Heißer Tee erhöht Risiko für Speiseröhrenkrebs | EAT SMARTER
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Heißer Tee erhöht Risiko für Speiseröhrenkrebs

Vorsicht heiß! © artjazz Vorsicht heiß! © artjazz

Der regelmäßige Verzehr von zu heißem Tee erhöht Risiko für Speiseröhrenkrebs - das besagt eine Studie (2009) Universität Teheran. EAT SMARTER stellt Ihnen die Ergebnisse der Studie vor.

Risiko für Speisröhrenkrebs um das Achtfache erhöht

Wer seinen Tee nach dem Aufbrühen sofort trinkt, schädigt damit seine Speiseröhre. Der regelmäßige Konsum von sehr heißem Tee steigert einer Studie zufolge das Risiko für Speiseröhrenkrebs bis um das Achtfache. Die Forscher raten darum, Tee immer einige Minuten abkühlen zu lassen. Speiseröhrenkrebs ist eine weltweit auftretende Krankheit, an der Weltweit jährlich rund eine halbe Million Menschen sterben. Als Risikofaktoren machten die Wissenschaftler bislang vornehmlich Rauchen und Alkohol aus. Eine der weltweit höchsten Erkrankungsraten hat jedoch die nordiranische Provinz Golestan, wo nachweislich sehr wenig Tabak und Alkohol konsumiert wird - dafür aber viel Tee. Die Forscher der Universität Teheran nahmen diesen Zusammenhang nun in einer Studie genauer unter die Lupe. Iranische Mediziner um Farhad Islami untersuchten dafür die Teegewohnheiten von 300 Patienten mit Speiseröhrenkrebs und rund 570 gesunden Kontrollpersonen aus der besonders gefährdeten Provinz.

Tee unbedingt abkühlen lassen

Die Ergebnisse waren überraschend eindeutig: Jene Probanten, die das Getränk mit einer Temperatur von 65 bis 69 Grad konsumierten, erkrankten doppelt so häufig wie Menschen, die ihren Tee auf unter 65 Grad abkühlen ließen. Wer seinen Tee schon mit über 70 Grad schlürfte, steigerte sein Risiko auf Speiseröhrenkrebs gar um das Achtfache. Die Menge des getrunkenen Tees spielte dabei keine Rolle, berichten die Forscher im British Medical Journal. Die Forscher empfehlen Teetrinkern darum, frisch aufgebrühten Tee vor dem Genuss mindestens vier Minuten abkühlen zu lassen, um Verletzungen der Speiseröhre zu vermeiden. Mehr: BMJ-Journal

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