Soja, Brokkoli und Blumenkohl gut gegen Krebs | EAT SMARTER
2
0
Drucken
0
Soja, Brokkoli und Blumenkohl gut gegen KrebsDurchschnittliche Bewertung: 4.5152

Soja, Brokkoli und Blumenkohl gut gegen Krebs

Februar 2006 - Universität Georgetown

Laut einer Studie der Georgetown Universität können Chemikalien, die in Soja, Brokkoli, Blumenkohl und Kraut enthalten sind, offensichtlich verhindern, dass bestimmte Zellen Krebs entwickeln. Gemüse wie Brokkoli enthalten einen Bestandteil namens I3C. In Sojabohnen ist die Chemikalie Genistein enthalten. Die von den Genen BRCA1 und BRCA2 regulierten Instandhaltungsproteine sind wichtig, um zu verhindern, dass beschädigte genetische Informationen an die nächste Zellgeneration weitergegeben werden. Menschen mit einem fehlerhaften BRCA Gen verfügen über ein höheres Risiko, an bestimmten Krebsformen zu erkranken. Dazu gehören unter anderem Brust-, Eierstock- und Prostatakrebs.

In Krebszellen kommen geringere Mengen der BRCA Proteine vor. Daher gehen die Wissenschaftler davon aus, dass größere Mengen die Entstehung von Krebs verhindern können. Das Team um Eliot Rosen nimmt somit an, dass die Fähigkeit von I3C und Genistein, die Menge der BRCA Proteine zu erhöhen, für ihre positive Wirkung verantwortlich sein könnte. Rosen betonte, dass Studien einen Zusammenhang zwischen bestimmten Arten von Lebensmitteln und dem Krebsrisiko hergestellt hätten. Bevor man jedoch sagen könne, dass ein bestimmtes Lebensmittel gegen Krebs schütze, müsse man seine Funktionsweise auf molekularer Ebene erforschen. Mehr: Universität Georgetown
Ähnliche Artikel
Wenn die Erkrankung bereits da ist, kann das beste Gemüse sie nicht heilen. Untersuchungen zeigen aber, dass Brokkoli Stoffe enthält, die krebsvorbeugend wirken.
Warenkunde Blumenkohl
Blumenkohl und Broccoli gehören zur großen Kohlfamilie. Erfahren Sie hier alles Wichtige zu diese beiden Gemüsesorten.
Vitaminpillen zur Krebsvorsorge
Weder Selen noch Vitamin C oder Vitamin E beugen allein oder in Kombination Krebs vor. Dies fanden Wissenschaftler aus den USA nun heraus. EAT SMARTER erklärt die Ergebnisse der Studie.
Schreiben Sie einen Kommentar