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Kochsalz beugt Karies vor

Oktober 2006 - Deutscher Arbeitskreis für Zahnheilkunde (DAZ)

Studien bestätigen, dass durch Aufklärung, eine ausgewogene Ernährung, regelmäßiges Zähneputzen und zahnärztliche Betreuung Karies bei der Gruppe der Zwölfjährigen in Deutschland in den letzten zehn Jahren um rund 60 Prozent abgenommen hat. Experten zu Folge hat die Zulassung von fluoridiertem Speisesalz für Privathaushalte Anfang der Neunziger entscheidend zum Rückgang von Karies beigetragen. Karies ist eine Volkskrankheit, die leicht vermieden werden kann. Untersuchungen zeigen, dass rund 95 Prozent der Erwachsenen daran leiden und bei rund 20 Prozent der Kinder treten schon im Kleinkindalter massive Zahnschädigungen auf. Mangelnde Mundhygiene und ungesunde Ernährung verursachen Karies und führen zur Zahnfäule.

Der Prozess ist hinsichtlich der billigen und effizienten Möglichkeiten jedoch absolut vermeidbar, so der Deutsche Arbeitskreis für Zahnheilkunde. So zum Beispiel mit Salz, das in Deutschland als Jodsalz mit Fluorid auf den Markt kommt. Es schützt nicht nur vor Karies, sondern auch vor Erkrankungen der Schilddrüse, die durch Jodmangel hervorgerufen werden. Diese Tatsache sichert dem Produkt einen derzeitigen Marktanteil von 67 Prozent. Experten ist das aber nicht genug. Auch in Großküchen und Bäckereien muss künftig mehr fluoridiertes Salz eingesetzt werden. Die Verwendung von Jodsalz mit Fluorid ist nicht nur die einfachste und wirksamste Methode zur Vorbeugung von Karies, sie ist auch noch preiswert.

Analysen lassen den Schluss zu, dass mit jedem Euro, der für dieses Salz ausgegeben wird, langfristig hundert Euro an Zahnarztkosten eingespart werden können. Zusätzlich kann man durch den Verzehr fluoridhaltiger Lebensmittel wie Fisch, schwarzer Tee, Soja und Innereien vorbeugen. Mehr: Deutscher Arbeitskreis für Zahnheilkunde
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