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Rotes Fleisch erhöht Brustkrebs Risiko

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Dezember 2006 - Harvard Medical School

Der übermäßige Verzehr von rotem Fleisch kann das Risiko von Brustkrebs steigern. Frauen, die täglich 55 bis 85 Gramm Rind- oder Schweinefleisch oder Leber essen, tragen ein um fast 50 Prozent erhöhtes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Experten raten deshalb zu Fisch, Geflügel und Gemüse. Wissenschaftler der Harvard Medical School haben Beweise gefunden, dass der übermäßige Genuss von rotem Fleisch die Entstehung von Krebs um ein Vielfaches fördert. Die Studie basierte auf der Auswertung von medizinischen Unterlagen von mehr als 90.000 Frauen im Alter von 26 bis 46 Jahren. Die Probanden wurden entsprechend der täglich verzehrten Menge an rotem Fleisch in unterschiedliche Gruppen aufgeteilt. Anhand der Daten konnten die amerikanischen Ernährungswissenschaftler feststellen, dass die Entstehung von Tumoren im Zusammenhang mit dem Verzehr von Rindfleisch und Co stand.

Frauen, die größere Mengen von Fisch oder Geflügel zu sich nahmen, wiesen ein um 20 bis 30 Prozent geringeres Risiko auf, Krankheiten zu entwickeln. Faktoren wie Übergewicht und starkes Rauchen wurden ebenfalls in Betracht gezogen. Die Ergebnisse waren deutlich: wer raucht, zu viel rotes Fleisch isst und an Übergewicht leidet, ist besonders gefährdet.

Zu rotem Fleisch zählen Experten aber nicht nur Rind-, Schweinefleisch und Leber. Auch Schinken, Speck und alle Wurstsorten gehören dazu. Mehr: Harvard Medical School
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