Stark erhitztes Muskelfleisch kann zu Blasenkrebs führen | EAT SMARTER
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Stark erhitztes Muskelfleisch kann zu Blasenkrebs führenDurchschnittliche Bewertung: 31520

Stark erhitztes Muskelfleisch kann zu Blasenkrebs führen

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Eine aktuelle Studie (Mai 2010) der Universität Texas belegt, dass stark erhitztes Fleisch zu Blasenkrebs führen kann. EAT SMARTER stellt Ihnen die Studie vom MD Anderson Center vor.

Langzeitstudie weißt erhöhtes Krebsrisiko bei Verzehr von durchgebratenem Fleisch nach

Schlechte Nachrichten für alle, die ihr Steak lieber durchgebraten mögen: Eine aktuelle Studie der Universität Texas hat belegt, dass stark erhitztes Fleisch zu Blasenkrebs führen kann. Die Forscherin Jie Lin hat dazu mehrere Personendaten in einer Langzeitstudie untersucht. Die Ergebnisse wurde jetzt beim Jahrestreffen der American Association for Cancer Research vorgestellt. Wer viel Fleisch „well done“ isst, hat demnach ein erhöhtes Krebsrisiko. Schuld daran sind die sogenannten hererozyklischen aromatischen Amine (HAA). Die Aminosäuren reagieren dabei mit Kreatin, einer Substanz im Muskelfleisch, die dort für den Energiestoffwechsel verantwortlich ist. Diese Substanz gilt als cancerogen und entsteht im Muskelfleisch von Rind, Schwein, Lamm, Geflügel und Fisch bei starker thermischer Behandlung. Besonders hohe Konzentrationen dieser sekundär toxischen Substanzen finden sich jedoch in rotem Fleisch. Jie Lin und ihr Team untersuchten 884 Patienten mit bestehendem Blasentumor und 878 Personen, die nicht erkrankt waren.

Schonende Garweisen bevorzugen

Die Teilnehmer wurden in vier Gruppen geteilt, je nach der Menge ihres Fleischkonsums. Auch die spezifische Garweise wurde berücksichtigt und die dabei entstehende Menge an HAA. Die Essgewohnheiten der Personen wurden in einem Fragebogen dokumentiert. Interessant ist nun, dass besonders Personen, die viel rotes Fleisch wie beispielsweise Rindersteaks, Schweinefleisch oder Speck aßen, ein erhöhtes Risiko hatten, an Blasenkrebs zu erkranken. Aber auch gebratenes Geflügel und Fisch ließen die Krebsrate ansteigen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist also nicht nur die Art des Fleisches, sondern auch die spezifische Garweise. So ließ sich feststellen, dass Personen, die ihr Fleisch vermehrt „well done“ aßen , das doppelte Risiko hatten, an Blasenkrebs zu erkranken. Zu den gefährlichen Garweisen zählen Braten und Grillen. Wer dennoch nicht auf sein gebratenes Steak verzichten möchte, der sollte es lieber „medium“ genießen oder andere Fleisch- und Fischsorten schonend dünsten und garen. Mehr: Universität Texas

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