kalorienreduktion die Schädigung der DNA verringert. EAT SMARTER stellt Ihnen die Studie (2006) vor.
Basische Lebensmittel für starke Knochen
Eine Studie von der Tufts Universität in Bosten fand Hinweise darauf, dass der Verzehr basischer Nahrungsmittel zu gesunden Knochen beitragen kann. EAT SMARTER erklärt, was hinter der Untersuchung steckt.
Schreiben Sie einen Kommentar