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Richtige Ernährung kann vor Krebs schützen

Etwa jeder vierte Todesfall in Deutschland geht auf eine Krebserkrankung zurück. Krebs ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache überhaupt. Viele Faktoren entscheiden, ob ein Mensch an Krebs erkrankt oder nicht, darunter Faktoren wie die berufliche oder die Umweltbelastung mit krebserzeugenden Stoffen, Erbanlagen und nicht zuletzt der Lebensstil (Juli 2000 - Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG, Bonn).

Etwa jeder vierte Todesfall in Deutschland geht auf eine Krebserkrankung zurück. Krebs ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache überhaupt. Viele Faktoren entscheiden, ob ein Mensch an Krebs erkrankt oder nicht, darunter Faktoren wie die berufliche oder die Umweltbelastung mit krebserzeugenden Stoffen, Erbanlagen und nicht zuletzt der Lebensstil. Hier spielt neben Tabak- und Alkoholkonsum die Ernährung eine wesentliche Rolle.

Wie aber die Ernährung das Krebsrisiko beeinflusst und welche Mechanismen und Zusammenhänge ihm zu Grunde liegen, ist noch weitestgehend unerforscht. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat darum eine kritische Bestandsaufnahme des gegenwärtigen Kenntnisstandes für notwendig erachtet, um den Forschungsbedarf zu klären. Zu dem Symposium “Carcinogenic/Anticarcinogenic Factors in Food: Novel Concepts?“ kamen im Herbst 1998 auf Einladung der Senatskommission zur Beurteilung der gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Lebensmitteln der DFG Wissenschaftler aus aller Welt nach Kaiserslautern. Die Vortragstexte und Diskussionsergebnisse der Tagung hat die Senatskommission nun in einem Buch vorgelegt – eine aktuelle, wissenschaftlich fundierte Informationsquelle für einen breiten Leser- und Nutzerkreis.

Den wirksamsten Weg zur Verringerung des Risikos, an Krebs zu erkranken, sehen die Wissenschaftler darin, Überernährung zu vermeiden, den Fett- und Fleischanteil der Nahrung zu verringern und täglich reichlich Obst und Gemüse zu verzehren. Das Symposium hat viele Belege dafür aufgezeigt, aber auch deutlich gemacht, wie viel noch erforscht werden muss: So ist vor allem noch nicht ausreichend geklärt, welche Mechanismen dafür verantwortlich sind, dass über die Ernährung die Entstehung von Krebs verhindert oder vermindert werden kann, und wie die vielen beteiligen Faktoren gezielt beeinflusst werden können. Der Symposiumsband formuliert deswegen vorrangig Forschungsbedarf bei Entwicklung und Einsatz von so genannten Biomarkern, mit denen zuverlässig gemessen werden kann, wie sich die beteiligten Nahrungsbestandteile im Organismus verhalten. Mehr: Deutsche Forschungsgemeinschaft

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