Nächtliches Essen macht doch dick | EAT SMARTER
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Nächtliches Essen macht doch dickDurchschnittliche Bewertung: 4151

Studie beweist:

Nächtliches Essen macht doch dick

Nächtliches Essen schadet der Figur © Christian Schwier - Fotolia.com Nächtliches Essen schadet der Figur © Christian Schwier - Fotolia.com

Nur die Kalorienzahl des gesamten Tages zählt für die Bilanz auf der Waage? Forscher haben jetzt scheinbar das Gegenteil bewiesen. Denn der nächtliche Besuch am Kühlschrank kann gravierende Folgen haben!

Der Biorhythmus hat anscheinend doch mehr Einfluss auf die Verwertung von Nahrung als Forscher bislang annahmen. Scheinbar ist es überhaupt nicht egal, wann man seinem Körper Kalorien zuführt. Mäuse nahmen in einer Studie der Chicago Northwestern University (2009) mehr als doppelt so stark zu, wenn sie zu Zeiten fraßen, zu denen sie gewöhnlich schliefen.

Ungewohnte Esszeiten machen dick

Im Tierversuch fütterten der Neurobiologe Fred W. Turek Mäuse mit fettreicher Nahrung. Eine Gruppe der eigentlich nachtaktiven Nager bekam ihr Futter nachts, die andere Hälfte tagsüber. Die Tiere, die wie gewohnt nachts fraßen, nahmen unter der fetten Kost in sechs Wochen um 20 Prozent zu. Dagegen legten jene Mäuse, die tagsüber ihr Futter aufnahmen, um satte 48 Prozent zu. Und dass, obwohl die Tiere, die in der Ruhphase fraßen, nicht mehr Kalorien zu sich nahmen und sich auch nicht weniger bewegten als die Vergleichsgruppe.

Innere Uhr regelt Energieverbrauch des Körpers

So belegte das Forscherteam um Fred W. Turek vom Center for Sleep and Circadian Biology, dass die innere Uhr nicht nur den Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflusst, sondern auch den Energieverbrauch des Körpers. Die Forscher vermuten, dass Hormone dabei eine wichtige Rolle spielen. Ihre Studie könnte zum Beispiel erklären, warum besonders viele Menschen übergewichtig sind, die nachts essen, wie etwa Schichtarbeiter. Weitere Untersuchungen sollen dieses Thema genauer prüfen. Bis die Resultate vorliegen empfehlen die amerikanischen Forscher: ein besseres Timing bei den Mahlzeiten und den Verzicht auf nächtliche Snacks und Mahlzeiten. Also Frühstück wie ein Kaiser . . . Mehr: Northwestern University

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Die Tiere, die wie gewohnt nachts fraßen, nahmen unter der fetten Kost in sechs Wochen um 20 Prozent zu. Dagegen legten jene Mäuse, die tagsüber ihr Futter aufnahmen, um satte 48 Prozent Da simmt doch was nicht?!?!?!