Gesunde Ernährung, gesundes Altern | EAT SMARTER
0
0
Drucken
0
Gesunde Ernährung, gesundes AlternDurchschnittliche Bewertung: 31511

Gesunde Ernährung, gesundes Altern

Gesund im Alter © Fotowerk Gesund im Alter © Fotowerk

Im Dezember 2009 fand das Max-Planck-Institut für die Biologie des Alterns heraus, dass besonders die Aminosäure Methionin lebensverlängernd wirkt. EAT SMARTER stellt die Studie vor.

Kalorienarme Ernährung verlängert das Leben

Bereits in früheren Forschungen haben Wissenschaftler herausgefunden, dass eine kalorienarme Ernährung sich lebensverlängernd auswirkt. Ob bei Fruchtfliege oder Maus, der Effekt hatte einen entscheidenden Nachteil: Die Fruchtbarkeit der Versuchstiere ließ nach. Die Wissenschaftler vermuten, dass die geringere Nahrungsenergie evolutionsbedingt in ein längeres Leben investiert wird, statt in die Reproduktion. Am neu gegründeten Max-Planck-Institut für die Biologie des Alterns ging man nun der Frage nach, ob es an der Reduktion bestimmter Nährstoffe liegt, dass die Versuchstiere länger leben, oder an der Kalorienreduzierung allgemein.

Besondere Bedeutung für die Aminosäure Methionin

Für die Studie wurden Fruchtfliegen auf verschiedene Diäten gesetzt, bei denen Vitamine, Ferre und Aminosäuren in unterschiedlichen Mengen zugeführt wurden. Das Ergebnis: Besonders die Aminosäure Methionin wirkte sich lebensverlängernd aus, ohne dabei die Fruchtbarkeit spürbar einzuschränken. Angewendet auf den menschlichen Organismus kann man sagen, dass eine dietätische Lebensweise generell lebensverlängernd wirkt. Ob die verstärkte Zufuhr von Methionin, das besonders reich z.B. in Lachs, Sesamkörnern, Paranüssen und Sojabohnen vorkommt, sich positiv auswirkt, wurde in dieser Studie nicht untersucht. Mehr: Max-Planck-Institut

Ähnliche Artikel
Kuriose Ernährungsstudien
EAT SMARTER hat fünf kuriose Ernährungsstudien entdeckt, die kaum zu glauben sind. Seien Sie gespannt und lassen Sie sich überraschen!
Folsäure
Laut einer Studie steigt bei einer folsäurearmen Ernährung die Anzahl an Spermien mit einem Chromosomendefekt. EAT SMARTER erklärt, was die Ergebnisse für Männer bedeuten.
Ballaststoffreiche Ernährung
Ballaststoffe senken das Risiko an Darmkrebs zu erkranken – zu diesem Resultat kommt die Studie der Europäische Union von 2003.
Schreiben Sie einen Kommentar