Mangelnde Flüssigkeitsaufnahme führt bei Kindern zu Sehstörungen | EAT SMARTER
1
0
Drucken
0
Mangelnde Flüssigkeitsaufnahme führt bei Kindern zu SehstörungenDurchschnittliche Bewertung: 5151

Mangelnde Flüssigkeitsaufnahme führt bei Kindern zu Sehstörungen

Oktober 2006 - Universität Paderborn

Schulkinder leiden immer häufiger unter Sehstörungen. Der Grund ist zum einen, dass in den Pausen zu wenig getrunken wird. Außerdem gehen vor allem Jugendliche oft ohne Frühstück aus dem Haus. Die Folgen sind gravierend. Nicht nur Konzentration und Leistungsfähigkeit lassen nach. Flüssigkeitsmangel verursacht auch neurologische Symptome wie Schwindel oder Seh- und Hörstörungen. Immer häufiger kommen Schüler mit Sehstörungen zum Augenarzt. Die anschließenden Untersuchungen sind jedoch ohne Befund. Die kleinen Patienten brauchen keine Brille. Sie müssen einfach regelmäßig und ausreichend trinken, dann verschwinden die Beschwerden von ganz alleine. Grundschüler sollten täglich zwischen 800 und 1.000 Milliliter trinken, Jugendliche benötigen sogar 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag.

Warum Schulkinder zu wenig trinken, liegt in der Regel an den häuslichen Gewohnheiten. Das gemeinsame Frühstück fällt meist aus. Die Kleinen machen sich ihr Essen selbst und das ist dann selten wirklich gesund.

Und schließlich kommt es auch darauf an, was getrunken wird. Trinken ist nicht gleich trinken. Die von Kindern bevorzugten Getränke wie Cola, Fruchtsäfte oder Milchgetränke löschen nicht den Durst und sind in großen Mengen auch ungesund.

Eine Studie der Universität Paderborn zeigt, dass 30 Prozent der Haupt- und Realschüler in der Schule gar nichts beziehungsweise zu wenig trinken. Und was sie trinken, wird von Ärzten nicht gerade empfohlen.
Bei den Gymnasiasten sieht es noch schlechter aus. Nur 65 Prozent der befragten Schüler gaben an, regelmäßig in den Schulpausen zu trinken. Vorbildlich zeigen sich noch die ganz Kleinen. In der Grundschule nehmen laut Studie 93,3 Prozent der Schüler und Schülerinnen Getränke in den Pausen zu sich. Mehr: Universität Paderborn
Ähnliche Artikel
Das Eisenmangel zu Unfruchtbarkeit führen kann, resultiert aus einer Studie der Harvard University (2006). EAT SMARTER stellt Ihnen die Ergebnisse der Studie vor.
Eine Studie der Harvard Medical School belegt: Kaffee kann die Gefahr an Prostatakrebs zu erkranken, senken. EAT SMARTER stellt Ihnen die Ergebnisse der Studie aus dem Jahr 2009 vor.
Ginkgo kann Demenz nicht hemmen - das ist das enttäuschende Ergebnis der Studie der University of Pittsburgh aus dem Jahr 2010. EAT SMARTER stellt Ihnen die Ergebnisse der Studie vor.
Schreiben Sie einen Kommentar