Knollengewürz bei Leberschäden | EAT SMARTER
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Curcumin

Knollengewürz bei Leberschäden

Eine Studie der Medizinischen Universität Graz ergab, das Curcumin bei chronischen Entzündungen der Gallenwege und der Leber hilft. EAT SMARTER stellt die Studie aus dem April 2010 vor.

Im Ayurveda seit langem im Einsatz: Kurkuma

Curcumin, besser bekannt als Kurkuma, ist natürlicher Bestandteil der Gelbwurzel und wird in der ayurvedischen Heilkunst bereits wirksam als Mittel gegen Verdauungsstörungen eingesetzt. Das indische Gewürz ist nicht nur schmackhaft, sondern hilft auch bei chronischen Entzündungen der Gallenwege (Cholangitis) und der Leber, die bislang therapeutisch schwer zu behandeln waren. Dies ergab eine aktuelle Studie der Medizinischen Universität Graz. Die Studie wurde geleitet von Univ. Prof. Dr. Michael Trauner, der zu diesem Zweck Mäuse untersuchte. Die Tiere litten unter fortschreitender chronischer Leberschädigung durch Entzündung der Gallenwege und Gallestau (Cholestase). Das ihnen verabreichte Curcumin konnte nun nachweislich zu einer Besserung der Gallenwegsentzündung und Leberfibrose (Bindegewebsablagerung) beitragen.

Neuer vielverprechender Therapieansatz

Die Beseitigung von Gallestau im Tiermodell bedeutete gleichzeitig einen Schutz der Leber. Bislang konnten Menschen mit einer solchen Erkrankung nur mit Ursodeoxycholsäure (einer chemisch modifizierten Gallensäure) behandelt werden – einer Methode, die jedoch in ihren Spätfolgen unerforscht ist und die im späteren Verlauf eine Lebertransplantation nach sich zieht. Curcumin ist wesentlicher Bestandteil des Curry und gibt ihm seine typische Farbe. Mehr: Universität Graz

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