Proteinreiche Ernährung eine Studie | EAT SMARTER
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Proteinreiche Ernährung: satt und trotzdem leichterDurchschnittliche Bewertung: 3.31510

Eier, Fisch, Fleisch

Proteinreiche Ernährung: satt und trotzdem leichter

Gesunder Klassiker: Pellkartoffeln mit Kräuterquark © Printemps Gesunder Klassiker: Pellkartoffeln mit Kräuterquark © Printemps

Wissenschaftler des Londoner University Colleges fanden heraus, dass proteinreiche Ernährung beim Abnehmen helfen kann. EAT SMARTER erläutert die genauen Hintergründe der Studie (2006).

Darmhormon reduziert den Hunger

Nach jahrelanger Forschung konnten Wissenschaftler des University College London nun endlich beweisen, dass proteinreiche Nahrung vermehrt das Darmhormon PYY 3-36 freisetzt. Das Hormon reduziert den Hunger und erleichtert das Abnehmen. In Fachkreisen spricht man von einer bahnbrechenden Erkenntnis für die Ernährungswissenschaft. Schon frühere Untersuchungen der Londoner zeigten, dass durch die zusätzliche Aufnahme des reinen Darmhormons die Essensmenge um ein Drittel reduziert werden kann. Die Ergebnisse der neusten Studie beweisen, dass schon eine entsprechende Umstellung der Nahrungszusammensetzung zur Gewichtsabnahme führt. Die proteinreiche Ernährung über einen längeren Zeitraum bewirkt, dass eine Sättigung früher als gewohnt einsetzt und dadurch purzeln schließlich die Pfunde.

Die Zusammensetzung der Nahrung ist entscheidend

Das Rezept des Erfolges ist die Zusammensetzung der Nahrung. Entscheidend ist, was und nicht wie viel man isst. Auf dem Speiseplan stehen bei dieser Diät neben Salat und Gemüse vor allem viele Eiweiße und zwar in Form von Aminosäuren. Der Klassiker einer optimalen Eiweißkombination sind Pellkartoffeln mit Kräuterquark aber auch Müsli mit Getreideflocken und Jogurt oder auch Naturreispfanne mit Spiegelei. Grundsätzlich sollten täglich Vollkornprodukte, grünes Gemüse und Nüsse auf dem Teller sein.

Muskelabbau vermeiden

Ein weiterer sehr wichtiger Faktor dieser Ernährungskombination ist die Tatsache, dass Pölsterchen abgebaut werden, die Muskeln aber nicht, wie es bei anderen Diäten oft der Fall ist. Die Komplexität des Ernährungsplans kurbelt außerdem den Stoffwechsel kräftig an. Der so gefürchtete Jojo-Effekt setzt nicht ein und das Ergebnis hält länger und nicht nur ein paar Wochen oder Monate. Mehr: University College London

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