Magnesium schützt vor Metabolischem Syndrom | EAT SMARTER
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Northwestern University Chicago

Magnesium schützt vor Metabolischem Syndrom

Greifen Sie lieber zu magnesiumhaltigen Lebensmitteln. © Kurt Kleemann - Fotolia.com Greifen Sie lieber zu magnesiumhaltigen Lebensmitteln. © Kurt Kleemann - Fotolia.com

Etwa jeder vierte Mitteleuropäer leidet mittlerweile unter dem so genannten Metabolischen Syndrom – einer tückischen Stoffwechselstörung, bei der Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechsel- und Zuckerstoffwechselstörungen geballt auftreten.

Wohlstandssyndrom

Die Gefäßverkalkung wird massiv gefördert und die Mortalität steigt auf das Zwei- bis Dreifache an. Eine aktuelle Studie (November 2006) eines Forscherteams um Dr. Ka He von der Nothwestern Universität in Chicago, an der mehr als 4600 Amerikaner im Alter zwischen 18 und 30 Jahren teilnahmen, hat nun erwiesen, dass junge Erwachsene ein deutlich niedrigeres Risiko für ein Metabolisches Syndrom haben, wenn die Ernährung viel von dem lebensnotwendigen Mineralstoff Magnesium enthält.

Warum Magnesium so wichtig ist

Da Magnesium unter anderem eine wichtige Rolle im Zucker- und Insulinstoffwechsel spielt, fördert ein Defizit an dem essenziellen Mineralstoff die sogenannte Insulinresistenz. Das bedeutet, dass das Insulin, das wichtigste Hormon des Zuckerstoffwechsels, an Wirkung verliert.

Die Insulinresistenz wird als wesentliche Ursache des Metabolischen Syndroms angesehen. Magnesium findet sich in der Nahrung vor allem in Vollkornprodukten, Nüssen und Hülsenfrüchten.

Mehr: Northwestern University

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