Limonade geht Frauen an die Nieren | EAT SMARTER
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Untersuchung

Limonade geht Frauen an die Nieren

Limonade schadet den weiblichen Nieren Limonade schadet den weiblichen Nieren

Forscher der Loyola Universität in Illinois fanden 2009 in einer Studie heraus, dass der häufige Konsum von Limonade Frauen anfälliger für Nierenerkrankungen macht. EAT SMARTER stellt Ihnen die Studie vor. Männer haben offenbar mehr Glück!

Frauen sollten sich beim Genuss von süßen Sprudelgetränken lieber zurückhalten, denn Forscher der Loyola Universität in Illinois fanden in einer Studie heraus, dass Limonadenkonsum Frauen anfälliger für Nierenerkrankungen macht. Bereits wenn sie täglich zwei Dosen davon trinken, zeigen sie fast doppelt so häufig Zeichen von Nierenschäden als andere Frauen, berichteten die Wissenschaftler im Online-Journal PLoSONE (Februar 2009 Loyola Universität (USA)).

Männer sind nicht betroffen

Bei Männern fanden die Forscher hingegen keine Anzeichen für einen Zusammenhang zwischen Limonadenkonsum und Nierenschäden. An der Untersuchung nahmen rund 9.400 repräsentativ ausgewählten Menschen teil. Bei den weiblichen Teilnehmern, die viel Limonade tranken, enthielt der Urin auffällig häufig hohe Konzentrationen des Proteins Albumin. Da gesunde Nieren dieses Eiweiß herausfiltern, gelten hohe Albuminwerte als Hinweis auf Nierenprobleme. Generell leiden etwa elf Prozent der Amerikaner an einer solchen Albuminurie. Bei den Limo-Trinkerinnen jedoch bei 17 Prozent.

Zucker als Ursache

Untersuchungsleiter David Shoham vermutet, dass der hohe Zuckergehalt in den Limo-Getränken zu den Nierenproblemen beitragen könnte. Für Shoham sind aber auch andere Erklärungen möglich, zum Beispiel die Belastung mit Schwermetallen. Kürzlich hatte zum Beispiel eine Überprüfung in fast der Hälfte der untersuchten Limomarken Spuren von Quecksilber nachgewiesen. Um genauere Aussagen zu den Risiken durch Limodaden-Getränken zu machen, werden weitere Studien notwendig sein. Solange sollten Frauen vielleicht lieber zu Wasser als Durstlöscher greifen. Mehr: PLoS ONE-Journal

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